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Catch-Rule-Änderung soll kommen

NFL: Diese Regeln werden zur Saison 2018 geändert

  • Aktualisiert: 28.03.2018
  • 10:58 Uhr
  • ran.de/Maximilian Barz
Article Image Media
© 2017 Getty Images
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Die Besitzer der 32 NFL-Teams haben beim League Meeting in Orlando über mögliche Regeländerungen zur neuen Saison abgestimmt. Dabei wurden die umstrittenen Catch und Targeting Rules neu ausgearbeitet.

München - Die Catching-Rule wird in der NFL schon seit Jahren heiß diskutiert. Nachdem die 32 Teams am Dienstag einstimmig einer Neudefinition der Regel zugestimmt haben, soll nun endlich Klarheit herrschen.

Bereits im Vorfeld des Meetings ließ Troy Vincent, Executive Vice President of Football Operations der NFL, gegenüber der "Washington Post" durchscheinen, dass sich die Regeländerungen im konkreten Fall auf drei Bereiche beziehen: "Es sieht so aus, als würden wir den Regelzusatz mit der leichten Bewegung des Balles streichen. Eine unterschiedliche Betrachtung bei Catches im Fallen auf den Boden wird wohl ebenfalls nicht mehr erfolgen. Außerdem gehen wir wieder zurück zur alten Vorgabe, dass Calls nur zurückgenommen werden sollen, wenn zweifelsfrei eine Fehlentscheidung vorliegt."

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Neue Bewertung alter Entscheidungen

Damit ist die Kontrolle über den Ball nur über diesen Zeitraum erforderlich und kann in vielen Fällen beispielsweise beim Aufprallen auf dem Boden verloren werden.

Kontrolle, zwei Füße oder ein anderes Körperteil in bounds, sowie der angesprochene Football Move in Form eines dritten Schritts, eines Streckens in Richtung des neuen Downs oder die Möglichkeit dazu sollen künftig die einzigen Voraussetzungen eines legal Catch sein. Die Catches von Jesse James für die Pittsburgh Steelers oder Kelvin Benjamin für die Buffalo Bills gegen die New England Patriots wären nach neuer Regelung somit gültig.

Helmet-Hits werden neu betrachtet

Darüber hinaus einigten sich die Teams auf eine Erweiterung der Helmet-Hit-Rule. Künftig soll nicht nur das Aufeinanderprallen beider Helme, sondern bereits das Herunternehmen des Kopfes mit der Absicht eines Hits geahndet werden.

Je nach Härte und Motiv des Vergehens kann künftig zum Spielausschluss führen. Eine genauere Definition soll in den nächsten Wochen erfolgen.

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Flagrant-Fouls schneller bestrafen

Sollte ein Spieler künftig außerhalb des Blickfeldes des Schiedsrichters eine Tätlichkeit begehen, ist es künftig möglich, dass die Referees auf dem Feld daraufhin künftig von einem Ligaoffiziellen vor dem Bildschirm hingewiesen werden. Der sofortige Ausschluss des Spielers wäre anders als in der vergangenen Saison sofort möglich.

Ob die Verpflichtungen von Coaches und Coordinators, die bei Playoff-Teams angestellt sind, künftig auch während der laufenden Postseason offiziell gemacht werden dürfen, ist hingegen weiterhin unklar. Die nach der unrühmlichen Absage des Patriots-Offensive Coordinators bei den Indianapolis Colts hinter vorgehaltener Hand genannte "Mc-Daniels-Rule" soll erst im Mai diskutiert werden.

Pass Interference bleibt in gleicher Form bestehen

Eine Veränderung der Strafe bei geahndeten Pass Interferences wurde hingegen abgelehnt. Auch künftig wird die unerlaubte Behinderung eines Receivers als Spotfoul behandelt.

Die New York Giants hatten vorgeschlagen, anstelle eines neuen Downs am Ort des Vergehens generell eine 15-Yard-Strafe zu verhängen.

Diese Regelreform hatte jedoch schon beim NFL-Wettbewerbskomitee wenig Unterstützer gefunden.

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