Sophia Flörsch hatte 2018 einen schweren Unfall in Macau - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDSophia Flörsch hatte 2018 einen schweren Unfall in Macau © PIXATHLONPIXATHLONSID

Hamburg - Ein Jahr nach ihrem Horror-Crash kehrt Rennfahrerin Sophia Flörsch nach Macau/China zurück und setzt sich beim Formel-3-Weltfinale wieder hinter das Steuer. "Für mich war nach dem Unfall immer klar: Ich will wieder zurück ins Auto, und ich will wieder zurück nach Macau", sagte Flörsch, die für HWA Racelab starten wird: "Dass es in diesem Jahr schon funktioniert, zeigt, dass man auch Träume erreichen kann, wenn man an sich glaubt und hart dafür arbeitet."

Flörsch war im vergangenen November beim Rennen in Macau bei hohem Tempo nach einer Kollision meterhoch durch die Luft geflogen und hatte den Begrenzungszaun durchschlagen. Die Bilder des Crashs gingen um die Welt, Flörsch erlitt eine Fraktur der Wirbelsäule, die in einer elfstündigen Operation gerichtet wurde.

Flörsch freut sich auf Macau

"Ich freue mich riesig, wieder in Macau zu fahren. Ich habe das im letzten Jahr das erste Mal gemacht. Bis zu meinem Unfall war es das großartigste Event, das ich je gefahren bin", sagte Flörsch nun: "Die Strecke ist der Hammer. Es macht so viel Spaß, darauf zu fahren. In einem Formel-3-Auto ist das echt unglaublich, ich bin jede Runde mit einem Grinsen gefahren." Der berühmte Grand Prix auf dem Stadtkurs in der chinesischen Sonderverwaltungszone findet vom 14. bis 17. November statt.

Schon einen Monat nach ihrem Unfall hatte Flörsch ihre Absicht erklärt, 2019 das Rennen in Macau wieder bestreiten zu wollen. Im April gab sie für Van Amersfoort Racing in der FIA Formula Regional European Championship ihr Renncomeback.

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