Mick Schumacher (r.) im Gespräch mit Lewis Hamilton - Bildquelle: ImagoMick Schumacher (r.) im Gespräch mit Lewis Hamilton © Imago

München - So richtig gut lief der Große Preis von Russland in Sotschi für Mick Schumacher von außen betrachtet nicht.

Nach einem unglücklichen Start, bei dem er erst auf der schwächeren Seite zu kämpfen hatte, und dann zudem auch noch in Kurve zwei eine Berührung überstehen musste, war das Rennen für ihn sogar frühzeitig beendet.

In der 34. von 53 Runden musste er seinen Haas-Boliden abstellen. "Was genau kaputtgegangen war, weiß ich noch nicht. Es scheint was Motor-internes zu sein. Wir haben versucht, es auf der Strecke zu lösen, was sich aber nicht aufgeklärt hat. Wir mussten daher in die Box und das Auto abstellen", erklärte er bei "Sky".

Schumacher: "Nur Hamilton war schneller"

Dennoch hatte der Rookie Grund zur Freude. Denn vor allem das Geschehen nach dem Start macht dem Deutschen Mut für die Zukunft. "Die Pace danach hat gezeigt, dass wir bei einem guten Start weiter vorne mitfahren hätten können."

Auch auf Teamkollege Nikita Mazepin, der einen deutlich besseren Start erwischt hatte, konnte der 22-Jährige mehr und mehr Zeit gut machen und ihn kurz vor seinem unfreiwilligen Rennende sogar überholen.

"Zu dem Zeitpunkt waren wir eigentlich gut dabei. Der einzige Fahrer, der zu dem Zeitpunkt schneller war, war Lewis (Hamilton, Anm. d. Red). Das darf schon was heißen", so Schumacher. Und weiter: "Von der Pace her war es eines unserer besten Rennen. Das hätte ich nicht gedacht. Von daher ist auf alle Fälle Licht am Ende des Tunnels."

Trotz der Verbesserung wartet der US-Rennstall nach wie vor noch auf die ersten Punkte der Saison.

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