Champions League: Belgrad ging in Paris mit 1:6 unter - Bildquelle: AFPSIDANNE-CHRISTINE POUJOULATChampions League: Belgrad ging in Paris mit 1:6 unter © AFPSIDANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Paris - Einen Tag nach der Veröffentlichung von Manipulationsverdächtigungen gegen Roter Stern Belgrad hat der serbische Meister einen Anwalt zur Prüfung einer Verleumdungsklage gegen die Urheber der Vorwürfe erhoben. Das gab der Klub am Samstag bekannt. 

Die französische Justiz ermittelt gegen Roter Stern wegen des Verdachts der Manipulation des Champions-League-Gruppenspiels am 3. Oktober bei Paris St. Germain (1:6). Die Pariser Sportzeitung "L'Equipe" hatte am Freitag über einen möglichen Wettbetrug durch einen Belgrader Spitzenfunktionärs, der einen Millionenbetrag auf eine Niederlage seines Vereins bei PSG mit fünf Toren Unterschied gesetzt haben soll, berichtet und die Untersuchungen damit öffentlich gemacht.

Belgrad heuerte einen französischen Anwalt zur Durchsetzung seiner Interessen in Frankreich an. "Er wird prüfen, ob wir 'L'Equipe' wegen Verleumdung verklagen können", teilte Roter Stern mit. Zugleich wies der Klub des deutschen Profis Marko Marin die Vorwürfe erneut zurück: "Wir erwarten, dass die Wahrheit ermittelt wird und die Verantwortlichen für diese Affäre für ihre schändlichen Handlungen zahlen."

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