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Brasiliens Klubs wollen Profis 25 Prozent weniger zahlen

  • Aktualisiert: 24.03.2020
  • 08:13 Uhr
  • SID
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© AFPSIDDIEGO MARANHAO
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Vorzeitiger Urlaub und 25 Prozent weniger Gehalt: Diesen Solidaritätsbeitrag fordern Brasiliens Fußball-Klubs von ihren Profis in der Coronakrise ein.

Rio de Janeiro - Vorzeitiger Urlaub und 25 Prozent weniger Gehalt: Diesen Solidaritätsbeitrag fordern Brasiliens Fußball-Klubs von ihren Profis in der Coronakrise ein. Die Vertreter von 46 Klubs aus vier Ligen gaben Gewerkschaften und Spielern eine Frist von 48 Stunden, um auf den Vorschlag zu reagieren.

Ein präsidiales Dekret erlaubt Firmen in Brasilien sogar die sofortige Ausrufung kollektiver Ferien. Doch die Klubs wollen erst am 1. April auf die Maßnahme zurückgreifen, dann für 20 Tage mit voller Lohnzahlung, ehe die Reduzierung um ein Viertel erfolgen soll. Die gesetzlich zustehenden restlichen 10 Urlaubstage mit vollem Lohnausgleich bekämen die Akteure je nach neuem Spielplan Ende des Jahres oder Anfang 2021.

Die Spieler hatten zuvor ein erstes Angebot mit drastischeren Einschnitten erbost abgelehnt. Die Vereine schlugen zunächst den sofortigen Antritt von 30 Tagen Zwangsferien, eine Lohnkürzung um 30 Prozent bei noch längerer Spielpause und gar die vorläufige Aufhebung von Verträgen nach einem weiteren Monat ohne Fußball vor.

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