Maximilian Günther bleibt der Formel E erhalten - Bildquelle: Motorsport ImagesMaximilian Günther bleibt der Formel E erhalten © Motorsport Images

Maximilian Günther hat erneut eine neue Heimat in der Formel E: Nach BMW und zuletzt Nissan geht es für den Deutschen nun ins neue Maserati-Werksteam. Er wird Teamkollege des Meisterschaftsdritten von 2022, Edoardo Mortara. Der Schweizer bleibt dem bisherigen Venturi-Team erhalten.

"Ich bin stolz darauf, der Maserati-MSG-Racing-Familie als Teamkollege von Edo für Saison 9 beizutreten", sagt der 25-Jährige. "Ich bewundere das Team und was es in den vergangenen Jahren geleistet hat. Sie waren schwer zu schlagen und verdienen ihren Platz als Vizemeister [in der Teamwertung]."

"Für die Marke Maserati zu fahren, ist eine große Ehre für mich. Ich freue mich darauf, mit ihnen etwas Großes aufzubauen. Ich habe Edo bereits 2016 [in der Formel-3-Europameisterschaft] kennengelernt. Wir haben beide eine ähnliche Herangehensweise, sind sehr detailorientiert und hungrig nach Erfolg."

"Wir haben eine gute Beziehung neben der Strecke und respektieren uns gegenseitig. Ich denke, dass wir ein beeindruckendes Team bilden werden. Wir werden hart arbeiten, um gemeinsam mit dem Team die maximale Performance aus dem Fahrzeug zu holen."

Günther kämpfte in der Saison 2022 mit dem unterlegenen Nissan-e.dams-Team und brachte es auf lediglich sechs WM-Punkte. Ein widerspenstiger Antriebsstrang der japanischen Renault-Tochter hinderte ihn daran, an seine drei Siege aus BMW-Andretti-Zeiten anzuknüpfen.

Hohe Ziel beim Maserati-Debüt

Die Ziele sind hoch gesteckt: "Edo und ich haben beide Rennen in der Vergangenheit gewonnen. Wir werden versuchen, den Namen Maserati dorthin zu bringen, wo er hingehört - an die Spitze."

Mortara fügt hinzu: "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Max, der in der Formel E bereits vielversprechende Leistungen gezeigt hat. Als Halbitaliener ist es ein Privileg, für Maserati zu fahren. Auch werde ich damit demnächst die Fahrzeuge aller drei Formel-E-Generationen gefahren sein. Ich freue mich darauf, auf unseren bisherigen Erfolgen aufzubauen."

Teamchef James Rossiter: "Edo ist seit 2017 ein wichtiger Eckpfeiler unseres Teams und vor seiner sechsten Saison ohne Zweifel einer der besten Fahrer im Feld. Wir freuen uns sehr, dass er mit Max ein außergewöhnliches, junges Talent mit großem Potenzial als Partner hat. Mit dieser Paarung haben wir ein sehr starkes Fahreraufgebot für die Gen3, und wir wollen ganz vorne mitkämpfen."

Maserati kehrt 2023 nach 60-jähriger Abwesenheit in den Formelsport zurück. Ursprünglich war Ex-Weltmeister Nyck de Vries im Gespräch für ein Cockpit, doch dieser wandert in die Formel 1 zu AlphaTauri ab.

Für die neunte Saison der Formel E ist damit nur noch das zweite McLaren-Cockpit zu besetzen. Jake Hughes gilt als vielversprechender Kandidat.

Bestätigte Fahrer und Teams für die Formel E 2023

Abt-Mahindra: Robin Frijns, Nico Müller
Andretti-Porsche: Jake Dennis, Andre Lotterer
DS-Penske: Stoffel Vandoorne, Jean-Eric Vergne
Envision-Jaguar: Sebastien Buemi, Nick Cassidy
Jaguar: Sam Bird, Mitch Evans
Mahindra: Lucas di Grassi, Oliver Rowland
Maserati: Edoardo Mortara, Maximilian Günther
McLaren-Nissan: Rene Rast, TBA
NIO 333: Sergio Sette Camara, Dan Ticktum
Nissan: Sacha Fenestraz, Norman Nato
Porsche: Antonio Felix da Costa, Pascal Wehrlein