Einsteigerwissen: Das sind die Positionen im Rugby. - Bildquelle: ran.deEinsteigerwissen: Das sind die Positionen im Rugby. © ran.de

München - Rugby Union ist die bekannteste Variante im Rugby. 15 Spieler stehen sich auf beiden Seiten gegenüber. ran.de erklärt die jeweiligen Positionen und Aufgaben.

ProSieben MAXX und ran.de übertragen vom 20. September bis 2. November 2019 die Rugby-WM live.

Rückennummer 1: Linker Prop

Auf dieser Position ist in der Regel ein besonders starker und schwerer Spieler zu finden. Der linke Prop ist bei den Standardsituationen (Gedränge und Gasse) von zentraler Bedeutung. Zusammen mit der zweiten Reihe muss er das Pulk bei einem Gedränge in Vorwärtsbewegung bringen. Props brauchen eine spezielle Ausbildung, nur sie dürfen diese Position bekleiden.

Rückennummer 2: Hakler

Seinen Namen hat der Hakler, da er bei einem Gedränge seine Füße einsetzt, um den Ball im Gedränge nach hinten "zu hakeln", also zu bewegen. In der Regel bekleidet diese Position der kleinste Spieler der Sturmreihe. Der Spieler verfügt in der Regel aber über eine sehr gute Technik, weswegen er bei der Gasse den Ball auch ins Spielfeld wirft.  

Rückennummer 3: Rechter Prop

Das Pendant zum linken Prop (Rückennummer 1). Die Aufgaben sind somit quasi identisch – nur eben auf der anderen Seite.

Rückennummern 4 und 5: Zweite-Reihe-Stürmer

Sind meist die größten Spieler im Team und die wichtigsten Akteure bei einer Gasse. Dabei müssen sie so hoch wie möglich springen, um den Ball zu sichern. Bei einem Gedränge stehen die Zweite-Reihe-Stürmer hinter den Props und dem Hakler, und gelten als Motor, um das Gedränge anzuschieben.

Rückennummer 6 und 7: Flügelstürmer

Die Flügelstürmer sind die Spieler, die am freiesten agieren können. Da sie wenige fest zugeteilte Aufgaben haben, müssen sie aber Allrounder sein – also gut im Tackling, gut im Passspiel, eine gewisse Kraft und Schnelligkeit mitbringen. Der Flügelstürmer mit der Rückennummer 6 bewacht bei einem Gedränge immer die kurze Seite des Feldes, der mit der Nummer 7 die lange Seite. Diese Spieler, vor allem die Nummer 7, haben in der Verteidigung auch die Hauptaufgabe, dem Gegner den Ball zu klauen.

Rückennummer 8: Nummer Acht

Die einzige Position im Rugby ohne spezifischen Namen. Extrem vielseitig, da der Spieler im Gedränge die Bewegung kontrolliert und neben dem Gedrängehalb (siehe Rückennummer 9) der einzige ist, der den Ball dort aufnehmen darf. Für diese Position gelten ähnliche Anforderungen wie für die Flügelstürmer, die Nummer Acht braucht in der Regel aber noch ein umfassenderes Spielverständnis. 

Rückennummer 9: Gedrängehalb

Der Verbindungsmann zwischen Vorder- und Hintermannschaft. Er folgt in der Regel immer dem Ball und ist derjenige, der den Ball als erster passt. Eher ein kleiner, schneller Spieler. 

Rückennummer 10: Verbinder

Dieser Spieler ist der Kopf der Mannschaft, trifft die meisten taktischen Entscheidungen. Daher benötigt er neben guter Technik auch Geschwindigkeit, um Gegner auszutricksen und für Überraschungen sorgen zu können. Der Akteur soll die gegnerische Linie durchbrechen und mit rechtzeitigen Pässen die Flügel auf die Reise schicken. Häufig der Spieler, der für die Kicks auf die Malstangen verantwortlich ist.

Rückennummer 11: Linker Außendreiviertel

Zusammen mit seinem Gegenstück auf der rechten Seite besteht die Hauptaufgabe des linken Außendreiviertels darin, Angriffe letztendlich abzuschließen und Versuche zu legen. Kurz: Sie sollen die Punkte erzielen. Daher sind es meistens die schnellsten Spieler im Team. Sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung ist es wichtig, dass die Außendreiviertel sicher beim Fangen von hohen Bällen sind. 

Rückennummer 12: Erster Innendreiviertel

Auch eine Allrounder-Position. Im Angriff muss der Innendreiviertel gegnerische Tacklings brechen und gute Pässe geben, in der Defensive wiederum selbst gute Tacklings setzen. Sie sind meist die Spieler, die bei einem erfolgreichen Angriff über den Flügel den entscheidenden letzten Pass auf die Außendreiviertel geben. Im modernen Rugby oft eine Art zweiter Verbinder oder zumindest zweiter Spielmacher. 

Rückennummer 13: Zweiter Innendreiviertel

Bildet eine Positionsgruppe mit dem ersten Innendreiviertel. Die beiden Positionen arbeiten sehr eng zusammen, daher sind die Aufgaben ähnlich. Der Spieler mit der Nummer 13 hat oft etwas weitere Laufwege.

Rückennummer 14: Rechter Außendreiviertel

Das Pendant zum linken Außendreiviertel (Rückennummer 11). Die Aufgaben sind somit identisch – nur eben auf der anderen Seite.

Rückennummer 15: Schlussmann

Der Schlussmann ist der letzte Verteidiger des Teams. Der Spieler hält sich etwas hinter der eigentlichen Verteidigungslinie auf, um auch kurze und hohe Kicks abfangen zu können oder durchgebrochene Gegner noch aufzuhalten. Auch er kann sich im Angriff als weiterer Spielmacher einschalten und muss gut darin sein, Lücken zu finden, um Konter zu laufen.

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