Maximilian Paul - Bildquelle: ADAC MotorsportMaximilian Paul © ADAC Motorsport

München - T3 Motorsport, das einzige Lamborghini-Team in der DTM-Saison 2021, stockt für das fünfte Rennwochenende auf. Am kommenden Wochenende (3. bis 5. September live in SAT.1 und auf ran.de) gastiert die Rennserie auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg (Österreich). Bei dieser Gelegenheit rückt man erstmals mit drei Autos aus.

Neben den beiden Stammpiloten Esmee Hawkey und Esteban Muth, die am zurückliegenden Nürburgring-Wochenende beide ihr bisher bestes Ergebnis eingefahren haben, fährt in Spielberg nun DTM-Debütant Maximilian Paul einen dritten Lamborghini Huracan.

Maximilian Paul und T3: Man kennt sich bestens

Die Zusammenarbeit zwischen T3 und Paul ist in der DTM zwar neu, grundsätzlich aber nicht. Der 21-Jährige aus Dresden fährt für den ebenfalls in Dresden ansässigen Rennstall im ADAC GT Masters. Auch dort bewegt er einen Huracan GT3 Evo, wie er ihn in wenigen Tagen bei seinem DTM-Debüt fahren wird.

"Ich freue mich die Chance zu haben, in der DTM einen Gaststart zu absolvieren. Bis vor kurzem war das noch so fern und jetzt die Möglichkeit zu haben, in einer der stärksten Serien der Welt teilzunehmen, ist ein tolles Gefühl", sagt Paul und kündigt an: "Ich werde mit meinem Team T3 Motorsport Gas geben und versuchen ein gutes Ergebnis einzufahren."

T3-Teamchef Jens Feucht äußert sich vor dem DTM-Debüt seines Schützlings, der in der Juniorenwertung des ADAC GT Masters an fünfter Stelle liegt, mit Zuversicht: "Ich bin mir sicher, dass er ein gutes Ergebnis einfahren wird. Im ADAC GT Masters konnte er gute Erfahrung sammeln, die er sicher in der DTM umsetzen wird."

Dritter Lambo später als geplant, jetzt aber doch

Und wie Feucht anmerkt, sind für Paul nicht nur das Team und das Auto vertraut, sondern auch die Strecke. "In diesem Jahr fuhr er bereits auf dem Red-Bull-Ring und war dort in den Top 10 unterwegs", verweist der T3-Teamchef auf das Österreich-Wochenende, das im ADAC GT Masters Mitte Juni im Kalender stand.

Ursprünglich hatte T3 den Einsatz eines dritten Autos im DTM-Programm bereits für das Lausitzring-Wochenende Ende Juli in Erwägung gezogen. Dann aber entschied man auf Vertagung, um sich "nicht zu verzetteln oder zu verhaspeln". Nun kommt es, sechs Wochen später als ursprünglich geplant, also auf dem Red-Bull-Ring zum Ersteinsatz dreier Autos.

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