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Wien - Der ehemalige Bundesligatrainer Thorsten Fink hat seinen Klub Austria Wien wegen dessen Kaderpolitik kritisiert.

"Man kann nicht von Meisterschaften und dem großen Verein Austria Wien reden, aber gleichzeitig so eine Kaderpolitik betreiben. Ich habe meine Ziele, ich muss nicht betteln, um hier zu sein. Natürlich bin ich froh, bei einem guten Klub wie der Austria zu sein, aber ich muss nicht klammern", sagte Fink vor dem abschließenden Europa-League-Gruppenspiel gegen AEK Athen (Donnerstag, 19:00 Uhr).

"In Deutschland denkt man sich: 'Was macht der Fink denn da'?"

Als Grund für seine Unzufriedenheit nannte der frühere Coach des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV vor allem die Verkäufe der drei Leistungsträger Larry Kayode, Petar Filipovic und Jens Stryger Larsen. "Für alle drei haben wir Geld bekommen. Richtiger Ersatz wurde nicht geholt. Ich möchte mich jetzt auch nicht mit dem Verein anlegen, aber ich weiß nicht, ob jedem unsere Situation bekannt ist. In Deutschland schaut man auf die Tabelle und denkt sich: 'Was macht der Fink denn da?'".

Finks Vertrag läuft noch bis Juni 2019. Derzeit liegt Austria Wien in der österreichischen Bundesliga auf einem enttäuschenden fünften Rang, der Rückstand auf Tabellenführer RB Salzburg beträgt bereits 18 Punkte.

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