- Anzeige -
- Anzeige -
Packers gehen All In

NFL-Kommentar: Green Bay Packers können mit Micah Parsons nur ein Saisonziel haben

  • Aktualisiert: 01.09.2025
  • 17:02 Uhr
  • Kai Esser

Die Green Bay Packers haben sich die Dienste von Micah Parsons gesichert. Das ist ein klares Signal: Die Packers gehen All In. Und alles andere als der Super Bowl wäre ein Fehlschlag.

Von Kai Esser

Es ist eigentlich egal, wie sehr sich Jerry Jones, Besitzer der Dallas Cowboys, bemüht, den Trade von Outside Linebacker Micah Parsons zu den Green Bay Packers schönzureden. Die Frage ist bei den Allermeisten nicht, wer den Trade gewonnen hat, sondern mit welchem Abstand ihn die Packers gewonnen haben.

Die beiden kommenden Erstrundenpicks sowie Defensive Tackle Kenny Clark wandern nach Dallas, dafür wandert der nun bestbezahlte Nicht-Quarterback der NFL-Historie nach Wisconsin.

Das ist ein klares Signal, nicht nur an die NFC, sondern die gesamte Liga. Die Packers wollen nämlich nicht den Trade gewinnen, sondern den Super Bowl. Und - eine Woche vor Saisonstart - müssen das fast auch.

- Anzeige -
- Anzeige -

Green Bay Packers: Micah Parsons das fehlende Puzzlestück?

Wenn sich ein Team einen der besten Pass Rusher der Liga ins Boot holt, dann macht es das nicht, um "eine gute Saison zu spielen" und "vielleicht in die Playoffs zu kommen".

Das Ziel Vince Lombardi Trophy hat zwar niemand in Green Bay verbal formuliert, dieser Trade ist jedoch aussagekräftiger, als es jedes Interview sein könnte.

Die Defense der Packers war ohnehin schon gut: Nur drei Teams forcierten 2024 mehr Turnover (31), nur sieben Teams hatten mehr Sacks (45). Dass diese Zahlen mit Parsons auf einmal runtergehen, ist kaum vorstellbar.

Zumal ein exzellenter Pass Rush es dem Defensive Backfield substanziell einfacher machen kann, der Parsons-Trade sollte - und wird mutmaßlich auch - also auf beide Zahlen einen Einfluss haben.

- Anzeige -
- Anzeige -

NFL Playoffs 2026 - Power Ranking vor Championship Games: Seattle Seahawks nicht zu stoppen

1 / 5
<em><strong>NFL Power Ranking vor den Championship Games</strong></em><br><em>Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? <strong>ran</strong> präsentiert das Power Ranking vor <em>den Championship Games.</em></em>
© UPI Photo

NFL Power Ranking vor den Championship Games
Nur noch vier Teams sind in den Playoffs übrig und kämpfen in den Championship Games um den Einzug in den Super Bowl. Wer hat dabei die besten Karten? ran präsentiert das Power Ranking vor den Championship Games.

<strong>Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)<br></strong>Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills <a data-li-document-ref="91595" href="https://www.ran.de/sports/nfl-denver-broncos-reagieren-auf-bo-nix-verletzung-quarterback-situationen-der-teams-91595">Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben.</a> Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.
© Getty

Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4)
Ganz bitterer Playoff-Auftakt für die Denver Broncos, die beim Overtime-Sieg gegen die Buffalo Bills Bo Nix mit einem Knöchelbruch verloren haben. Mit Jarrett Stidham haben die Broncos nur noch Außenseiterchancen - Heimvorteil hin oder her. Da wird wohl auch die starke Defense um Patrick Surtain nicht ausreichen.

<strong>Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)<br></strong>Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.
© USA TODAY Network

Platz 3: Los Angeles Rams (Vorwoche: 5)
Die Los Angeles Rams waren über weite Strecken der regulären Saison das heißeste Team der Liga und dementsprechend oft an der Spitze dieses Rankings. Doch nach der knappen Niederlage bei den Seattle Seahawks in Woche 16 hat L.A. nachgelassen, auch die Playoff-Siege in Carolina und bei den Bears waren wenig überzeugend. Die Rams werden eine klare Leistungssteigerung brauchen, um in Seattle zu bestehen.

<strong>Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)<br></strong>Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?
© Imagn Images

Platz 2: New England Patriots (Vorwoche: 3)
Am Ende gewannen die New England Patriots souverän gegen die Houston Texans. Positiv: Die Defense hat in den Playoffs absolutes Top-Format, sowohl Justin Herbert als auch C.J. Stroud hatten große Probleme in New England. Negativ: Quarterback Drake Maye macht in den Playoffs noch zu viele Fehler, gegen Houston hatte er bei zwei Fumbles Glück, dass er dabei den Ball nicht verlor. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Maye auch Lichtblicke hat und wie in der Regular Season konstant starke Würfe zeigt. Ob das aber für den ganz großen Wurf reicht?

<strong>Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)<br></strong>Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.
© Imagn Images

Platz 1: Seattle Seahawks (Vorwoche: 1)
Die Seahawks sind als bestes Team in die Divisional Round gegangen und haben ihre Playoffs mit einem Knall gestartet. Rashid Shaheed hat sich mit seinem zweiten Return-Touchdown seit Woche 16 als perfekte Ergänzung zur Trade Deadline entpuppt, die Defense liefert ohnehin schon über die ganze Saison ab. Gegen die San Francisco 49ers hat Kenneth Walker gezeigt, dass er den Ausfall von Zach Charbonnet definitiv auffangen kann. Unterlaufen Sam Darnold nicht mehrere Turnovers, sind die Seahawks kaum zu schlagen.

Externer Inhalt

Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.

Green Bay Packers: Jordan Love bleibt ein Fragezeichen

Das "Problem", weshalb die Packers seit Jahren nicht mehr auch nur in der Nähe des Super Bowls waren, ist aber eher die Offense.

"Problem" steht deshalb in Anführungszeichen, weil die Zahlen eigentlich gut aussehen. Achtbeste Offense nach Punkten 2024, fünftbeste Rushing Offense nach Yards. Woran hakt es also?

Durchaus auch am Quarterback. Denn Jordan Love, seines Zeichens bestbezahlter Spieler des Teams, noch vor Parsons, ist meistens in den Momenten, in denen er da sein muss, nicht so da, wie sich das Fans wünschen würden. Oder wie es sein Gehalt von über 50 Millionen Dollar suggerieren würde. Im Vergleich zu 2023 ist er stagniert - wenn überhaupt.

Seine Bilanz gegen Teams mit Winning Record: 3-5. Seine Bilanz in der Division: 1-5. Während Ersteres vertretbar ist, ist Letzteres verheerend. Vor alle, weil fünf der sechs Spiele nur mit einem Score Unterschied entschieden wurden.

NFL: "Saboteur!" Cowboys-Fans rösten Jerry Jones nach Parsons-Trade

Freilich, das liegt nicht nur alles an Love. Auch seine jungen Wide Receiver müssen einen Schritt nach vorne machen und ihren Quarterback bestmöglich unterstützen. Die Verantwortung trägt aber am Ende die einflussreichste Position im Sport: Der Quarterback.

Dass die Packers jedoch alles tun, um den Weg zum Super Bowl zu ebnen, ist auch ein Vertrauensbeweis an Love selbst. Sollte ihm der Sprung zu einem Top-10-Quarterback (oder besser) gelingen, dann stehen - vor allem in der schwächeren NFC - den Packers nur eine handvoll Teams im Weg.

Mehr News und Videos
CINCINNATI, OH - DECEMBER 28: Cincinnati Bengals quarterback Joe Flacco (16) jogs off the field at halftime during the game against the Arizona Cardinals and the Cincinnati Bengals on December 28, ...
News

Nächste QB-Überraschung beim Pro Bowl

  • 31.01.2026
  • 00:01 Uhr