Die DTM 2019 soll viele Überholmanöver bieten. - Bildquelle: DTM/BMWDie DTM 2019 soll viele Überholmanöver bieten. © DTM/BMW

München - Nicht nur mit neuen Turbomotoren und weniger Abtrieb geht die DTM in die Saison 2019 (ab 04. Mai 2019 live in SAT.1 und auf ran.de) - drei wichtige Neuerungen im Reglement sollen zusätzlich für mehr Spannung und Drama sorgen. Insgesamt bringen die neuen technischen Vorgaben, die weitestgehend von der japanischen SUPER-GT-Serie übernommen wurden, mehr Power im Auto.

Damit die Zuschauer sich auch weiterhin auf viele Überholmanöver freuen dürfen, bleibt das DRS (Drag-Reduction-System) erhalten - der verstellbare Flügel, um kurzfristig den Luftwiderstand zu verringern. Allgemein wird der Heckflügel breiter, der klappbare Einsatz besteht dabei aber nur noch aus einem statt zwei Teilen.

Neues DRS-Fenster, freie Hand zum Rennende

Neu ist auch, dass Fahrer das DRS nun schon aktivieren können, wenn sie weniger als drei Sekunden hinter einem Konkurrenten herfahren. Bisher lag das DRS-Fenster wie auch in anderen Rennserien bei nur einer Sekunde. Für mehr Spannung zum Rennende soll außerdem beitragen, dass 2019 alle Fahrer bis auf den Führenden in den letzten fünf Runden unabhängig vom Abstand zum Vordermann das DRS nutzen dürfen.

Doch nicht nur die gelockerten DRS-Regeln machen das Angreifen 2019 einfacher. Auch die Einführung der "Push-to-Pass-Funktion", die die DTM-Dachorganisation ITR und die Hersteller gemeinsam beschlossen haben, soll für mehr Überholmanöver sorgen. Per Knopfdruck stehen den Fahrern über ein neues Einheitsbauteil für einen kurzen Zeitraum bis zu 30 PS mehr zur Verfügung. Und das bis zu zwölfmal pro Rennen. In Kombination mit dem DRS ein starker Vorteil.

"Richtige Zutaten für spektakuläre Überholmanöver"

Positiv auf diese Neuerungen wirkt sich auch das neue Mindestgewicht aus. 981 kg muss das Auto dieses Jahr ohne Pilot und Sprit an Bord wiegen, bisher waren es 1.031 kg. "Das sind die richtigen Zutaten für spektakuläre Überholmanöver – und damit spannenden Motorsport", meint Achim Kostron, Geschäftsführer der ITR.

Dies bedeutet aber auch, dass die Herausforderung für die DTM-Stars noch größer wird: "Dank des deutlich gesenkten Leistungsgewichts und des Aeropakets kommt es künftig noch mehr auf den Fahrer an, im Wettstreit auf der Strecke mit Mut und Geschick den Unterschied auszumachen."

SAT.1 und ran.de übertragen die DTM-Rennen live und exklusiv.

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