Laut DFB nicht zweitligatauglich: Das Wildparkstadion, Heimstätte des Karlsr... - Bildquelle: imagoLaut DFB nicht zweitligatauglich: Das Wildparkstadion, Heimstätte des Karlsruher SC, dürfte im Unterhaus nicht genutzt werden © imago

Karlsruhe - Der Karlsruher SC legt im Zusammenhang mit der Lizenzerteilung für die 2. Bundesliga fristgerecht gegen einen Beschluss der Deutschen Fußball Liga (DFL) Beschwerde ein. Das teilte der Drittligist am Mittwoch mit.

Die DFL hatte zuvor einen Ausnahmeantrag des KSC zur Nichtüberdachung der provisorischen Südtribüne im Fall des Aufstiegs in die 2. Bundesliga abgelehnt. Dem KSC wurde stattdessen aufgegeben, alle Tribünenplätze auf der provisorischen Südtribüne einschließlich des Hauptumlaufbereichs im Wildparkstadion bis spätestens 1. September 2019 zu überdachen.

Bangen um die Lizenz

Deshalb muss der frühere Bundesligist, der nach 34 Spieltagen als Tabellenzweiter gute Chancen auf die Rückkehr ins Unterhaus hat, um die nötige Lizenz bangen.

 

"Bereits am heutigen Mittwochvormittag haben wir unseren Rechtsanwalt beauftragt, die Beschwerde gegen die Entscheidung vorzubereiten. Dabei stehen wir in engem Austausch mit der Stadt Karlsruhe", so das KSC-Präsidium und Geschäftsführer Michael Becker in einer offiziellen Klub-Mitteilung.

Am Vortag hatte sich der KSC noch ganz anders geäußert: "Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun und befinden uns bereits erneut in Gesprächen mit der Stadt, um die Auflage der Überdachung rechtzeitig erfüllen zu können. Jetzt sind wir auf eine schnelle und zustimmende Entscheidung des Karlsruher Gemeinderats angewiesen."

Der Karlsruher Gemeinderat hatte im Februar nur ein Dach über der provisorischen Nordtribüne genehmigt. Die DFL-Statuten sehen aber eine Komplettüberdachung des Stadions vor. Aktuell wird der Wildpark umgebaut.

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