Bundesliga

Mainzer Vereins-Chef Kaluza tritt zurück

Der FSV Mainz steht ohne Klubchef da: Am Mittwoch hat Johannes Kaluza seinen sofortigen Rücktritt als Vereins- und Vorstandsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten erklärt. Kaluza, der erst im Juni zum Nachfolger von Harald Strutz gewählt worden war, sah sich zuletzt großer Kritik vor allem der Geschäftsführer ausgesetzt. Am 21. Januar 2018 finden die Neuwahlen statt.

06.12.2017 13:42 Uhr / SID
Hatte nur eine kurze Amtszeit: Johannes Kaluza
Hatte nur eine kurze Amtszeit: Johannes Kaluza © PIXATHLONPIXATHLONSIDrscp

Mainz - Der FSV Mainz steht ohne Klubchef da: Am Mittwoch hat Johannes Kaluza seinen sofortigen Rücktritt als Vereins- und Vorstandsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten erklärt. Kaluza, der erst im Juni zum Nachfolger von Harald Strutz gewählt worden war, sah sich zuletzt großer Kritik vor allem der Geschäftsführer ausgesetzt. Am 21. Januar 2018 finden die Neuwahlen statt. 

"Ich hoffe, trotz der nur kurzen Amtszeit auch neue Impulse und Denkanstöße gegeben zu haben", schrieb Kaluza in einem Brief an die Mitglieder: "In einer sportlich angespannten und auch wirtschaftlich herausfordernden Situation unseres Klubs dürfen nicht Nebenkriegsschauplätze in den Mittelpunkt rücken und Kräfte binden, die wir für unseren gemeinsamen Erfolg brauchen."

Unumgänglicher Schritt für Kaluza

Der 63-Jährige betonte, dass ihm der Schritt schwer falle, dieser aber unumgänglich sei. "Selbstverständlich trage ich für eine geordnete Übergabe der Amtsgeschäfte Sorge", hieß es in dem Brief weiter.

Nach Informationen des Fachmagazins kicker war Kaluza zuvor von Sportvorstand Rouven Schröder und den vier Geschäftsführern zum Rücktritt aufgefordert. Schröder und die Geschäftsführer werfen dem Nachfolger von Strutz vor, dass eine Zusammenarbeit mit ihm nicht möglich sei und er jegliche Vereinsziele gefährde.

"Sein Rücktritt gibt dem Verein die Chance auf einen strukturierten Weg in die Zukunft. Die Handlungsfähigkeit des Vereins bleibt dabei jederzeit erhalten, insbesondere auch meine Handlungsfähigkeit als Sportvorstand", sagte Schröder.

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