Steven Gerrard (r.) im Gespräch mit Uriah Rennie - Bildquelle: AFPSIDPAUL ELLISSteven Gerrard (r.) im Gespräch mit Uriah Rennie © AFPSIDPAUL ELLIS

London - Die Rassismus-Debatte im englischen Fußball hat neue Nahrung erhalten. Reuben Simon, in der britischen Schiedsrichter-Vereinigung Vertreter der schwarzen, asiatischen und ethnischen Minderheiten, hat den Vorwurf geäußert, schwarze Referees würden auf der Insel bei den obligatorischen Bewertungen benachteiligt.

Dies sei auch der Grund, warum es seit 2009 in den vier englischen Profiligen keinen Schiedsrichter mit dunkler Hautfarbe mehr gebe. Grund dafür seien im schlimmsten Fall offener Rassismus und zudem unbewusste Voreingenommenheit, die den Aufstieg der Betroffenen in den Spitzenfußball verhindern, sagte Simon.

Simon fordert neues Bewertungssystem

Aus diesem Grund fordert Simon ein neues Bewertungssystem, bei dem neben den offiziellen weitere unabhängige Beobachter über die Leistungen der schwarzen Unparteiischen urteilen sollen. Beide Ergebnisse sollten dann verglichen und bei der Beurteilung hinzugezogen werden. "Es ist ein Mythos, dass es an schwarzen Schiedsrichtern mangelt, sie werden nur nicht gefördert", sagte Simon.

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