Simon Rolfes wundert sich über die Vielzahl an Beratern - Bildquelle: SIDSIDFIROfiroSebastian El-SaqqaSimon Rolfes wundert sich über die Vielzahl an Beratern © SIDSIDFIROfiroSebastian El-Saqqa

Leverkusen - Der frühere Nationalspieler Simon Rolfes hat in seinen ersten Monaten als Sportdirektor beim Bundesligisten Bayer Leverkusen hautnah die eine oder andere Merkwürdigkeit des Profigeschäfts erlebt. "Mich hat überrascht, wie viele WhatsApp-Nachrichten man bekommt und dass einem derselbe Spieler von sieben verschiedenen Beratern angeboten wird", sagte Rolfes dem Kölner Stadt-Anzeiger: "Da musste ich schon mal schmunzeln."

Ansonsten habe ihn "nicht wirklich viel überrascht, ich habe das Geschäft ja als Profi von der Kabine aus erlebt. 15 Jahre Profierfahrung kann man nicht erlernen." Außerdem könne er sich "immer mit Rudi Völler (Geschäftsführer, d. Red.) abstimmen und absprechen, der ja im Fußball alles erlebt hat". Rolfes hat seinen Posten Anfang Dezember übernommen.

Die Planungen für die kommende Saison sind nach den Verpflichtungen von Kerem Demirbay, Moussa Diaby und Daley Sinkgraven wohl noch nicht abgeschlossen. "Es kann schon sein, dass sich noch etwas tut. Das hängt auch von möglichen Abgängen ab", so Rolfes: "Der Markt ist noch relativ ruhig."

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