Carina Vogt holte sich ihren ersten Podestplatz in Japan - Bildquelle: PIXATHLONPIXATHLONSIDCarina Vogt holte sich ihren ersten Podestplatz in Japan © PIXATHLONPIXATHLONSID

Zao (SID) - Bestes Saisonergebnis für Carina Vogt, schlechtestes für Katharina Althaus: Die deutschen Skispringerinnen haben sich mit gemischten Gefühlen aus Japan verabschiedet. Im dichten Nebel von Zao flog Sotschi-Olympiasiegerin Vogt (Degenfeld) als Dritte erstmals in der WM-Saison auf das Podest, die Pyeongchang-Olympiazweite Althaus (Oberstdorf) kam nicht über Platz acht hinaus und büßte im Gesamtweltcup an Vorsprung auf Siegerin Maren Lundby ein.

Vogt, die tags zuvor mit dem deutschen Team den ersten Sieg in einem Mannschaftsspringen im Weltcup gefeiert hatte, sprang auf 94,5 und 90,0 m, mit 195,2 Punkten musste sich die 26-Jährige knapp Olympiasiegerin Lundby (198,7) und deren norwegischer Landsfrau Anna Odine Ström (197,4) geschlagen geben.

Althaus, die in der laufenden Saison zuvor nie schlechter als Platz vier abgeschnitten hatte, gelang noch Schadensbegrenzung, nachdem sie im ersten Durchgang nur auf Rang 17 gekommen war. Ramona Straub (Langenordnach) belegte Rang neun, die zuletzt starke Juliane Seyfarth (Ruhla) musste sich mit Platz 18 begnügen. Im Gesamtweltcup führt Althaus mit 622 Punkten vor Lundby (588).

Am Samstag hatte das DSV-Team mit Vogt, Althaus, Seyfarth und Straub souverän vor Österreich gewonnen und nach vierten Plätzen in den ersten beiden Mannschafts-Wettbewerben der Weltcup-Geschichte den Premierensieg geschafft. 

Der Teamwettbewerb der Frauen ist nicht olympisch und steht trotz großer Bemühungen vor allem der deutschen Springerinnen auch bei den Weltmeisterschaften in Seefeld (19. Februar bis 3. März) nicht auf dem Programm.