Die drei Titelkandidaten Gary Paffett, Paul di Resta und Rene Rast. - Bildquelle: HOCH ZWEIDie drei Titelkandidaten Gary Paffett, Paul di Resta und Rene Rast. © HOCH ZWEI

Hockenheim - Den ersten Showdown gab es am Freitag. Pressekonferenz. Ein erstes Stelldichein in Hockenheim. Die drei Titelanwärter Paul di Resta, Gary Paffet und Rene Rast, keine 24 Stunden vor dem Start des Titelkampfes.

Ein bisschen Ballyhoo? Nein, es bleibt fair, man bleibt weiterhin höflich.

Aber die Jungs sind fokussiert. Konzentriert. "Es ist ein großartiges Gefühl. Wir hatten das ganze Jahr über ein gutes Auto. Ich bin sehr zuversichtlich. Es wird ein harter Kampf, aber ich bin mittendrin", sagte Paffett, der 225 Punkte auf dem Konto hat und der erste Verfolger von Tabellenführer und Mercedes-Teamkollege Paul di Resta (229) ist. Maximal 56 Punkte sind in Hockenheim in den beiden letzten Rennen und den beiden Qualifyings noch möglich.

Keine neue Strategie

Paffetts Strategie: "Wie schon die ganze Saison. Wir können uns nicht auf die anderen fokussieren, sondern wir fokussieren uns auf uns. Es ist also nicht anders als bei anderen Rennwochenenden." Dafür wird es bei dem Briten so oder so emotional, egal wie es ausgeht. Denn am Sonntag bestreitet Mercedes nach 30 Jahren das letzte Rennen in der DTM.

Paffett: "Es ist meine 15. Saison mir Mercedes. Das wird ein großartiges Wochenende. Aber ich bin mitten im Titelkampf, noch denke ich nicht daran. Am Sonntag wird es uns mit der vollen Härte treffen, dass es das letzte Rennwochenende für Mercedes ist. Es wird dauern, bis man es realisiert hat. Es wird ein seltsames Gefühl."

Di Resta sieht sich trotz der Führung in der Gesamtwertung nicht im Vorteil. Der Schotte erklärte: "In dieser Position will man sein. Ich bin ganz vorne, aber man darf nie unterschätzen, wie schnell es in der DTM auf und ab geht. Es ist nichts vorhersehbar", sagte er: "Ich hoffe, es wird ein harter, aber fairer Fight."

Rast entspannt als Außenseiter

Rast ist der Außenseiter. Und in dieser Rolle fühlt sich der 31-Jährige pudelwohl. Und: Er verschwendet keinerlei Gedanken an irgendwelche Rechenspiele. Wartet ab, was passiert. Damit fuhr er bereits 2017 sehr gut, als er auf seinen Audi-Teamkollegen Mattias Ekström in Hockenheim 21 Punkte aufholte.

"Ich bin sehr entspannt. Wir haben keinen Druck. Paul und Gary haben den Druck. Paul ist vorne, und Gary muss Punkte aufholen. Beide dürfen sich keine Schnitzer erlauben, kämpfen aber gegeneinander. Das könnte mir in die Karten spielen", sagte Rast. Bei ihm gibt es nur eine Strategie: All in."Alles maximieren, ich hoffe auf ein sauberes Wochenende."

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