DFB-Bundestag: Fritz Keller fordert mehr Geschlossenheit - Bildquelle: AFPSIDDANIEL ROLANDDFB-Bundestag: Fritz Keller fordert mehr Geschlossenheit © AFPSIDDANIEL ROLAND

Frankfurt/Main - DFB-Präsident Fritz Keller hat zu Beginn des Außerordentlichen Bundestags mehr Geschlossenheit gefordert. "Ich rufe alle dazu auf, die Kompromisse als Demokraten mitzutragen und zu respektieren", sagte der Boss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der den ersten virtuellen Bundestag in der Geschichte des Verbandes mit seinem sechsköpfigen Präsidialausschuss aus einer Halle in Meckenheim bei Bonn leitete.

Keller betonte, dass der DFB angesichts der Corona-Pandemie "Verantwortung übernommen hat, indem von hier auf jetzt der Spielbetrieb eingestellt wurde". Gleichzeitig forderte er erneut, die Weichen für eine bessere Zukunft zu stellen.

 

Keller warnt vor "falschem Gefühl von Stärke und Sicherheit"

"Wir müssen uns auf neue Umstände einstellen und widerstandsfähiger werden. Angesichts von immer neuen Rekorden haben wir uns in einem falschen Gefühl von Stärke und Sicherheit gewähnt", sagte der 63-Jährige während seiner Eröffnungsrede: "Nun werden wir auf die harte Tour eines Besseren belehrt".

Deshalb sei es das Ziel, "denen, die nach uns kommen, keine Probleme, sondern Lösungen zu hinterlassen. Wir müssen den Fußball krisenfest aufstellen", sagte Keller, für den dabei auch die EM 2024 in Deutschland ein wichtiger Bestandteil sein wird: "Die EM soll ein Leuchtturm für Nachhaltigkeit werden."

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