Nico Schlotterbeck und der SC Freiburg unterlagen im DFB-Pokalfinale 2022 ge... - Bildquelle: imagoNico Schlotterbeck und der SC Freiburg unterlagen im DFB-Pokalfinale 2022 gegen RB Leipzig © imago

Berlin/München - Der DFB-Pokalsieger 2022 heißt RB Leipzig. Die Sachsen setzten sich im Endspiel im Berliner Olympiastadion mit 4:2 im Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg durch und holten damit den ersten DFB-Pokalsieg in der Vereinsgeschichte. 

ran hat die Stimmen zum Endspiel. (Quellen: Sky und ARD)

Domenico Tedesco (Trainer RB Leipzig): "Ich brauche ein paar Tage, das zu verarbeiten. Das war ein sehr emotionales Spiel, ein sehr gutes Spiel von uns. Gerade in der zweiten Halbzeit. In erster Linie war die Mannschaft [beim Trainerwechsel Ende 2021 - Anm. d. Red.] total intakt. Jesse Marsch hat genauso seinen Anteil. Ein paar Stellschrauben musste ich schon stellen, das musst du ja als Trainer, wenn du irgendwo hinkommst. Mir geht es darum, den Vorgänger nicht schlecht zu machen."

Oliver Mintzlaff (Vorstandsvorsitzender RB Leipzig): "Wir wollten gewinnen, wir haben gewonnen. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, haben ein Gegentor bekommen und eine Rote Karte. Diese Mentalität, dann noch zurückzukommen, ist fantastisch."

Emil Forsberg (RB Leipzig): "Ich habe keine Worte. So zu gewinnen, so zurückzukommen und zu gewinnen, zeigt die Mentalität. Domenico hatte heute sechs oder sieben Co-Trainer. Wir wollten einfach gewinnen. Den ersten Titel der Vereinsgeschichte müssen wir groß feiern. Ich weiß nicht wie - aber groß!"

Lukas Klostermann (RB Leipzig): "Heute lief lange nicht alles in unsere Richtung. Trotzdem hat jeder daran geglaubt, wir haben uns nach der Roten Karte nicht aufgegeben und uns für eine geile Saison gelohnt. Das Ding haben wir heute danach auch ein stückweit für Halstenberg gewonnen." 

Peter Gulacsi (RB Leipzig): Wir haben unfassbare Moral gezeigt und mit zehn Mann viele Chancen gehabt, verdient den Ausgleich gemacht. Im Elfmeterschießen waren unsere Jungs total cool. Nach der Roten Karte haben wir uns einfach gesagt, dass wir nichts mehr zu verlieren haben. Umso schöner ist der Sieg.“

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Sie haben eine wahnsinnig tolle Saison gespielt. Auch eine super erste Halbzeit. Nach der Roten Karte hatte der eine oder andere Spieler ein ganz, ganz, ganz klein bisschen Angst, Fehler zu machen. Das ist aber menschlich. Wir haben eine Wahnsinns-Saison gespielt, wir spielen nächste Saison Europapokal. Wir haben gegen Leipzig dreimal gespielt und dreimal nicht verloren."

Christian Günter (SC Freiburg): "Es tut einfach nur weh. Wenn man verschießt, ist es sozusagen scheiße. Ich hätte der Mannschaft so gerne geholfen, wir hätten es so verdient gehabt und es wäre ein krönender Abschluss gewesen. Aber leider muss es in einem Finale auch einen Verlierer geben. Heute Abend wird es noch schwer, aber ich hoffe, nach zwei, drei Bier kann ich das irgendwie vergessen."

Nico Schlotterbeck (SC Freiburg): "Wir haben es nach dem Platzverweis nicht ganz so gut gespielt, aber dennoch bis zum 1:1 nicht viel zugelassen. Die Pfostenschüsse tun extrem weh. Ich hatte anschließend nicht die Eier, einen Elfmeter zu schießen. Ich bin aber total stolz auf die Mannschaft und den Verein, verlasse Freiburg nun mit einem weinenden Auge in Richtung Dortmund."

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