Beim 2:2 zwischen Chelsea und Tottenham ging es auch zwischen den Trainern h... - Bildquelle: IMAGO/ShutterstockBeim 2:2 zwischen Chelsea und Tottenham ging es auch zwischen den Trainern heiß her © IMAGO/Shutterstock

München - Beim Premier-League-Spitzenspiel zwischen dem FC Chelsea und Tottenham Hotspur verspielten die "Blues" von Coach Thomas Tuchel in der Nachspielzeit eine Führung und mussten sich beim 2:2 schlussendlichen mit einem Punkt begnügen. 

Doch schon vor dem Ausgleichstreffer von Tottenhams Harry Kane in der 96. Minute zum Endstand gingen die Emotionen an der Stamford Bridge einige Male hoch - vor allem zwischen den beiden Trainern Tuchel und Antonio Conte. 

Conte und Tuchel geraten aneinander

Bis gut 20 Minuten vor dem Ende waren beide Coaches noch einigermaßen ruhig, doch das änderte sich beim zwischenzeitlichen Ausgleichstor zum 1:1 durch Tottenhams Pierre-Emile Höjbjerg.

Conte lief jubelnd in Richtung Tuchel und dann kam es zur ersten Auseinandersetzung der beiden Star-Trainer. 

An diesem Ausgleich für Tottenham störte Tuchel allerdings vor allem ein vermeintliches und nicht geahndetes Vergehen an DFB-Star Kai Havertz. "Ein klares Foul an Kai Havertz", sagte Tuchel daher auch anschließend bei "Sky" über die Szene, die die Emotionen in weiterer Folge zum Überlaufen brachte.

Nach dem Höjbjerg-Tor und der ersten Auseinandersetzung zwischen Conte und Tuchel kochten die Emotionen bis zum Schlusspfiff immer weiter hoch - auch bedingt durch den späten Ausgleich für die Spurs, nachdem die Gastgeber erneut in Führung gegangen waren.

Für beide Trainer Rot nach kuriosem Handshake

Entsprechend fiel dann auch die Verabschiedung der beiden Trainer nach dem Spielende aus. Conte würdigte Tuchel beim Handshake keines Blickes, versuchte sich vom deutschen Chelsea-Trainer loszureißen, was dieser aber durch einen festen Händedruck nicht zuließ.

Die Folge war eine Rudelbildung, die sich Schiedsrichter Anthony Taylor ansah und anschließend beiden aufgebrachten Trainern Rot zeigte. "Es war emotional, das ist Fußball, wir sind beides Männer und Wettkämpfer", relativierte Tuchel hinterher bei "Sky" seine Auseinandersetzung mit Conte.

Tuchel erklärt den Zoff-Auslöser

Zu dem Handshake und dem damit verbundenen Zoff-Auslöser sagte Tuchel: "Ich habe gedacht, dass man sich in die Augen schaut, wenn wir uns die Hände schütteln, aber er hatte eine andere Meinung." Die Rote Karte für Conte und ihn sei "nicht notwendig" gewesen, so Tuchel.

Conte hingegen äußerte sich nicht und schwieg nach dem Match zu den Geschehnissen. Sollte es ein Problem mit dem deutschen Trainer geben, "ist es eines zwischen ihm und mir", betonte der impulsive Italiener.

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