Am Ende war der Schmerz doch zu groß: Robin Gosens musste seine Gala gegen P... - Bildquelle: imagoAm Ende war der Schmerz doch zu groß: Robin Gosens musste seine Gala gegen Portugal wegen Adduktorenbechwerden vorzeitig beenden © imago

München - Joachim Löw ist dafür bekannt, die Spiele seiner Mannschaft gerne in stoischer Ruhe zu verfolgen. Läuft auf dem Rasen alles wie geplant, kann er das von ihm entworfene Gesamtkunstwerk genießen. Beim 4:2 über Portugal blieb ihm diese Rolle des stillen des stillen Genießers jedoch nicht vergönnt.

Denn der intensive Auftritt des DFB-Teams gegen den Europameister in der Allianz Arena forderte zeitig seinen Tribut bei einigen der Protagonisten. So verriet Löw nach dem Spiel, dass ihm drei seiner fünf Auswechslungen quasi aufgezwungen wurden. Robin Gosens, Mats Hummels und Ilkay Gündogan mussten allesamt angeschlagen raus. Entsprechend brach am Seitenrand mitunter etwas Hektik aus.

Adduktoren bei Gosens, Knie bei Hummels

Der "Star of the Match" aus Bergamo hatte schon vor der Halbzeit Schmerzen an den Adduktoren gespürt, die Probleme sollen von seinem Rücken ausgegangen sein. Bis zur 62. Minute hielt Gosens noch durch, durfte seine famose Leistung mit dem Treffer zum 4:1 krönen, nachdem sein vermeintliches Führungstor wegen einer Abseitsstellung von Serge Gnabry aberkannt worden war.

Mit ihm verabschiedete sich auch Hummels auf die Bank, wo der DFB-Rückkehrer seine Knie direkt mit Eisbeuteln bedeckte. Hier machte die Patellasehne nicht mehr mit - ein leidiges Thema, das den Abwehrchef von Borussia Dortmund schon länger beschäftigt.

Gündogan mit Wadenbeschwerden

Rund zehn Minuten länger musste Gündogan auf die Zähne beißen, nachdem seine Rückennummer ebenfalls schon in der 62. Minute auf der Auswechseltafel aufgeblinkt war. Beim Spielgestalter von Manchester City streikte die Wade.

"Wenn es muskuläre Probleme sind, ist das immer brandgefährlich", sagte Löw nach Schlusspfiff über die drei Sorgenkinder: "Aber ich glaube, dass es nichts Dramatisches ist. Wenn alles gut läuft, wird man das wieder hinkriegen für nächste Woche."

Bereits am Mittwoch steht das letzte Gruppenspiel gegen Ungarn (ab 21 Uhr im Liveticker auf ran.de) an, viel Zeit bleibt also nicht.

Goretzka gibt ordentliches Comeback nach Muskelfaserriss

Nur gut, dass sich mit Leon Goretzka ein anderer wichtiger Baustein der Mannschaft am Samstagabend zurückmeldete, nachdem er seinen Muskelfaserriss auskuriert hat. In seinem rund 20-minütigen Einsatz fügte sich der Bayern-Profi ordentlich ein, ließ mit einem Schuss auf die Querstange des portugiesischen Tores aufhorchen.

Gegen Ungarn könnte er im Fall der Fälle für Gündogan einspringen und die zentrale Rolle neben Toni Kroos etwas offensiver interpretieren.

Sicher fehlen wird zum Vorrundenabschluss Lukas Klostermann wegen seines Muskelfaserrisses, bei Jonas Hofmann sollte zumindest die Hoffnung auf seine erste Kaderberufung leben. Der Gladbacher laboriert an einer Knieblessur und konnte bislang noch nicht mit dem Team trainieren.

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