Mick Schumacher steht vor seinem Debüt in der Formel 1. - Bildquelle: imago images/ZUMA WireMick Schumacher steht vor seinem Debüt in der Formel 1. © imago images/ZUMA Wire

Sakhir/München - Der Formel 1 steht in Bahrain wohl ein ungemütlicher Auftakt bevor.

Grund: Ein Wüstensturm zieht auf und könnte die Durchführung des Rennens in Gefahr bringen. "Am Sonntag gibt es definitiv mehr Wind. Das ist nicht ideal für diese hochmodernen Autos", erklärte Haas-Teamchef Günther Steiner in einer Pressekonferenz am Samstag.

Der Wind wirbelt vor allem Sand auf, der sich wiederum auf der Strecke ablagert und den Grip der Reifen verschlechtert. Gleichzeitig sind die Böen gefährlich für die fragile Aerodynamik der Formel-1-Boliden. Ein Windstoß zum falschen Zeitpunkt und das komplette Auto könnte aus der Bahn geworfen werden.

Vettel muss von ganz hinten starten

Gleichzeitig sind auch die Temperaturen im Vergleich zu den vergangenen Tagen gesunken, sodass die Teams ohnehin schon andere Verhältnisse als davor vorfinden.  Insbesondere für Debütant Mick Schumacher könnten diese Bedingungen eine echte Herausforderung werden.

Derweil muss Sebastian Vettel das Rennen von ganz hinten starten. Der Heppenheimer wurde am Sonntag um fünf Plätze zurückgestuft und mit drei Straf-Punkten belegt, weil er im Qualifying gelbe Flaggen ignorierte. Vettel war am Samstag ohnehin schon im ersten Qualifying-Abschnitt ausgeschieden und sollte von Platz 18 ins Rennen gehen. Nun also der Start von ganz hinten. 

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