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München/Manchester - Manchester City wehrt sich gegen die zweijährige Champions-League-Sperre.

Auf der klubeigenen Website meldete sich ManCity-Boss Ferran Soriano zu Wort und attackierte die UEFA scharf. Für ihn entsprechen die Vorwürfe an seinem Verein nicht der Wahrheit.

Soriano: "Anschuldigungen sind falsch"

"Das Wichtigste, das ich heute sagen muss: Die Anschuldigungen entsprechen nicht der Wahrheit. Sie sind einfach nicht wahr", erklärte der 52-Jährige sichtlich aufgebracht in einem Video, welches City am Nachmittag veröffentlichte. Am Freitag kam raus, dass Manchester City zwischen 2012 und 2016 Sponsoreneinnahmen überbewertet und der UEFA so falsche Informationen übermittelt haben soll.

Soriano erklärte, dass Manchester City bei den Untersuchungen stets kooperiert habe. "Wir haben in diesem Prozess kooperiert. Wir haben eine lange Liste von Dokumenten zur Verfügung gestellt, die aus unserer Sicht unwiderrufbare Beweise zeigen, dass diese Anschuldigungen nicht der Wahrheit entsprechen", fuhr er fort.

Laut ihm sei die ganze Geschichte ohnehin von vornherein entschieden gewesen. "Es war sehr kräftezehrend, denn dies geschah während Informationen an die Medien geleaked wurden und wir bei jedem Termin das Gefühl hatten, bereits vorverurteilt zu sein - bevor es überhaupt Diskussionen gab", sagte Soriano. 

Schuld liegt bei der UEFA - "Politik statt Gerechtigkeit"

Auf die zusätzlichen Vorwürfe aus der Öffentlichkeit, dass dieses Urteil nur eine Frage der Zeit gewesen sei, entgegnete Soriano: "Viele sagen jetzt, wir hätten einen negativen Ausgang erwarten sollen. So ist das System schließlich angelegt. Wir haben das aber nicht geglaubt. Wir haben sehr hart gearbeitet, alle möglichen Beweise angeführt. Am Ende hat die Kammer sich aber eher auf aus dem Zusammenhang gerissene und gestohlene E-Mails berufen als auf alle anderen Beweise, die angeführt wurden. Es scheint weniger um Gerechtigkeit zu gehen, als um Politik", so Soriano weiter.

So sei es sogar notwendig gewesen, schon während dem laufenden Prozess beim Sportgerichtshof CAS anzurufen. "Es war uns klar, dass wir keinen fairen Prozess haben. Wir waren beunruhigt, besonders wegen der andauernden Leaks. Der CAS hat uns damals durchaus zugestimmt, sie haben auch gesagt, dass die Leaks beunruhigend sind. Sie wollten nicht vor Beendigung des Prozesses urteilen", erklärte Soriano. 

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