Al-Thawadi: "FIFA und Katar treffen die Entscheidungen." - Bildquelle: AFPSIDKARIM JAAFARAl-Thawadi: "FIFA und Katar treffen die Entscheidungen." © AFPSIDKARIM JAAFAR

Doha - Die Aufstockung der Fußball-WM 2022 in Katar von 32 auf 48 Mannschaften wird nicht durch einen Alleingang des Weltverbandes FIFA entschieden. Das bekräftigte am Samstag Hassan al-Thawadi, der Generalsekretär des Organisationskomitees. "Eine Entscheidung wird in enger Abstimmung zwischen FIFA und Katar getroffen. Es hängt von unserer Bereitschaft ab", sagte al-Thawadi.

Sollte bei den Organisatoren die Meinung vorherrschen, "dass eine Aufstockung keine Vorzüge bringt oder die Nachteile überwiegen, dann bleiben wir bei 32 Teilnehmern", betonte al-Thawadi, der für den kommenden Monat eine "finale Entscheidung" ankündigte.

Entscheidung bei FIFA-Kongress

Beim FIFA-Kongress in Paris sollen die Funktionäre die Mega-Endrunde, die eigentlich erst für 2026 vorgesehen war, absegnen. Die FIFA muss bis dann aber zwingend einen Co-Gastgeber gefunden haben, aufgrund der Katar-Krise kommen nur die politisch neutralen Oman und Kuwait infrage.

Ungeachtet der noch ungeklärten Teilnehmerzahl schreiten die Planungen für die WM weiter voran. So war am Donnerstagabend das Al-Wakrah-Stadion als erster Neubau eröffnet worden, 575 Millionen Dollar (514 Millionen Euro) hat die neue Arena gekostet.

Das Al-Wakrah-Stadion ist als zweite von insgesamt acht Arenen für die kommende WM fertig. Das Khalifa International Stadion wurde 2017 nach einer Renovierung bereits wiedereröffnet, dort findet in diesem Jahr die Leichtathletik-WM statt. Weitere zwei Neubauten sollen bis spätestens Anfang 2020 eröffnet werden, im Jahr 2021 würden laut al-Thawadi "alle Stadien bereit" sein.

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