Mercedes greift nach rassistischen Vorfällen im Hauptquartier in England har... - Bildquelle: imago Mercedes greift nach rassistischen Vorfällen im Hauptquartier in England hart durch. © imago

München - Der Weltmeister-Rennstall der Formel 1 hat vier Mitarbeitern des Teams wegen rassistischen Verhaltens gekündigt. Die Vorfälle sollen sich im britischen Mercedes-Headquarter in Brackley, vor allem während des Fastenmonats Ramadan, gegen einen muslimischen Kollegen gerichtet haben.

In einer Stellungnahme, die der "Bild" vorliegt, verurteilt der Rennstall die Diskriminierung aufs Schärfste: "Wir haben unmittelbar nach einer Beschwerde die nötigen Konsequenzen eingeleitet. Die Vielfalt unserer Mitarbeiter ist einer der Gründe für die Stärke unseres Teams. Unsere Arbeitsatmosphäre basiert auf gegenseitigem Respekt und Wertschätzung", so Mercedes.

Geschmacklose Wette auf Fastenbruch 

Laut der britischen "Sun" sollen sich die Silberpfeile bereits Anfang August von den vier Mitarbeitern getrennt haben, nachdem diese sich mehrfach abfällig gegenüber eines Kollegen muslimischen Glaubens geäußert haben sollen.

Eine Quelle des Boulevardblatts berichtet von einem "schrecklichen Fall" rassistischen Mobbings. Demnach sollen die entlassenen Mitarbeiter während des Ramadan unter anderem Wetten darauf abgeschlossen haben, wann der Mitarbeiter die Regeln des Ramadan brechen werde. 

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