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München/London - Dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, machte die englische Polizei in diesen Tagen nun noch einmal mehr als deutlich. Besitzer von elf Social-Media-Accounts aus England wurden in Folge der rassistischen Beleidigungen gegen die englischen Nationalspieler Bukayo Saka, Jadon Sancho und Marcus Rashford am Mittwoch festgenommen.

207 strafrechtlich relevante Posts

Insgesamt 207 Posts wurden als strafrechtlich relevant eingestuft, 123 davon gehören Accounts außerhalb des Vereinigten Königreichs. 34 Accounts gehören Usern innerhalb Großbritanniens, elf Besitzer von Accounts wurden nun wegen rassistischer Beleidigungen festgenommen.

Mark Roberts von der nationalen Polizei sagte zu den Ermittlungen: "Es gibt leider Leute die glauben, sie könnten sich hinter Social-Media-Profilen verstecken und würden davon kommen, nachdem sie diese abstoßenden Kommentare verfasst haben."

"Die Ermittlungen gehen weiter und wir danken jedem, der sich die Zeit genommen hat, die rassistischen Postings zu melden", fuhr Roberts fort.

Auch der englische Fußballverband FA meldete sich zu Wort. "Wir begrüßen die Festnahmen", heißt es da. "Wir werden niemals irgendeine Form von Rassismus tolerieren und hoffen, dass dies ein Exempel für alle ist, die glauben, ihre Online-Kommentare hätten keine Konsequenzen für das echte Leben."

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