Der DFB hat wohl für Ärger in München gesorgt. - Bildquelle: imago images/Moritz MüllerDer DFB hat wohl für Ärger in München gesorgt. © imago images/Moritz Müller

München - Die Europameisterschaft ist für das DFB-Team bereits seit dem Achtelfinal-Aus gegen England beendet.

Doch der "Sport Bild" zufolge soll es während des Turniers zu einem Vorfall gekommen sein. Demnach habe das DFB-Management die Spieler nach dem 4:2-Erfolg über Portugal im zweiten Gruppenspiel mit einer Sushi-Lieferung belohnen wollen. Doch die UEFA habe dies mit Verweis auf das Corona-Konzept und die "Bubble" rund um die Teams untersagt. 

So sollen nur getestete Personen Zutritt zum Teambereich haben. Angeblich fragte der DFB daraufhin bei der Münchner Polizei an, ob diese einen ihrer Vertreter bitten könne, die Lieferung in Empfang zu nehmen und vor die Kabine zu stellen. Die Polizei wandte sich daraufhin an das deutsche EM-Organisationskommitee und bat dieses, "die DFB-Leitung einzubremsen", heißt es im Blatt. 

Kritik aus dem Team an der Dreierkette

Aber auch sportlich soll es zu Streitigkeiten gekommen sein. Dem Bericht zufolge sei bereits nach dem 1:1 im Vorbereitungsspiel gegen Dänemark Kritik an Joachim Löws Dreierkette aufgekommen. Nachdem mehrere Medien darüber berichtet hatten, soll der Bundestrainer in einer Ansprache an die Spieler die Kritik beiseite gewischt haben. Nicht das System, sondern die Spieler seien für die durchwachsene Vorstellung verantwortlich, soll Löw gesagt haben. 

Im Laufe der EM gab es aber durchaus Taktik-Diskussionen. Joshua Kimmich beklagte seine Rolle auf der rechten Seite und Thomas Müller machte die defensive Ausprägung als einen der Hauptgründe fürs frühe deutsche Scheitern verantwortlich.

Du willst die wichtigsten Fußball-News, Videos und Daten direkt auf Deinem Smartphone? Dann hole Dir die neue ran-App mit Push-Nachrichten für die wichtigsten News Deiner Lieblings-Sportart. Erhältlich im App-Store für Apple und Android.

News-Ticker

Video-Tipps

Aktuelle Galerien