Bislang hatte DTM-Pilot Rene Rast kein glückliches Händchen in Nürnberg. - Bildquelle: imago Bislang hatte DTM-Pilot Rene Rast kein glückliches Händchen in Nürnberg. © imago

München/Nürnberg - Am Wochenende steigen auf dem Norisring in Nürnberg die Saisonrennen sieben und acht. Dann hat Rene Rast die Möglichkeit, seinen bisherigen "Norisring-Fluch" zu brechen. Denn wenn der Begriff Angststrecke passend ist, dann im Falle von Rast und der Rennstrecke im Frankenland.

Der so dominante Pilot, der laut Formel 1-Weltmeister Nico Rosberg "ein Level über allen anderen" steht, brachte seine Klasse am Norisring bisher noch nicht vollends zur Geltung. In vier Rennen als DTM-Stammfahrer konnte Rast noch nie punkten. Ein zwölfter Platz im Jahr 2017 ist sein bisher bestes Ergebnis auf der ungeliebten Rennstrecke. Hinzu kommen ein 14. und ein 16. Rang sowie ein Ausfall.

Rekordmann Rast

Die magere Bilanz des Audi-Piloten überrascht, wenn man die Zahlen seit dessen Einstieg in die Tourenwagenserie betrachtet. Rast konnte abgesehen vom Norisring auf jeder Strecke mindestens einmal punkten. In insgesamt 46 Rennen fuhr er 31 Mal in die Punkte, holte sich zwölf Siege und 18 Podiumsplätze. Im vergangenen Jahr stellte er mit sechs Siegen in Folge eine neue Bestmarke in der DTM auf.

In dieser Saison kommt Rast als Gesamtführender der laufenden Meisterschaft mit 93 Zählern an den Norisring und will den Fluch unbedingt brechen. "Vielleicht ist ja das Design meines Autos ein gutes Omen", sagte er mit Hinblick sein neues Fahrzeug-Design. Seinen Audi RS5 zieren das Logo und die Farben des Rekordmeisters FC Bayern München. Ob dies Rast hilft, auch am Norisring endlich in die Spur zu finden, wird sich am Rennwochenende zeigen.

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