Stefan Kuntz freut sich nicht nur über die beiden anstehenden Spiele seiner ... - Bildquelle: 2019 Getty ImagesStefan Kuntz freut sich nicht nur über die beiden anstehenden Spiele seiner U21. © 2019 Getty Images

München - Nicht nur die deutsche A-Nationalmannschaft ist in der Länderspielpause gefordert, auch das U21-Team von Trainer Stefan Kuntz hat zwei Spiele vor der Brust - am 10. Oktober den Test gegen Spanien, am 15. Oktober die EM-Qualifikation gegen Bosnien-Herzegowina (live auf ProSieben MAXX und ran.de). 

"Ich freue mich sehr auf die kommenden beiden Spiele gegen Spanien und Bosnien. Wir haben neue Themen und Inhalte auf der Agenda, die wir mit den Jungs gemeinsam und individuell angehen wollen", so der Trainer.

 

Spanien-Test als "Messlatte"

Die Entscheidung, gegen die starken Spanier zu testen, habe das Team deshalb extra getroffen: "Wir haben Spanien bewusst relativ früh als Gegner ausgewählt, um den Jungs zu zeigen, wie hoch die Messlatte in Europa liegt. Danach wissen sie, woran es ihnen noch fehlt, oder ob sie schon auf diesem Niveau mithalten können. Dazu schärfen wir ihre Sinne vor dem wichtigeren Qualifikationsspiel in Bosnien, wo wir auf jeden Fall drei Punkte holen wollen."

Kuntz will das nach dem Sommer neu zusammengewürfelte Team damit weiter voranbringen und ist dabei natürlich auch auf die Kooperation mit den Vereinen seiner Youngsters angewiesen. "Ich habe bei der DFL-Managertagung Ende September die Auswertung der U21-EM und die Olympiaplanungen vorgestellt", berichtet der 56-Jährige und freut sich über die positive Rückmeldung: "Das Feedback der Vereine auf unsere erste U21-Maßnahme im September war sehr gut. Die Spieler, darunter 19 Debütanten, kamen mit sehr viel Selbstvertrauen zu den Vereinen zurück."

"Habe jeden einzelnen angerufen und gratuliert"

Der Fokus liegt bei Kuntz ganz auf seiner Nachwuchs-Mannschaft, doch der Trainer hat natürlich auch ein Auge für seine ehemaligen Schützlinge wie Nadiem Amiri oder Luca Waldschmidt - insgesamt sechs frühere U21-Spieler wurden für die Spiele gegen Argentinien und Estland von Jogi Löw in den A-Kader berufen.

"Ich habe jeden Einzelnen angerufen, gratuliert und gesagt, dass wir stolz auf sie sind. Die Nominierungen sind Beweis dafür, dass die Jungs das Vertrauen mit guten Leistungen zurückzahlen. Ich hoffe, dass sie zu ihren Einsätzen kommen", sagte Kuntz begeistert.

Der Coach sieht darin auch einen positiven Effekt für sein aktuelles Team: "Es ist natürlich auch eine gute Motivation für unseren neuen Jahrgang, weil sie sehen, was man hier erreichen kann. Einige Spieler, wie zum Beispiel Robin Hack oder Adrian Fein, haben bereits durch ihre ersten Spiele erlebt, dass man bei der U21 eine hohe Aufmerksamkeit erlangt, die Leistungen dann im Verein aber auch bestätigen muss."

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