Der CAS untersucht den Transfer eines U-16 Spielers - Bildquelle: AFPSIDFABRICE COFFRINIDer CAS untersucht den Transfer eines U-16 Spielers © AFPSIDFABRICE COFFRINI

Manchester - Dem neuen englischen Fußballmeister Manchester City droht wegen der Verpflichtung eines argentinischen Nachwuchsspielers weiterhin eine Transfersperre. Wie britische Medien übereinstimmend berichten, verhandelt der Internationale Sportgerichtshof CAS aktuell einen Einspruch des argentinischen Klubs Velez Sarsfield bezüglich des Transfers von Benjamin Garre im Sommer 2016.

Demnach soll Manchester City bereits mit Garre verhandelt haben, als dieser noch 15 Jahre alt war. Dies verstößt gegen Regularien des Weltverbandes FIFA. Zudem seien Wechsel von Spielern, die jünger sind als 18 Jahre, nur innerhalb Europas erlaubt.

 

City verteidigt sich gegen die Vorwürfe, da Garre einen italienischen Pass besitzen würde und der Transfer damit regelkonform sei. Eine erste Beschwerde der Argentinier gegen den Transfer hatte die FIFA im September 2016 zurückgewiesen. Daraufhin trat Sarsfield den Gang vor den CAS an, der noch im Laufe dieser Woche seine Entscheidung verkünden soll. Ursprünglich sollte bereits im vergangenen Herbst eine Entscheidung fallen.

Sollte der CAS gegen Manchester City entscheiden, droht dem Klub von Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola eine Transfersperre für zwei Wechselperioden. Mit einer ähnlichen Strafe waren in der Vergangenheit bereits die spanischen Klubs FC Barcelona, Real Madrid und Atletico Madrid belegt worden. Allerdings hätte Manchester City die Möglichkeit, Einspruch gegen das Urteil einzulegen.

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