Die erste Saisonhälfte der NFL ist absolviert. Wie in jedem Jahr gibt es dabei in einigen Divisions überraschende Spitzenreiter. Doch können diese Teams ihre Leistung in der zweiten Saisonhälfte bestätigen? ran macht den Check und wagt für jede AFC-Division eine Prognose.
Mit den New England Patriots, den Indianapolis Colts, den Pittsburgh Steelers und den Denver Broncos führen zur NFL-Halbzeit vier Teams in der AFC ihre Division an, die laut Buchmachern vor der Saison klarer Außenseiter auf den Gewinn ihrer Division waren.
Können diese Mannschaften ihre starke Spielzeit bis zum Ende der Regular Season durchziehen?
ran macht den Division-Check und wagt einen Blick in die Zukunft der AFC.
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AFC East
1. New England Patriots (7-2)
2. Buffalo Bills (6-2)
3. Miami Dolphins (2-7)
4. New York Jets (1-7)
Über die Miami Dolphins und die New York Jets muss man nicht lange reden. Beide Mannschaften werden mit dem Division-Sieg nichts mehr zu tun haben und blicken bereits jetzt schon auf den kommenden NFL-Draft, in dem sie wohl beide mindestens einen Top-10-Pick inne haben werden.
Umso spannender wird der Kampf zwischen den Patriots und den Bills. New England hat mit einer ausstehenden Bye Week und dem gewonnenen direkten Duell in Buffalo aktuell die bessere Ausgangsposition.
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NFL 2025 - Quarterback Ranking in Week 15: Bodenloser Chiefs-Star Patrick Mahomes, Jordan Love brilliert
NFL: Quarterback-Ranking in Week 15 Die Regular Season der NFL neigt sich dem Ende entgegen. Während manche Quarterbacks überzeugen, tun sich andere - teilweise auch erfahrene - Spielmacher schwer. ran zeigt die 32 Starting Quarterbacks am 15. Spieltag im Power Ranking. Hinweis: Das Ranking bezieht sich auf die Leistungen der aktuellen Saison, die zuletzt gezeigten am stärksten gewichtet. Alle NFL-Highlights hier auf Joyn
Platz 32: Brady Cook (New York Jets) Brady wer? Nicht Justin Fields, nicht Tyrod Taylor, Brady Cook spielte für die New York Jets am vergangenen Sonntag. Es braucht wohl nicht viel Erklärung, warum er auf Platz 32 landet.
Platz 31: Kenny Pickett (Las Vegas Raiders) Wir senden schon mal gute genesungswünsche an Kenny Pickett. Geno Smith wird mit einer Schulterverletzung fehlen, Pickett steht also Under Center für die Raiders. Hinter dieser Offensive Line. Gegen die Defensive Line der Philadelphia Eagles. Puh.
Platz 30: Philip Rivers (Indianapolis Colts) Wir glauben noch immer an einen PR-Gag. Ein 44-jähriger Philip Rivers, der zum Zeitpunkt seines ersten Karriereendes schon so mobil und modern wie ein Braunkohlebagger war, soll die Saison der Indianapolis Colts retten. Erster Gegner: Die Seattle Seahawks mit einer der besten Defenses der Liga. Wir wünschen ihm alles Gute, aber das KANN gar nicht gut gehen eigentlich.
Platz 29: Cam Ward (Tennessee Titans) Die Tennessee Titans scoren 31 Punkte gegen eine Top-Defense, holen einen Sieg und Cam Ward ist beinahe gänzlich unbeteiligt. Paradox, aber war so. Trotz Erfolgs gegen die Cleveland Browns geht es für Ward einen Platz runter.
Platz 28: Marcus Mariota (Washington Commanders) Es ist eigentlich absurd, wie verletzungsanfällig Jayden Daniels tatsächlich ist. Wir wollten Marcus Mariota aus diesem Ranking schon rausnehmen - zack, ist er wieder Starter der Commanders. Gut für ihn, schlecht für Washington, man muss es so hart sagen.
Platz 27: J.J. McCarthy (Minnesota Vikings) Na sowas, das sah ja aus wie die Leistung eines tatsächlichen NFL Quarterbacks! Gegen Washington besorgte J.J. McCarthy drei Touchdowns und brachte 70 Prozent seiner Pässe an. Freilich, es war nur Washington, dennoch in Anbetracht der katastrophalen Leistungen zuvor ein großer Schritt nach vorne.
Platz 26: Tua Tagovailoa (Miami Dolphins) Wenn ein Team 239 Rushing Yards hat, so wie die Miami Dolphins gegen die Jets, dann muss der Quarterback nicht viel tun. So erging es Tua Tagovailoa. Aber das ist das QB-Ranking, nicht das Power Ranking, dementsprechend geht es runter für den Hawaiianer.
Platz 25: Kirk Cousins (Atlanta Falcons) Letzte Woche haben wir Kirk Cousins schon begraben, diese Woche hat er sich mit der Schaufel selbst aus dem Loch geholt. Gegen seinen Lieblingsgegner, die Buccaneers, zauberte "Captain Kirk" drei Touchdowns, über 350 Yards und den Game Winning Drive zusammen.
Platz 24: Tyler Shough (New Orleans Saints) Als Tyler Shough in diesem Ranking auf Platz 32 einstieg, schrieben wir ihm nicht viele Hoffnungen zu. Aber man muss sagen: Bisher hat Shough wirklich mehr als solide abgeliefert. Beim letzten Spiel nahm er das Schicksal in seine eigenen Hände, beziehungsweise Beine, und machte die Saints-Fans wieder glücklich. Vielleicht wird aus Shough ja doch mal ein Franchise Quarterback!
Platz 23: Shedeur Sanders (Cleveland Browns) Ja, es waren nur die Titans. Ja, sie haben das Spiel verloren. Aber Shedeur Sanders war der beste Quarterback auf dem Platz. Vier Total Touchdowns, 393 Total Yards. Eine Interception? Geschenkt! Sanders hat sich eine Chance in dieser Liga mehr als verdient.
Platz 22: Jaxson Dart (New York Giants) Die Giants hatten eine Bye Week und Jaxson Dart konnte sich von dem Hit von Patriots Linebacker Christian Elliss erholen, den er forciert hat. Ob ihm in der freien Woche klar geworden ist, dass er nicht mehr gegen bessere Oberschüler spielt, sondern gegen Männer, die ihm große Schmerzen zufügen wollen?
Platz 21: Jacoby Brissett (Arizona Cardinals) Jacoby Brissett kann einem wirklich Leid tun. Es bleibt dabei: Er macht wenig Fehler, er spielt überraschend solide, aber viel mehr lässt dieses verletzungsgeplagte und schlecht gecoachte Team nicht zu.
Platz 20: Bryce Young (Carolina Panthers) Wir trauen Bryce Young nach der Bye Week und einer zuletzt überragenden Leistung gegen die Rams erst über den Weg, wenn er eine ähnlich gute Performance zwei Mal in Folge liefern kann. Bisher ist Young die Reinkarnation einer Achterbahn mit den steilsten Auf- und Abstiegen.
Platz 19: Lamar Jackson (Baltimore Ravens) Es bleibt dabei: Irgendetwas stimmt mit Lamar Jackson nicht. Das änderte sich auch im letzten Spiel nur bedingt. Immerhin: Er war mal wieder als Läufer gefährlich, 43 Rushing Yards und ein Touchdown sind gut. 54 Prozent Passgenauigkeit und ein 71er Passer Rating allerdings nicht.
Platz 18: Baker Mayfield (Tampa Bay Buccaneers) Dass die Atlanta Falcons überhaupt erst zurück ins Spiel kamen, lag auch an Baker Mayfield. Der warf tief im 4. Quarter eine dumme Interception und leitete so die Niederlage ein. Nachdem er zeitweise auf Platz eins in diesem Ranking lag, ist er mittlerweile im dunklen Mittelfeld angekommen.
Platz 17: Aaron Rodgers (Pittsburgh Steelers) Auf den vorläufigen Tiefpunkt in Rodgers-Karriere-Winter folgte eine Top-Leistung gegen die Ravens. Die Konstanz ist weg bei Rodgers, die Frage ist nur, wie oft er den "Vintage Aaron" noch hervorholen kann.
Platz 16: Caleb Williams (Chicago Bears) Schwieriges Spiel für Caleb Williams zuletzt gegen die Packers, aber eins, das seine Saison gut widerspiegelt. Er bringt gerade so die Hälfte seiner Pässe an und wenn das Laufspiel die Bears nicht trägt, dann sind sie kein Top-Team.
Platz 15: Trevor Lawrence (Jacksonville Jaguars) Nach einem bedenklichen Saisonstart hat sich Trevor Lawrence zuletzt stabilisiert. Zuerst gewannen die Jacksonville Jaguars Spiele trotz seiner Leistungen, mittlerweile trägt er beträchtlich dazu bei und ist von Woche zu Woche stärker geworden.
Platz 14: Brock Purdy (San Francisco 49ers) Die Bye Week war wichtig für Brock Purdy, um sich weiter von seiner Zehenoperation zu erholen. Purdy spielte zuletzt weit weg von seinem Leistungsmaximum und das soll etwas heißen, wenn es trotzdem zu Platz 14 reicht.
Platz 13: Jalen Hurts (Philadelphia Eagles) Das wahrscheinlich schwächste Spiel in der Profikarriere von Jalen Hurts. Fünf Turnover gegen die Los Angeles Chargers, davon zwei in einem Spielzug. Aua. Die Offense der Eagles ist kaputt. Man muss kein Football-Experte sein, um zu dieser Erkenntnis zu kommen.
Platz 12: C.J. Stroud (Houston Texans) Manche Spiele darf man nicht aufgrund der Statistik beurteilen, denn statistisch war es kein allzu gutes Spiel von C.J. Stroud gegen die Kansas City Chiefs. Aber gerade in der 1. Halbzeit machte er einige überragende Plays und war so mitverantwortlich für den spektakulären Auswärtssieg im Arrowhead Stadium.
Platz 11: Patrick Mahomes (Kansas City Chiefs) Ganz anders Patrick Mahomes, der auf der anderen Seite stand und eine katastrophale Entscheidung nach der nächsten traf. Ja, die Houston Texans haben die beste Defense der Liga, das entschuldigt aber kein Passer Rating von unter 20. Nach dem schlechtesten Spiel seiner Karriere fällt Mahomes aus den Top 10.
Platz 10: Joe Burrow (Cincinnati Bengals) Auch Joe Burrow traf gegen die Buffalo Bills zwei katastrophal schlechte Entscheidungen - allerdings "erst" im 4. Quarter und davor spielte Burrow überragend. Deshalb bleibt es erst einmal bei Platz 10.
Platz 9: Bo Nix (Denver Broncos) Wir könnten seit zwei Monaten dasselbe schreiben. Die Broncos gewinnen ihre Spiele, mittlerweile zehn in Folge, aber gefühlt hat Bo Nix damit nur bedingt etwas zu tun. Aber ihn aus den Top 10 rauszulassen, wäre auch nicht sonderlich sinnvoll. Also: Platz neun.
Platz 8: Dak Prescott (Dallas Cowboys) Nach seiner Gala-Vorstellung gegen die Chiefs war Dak Prescott gegen die Detroit Lions nicht auf der Höhe. Das schmälert zwar seine insgesamt starke Leistung in dieser Saison nicht, lässt ihn kurzfristig im Ranking aber fallen.
Platz 7: Justin Herbert (Los Angeles Chargers) Stattdessen steigt Justin Herbert im Ranking. Dass er starke Statistiken auflegen kann, wussten wir alle, aber der Sieg gegen die Eagles war vor allem deshalb beeindruckend, weil Herberts linke Hand gebrochen ist und er trotzdem alle Widerstände überwand, um den Sieg zu holen. Das war überragend!
Platz 6: Sam Darnold (Seattle Seahawks) Die Formkurve von Sam Darnold geht nach einem überragenden Saisonstart weiter leicht nach unten. Ja, am Ende stehen 249 Passing Yards und drei Touchdowns gegen die Falcons zu Buche, aber die 1. Halbzeit war wirklich schlecht, inklusive einer bösen Interception. Mit der 2. Halbzeit verhindert Darnold einen tieferen Absturz.
Platz 5: Jared Goff (Detroit Lions) Nachdem die Defense der Cowboys zuletzt die Schraubzwingen zugedreht hatte, kamen die Detroit Lions und Jared Goff, um ebenjene aufzubrechen. Über 300 Yards, kein Turnover und die nötigen Plays, wenn sie gemacht werden mussten.
Platz 4: Jordan Love (Green Bay Packers) Sieben Touchdowns, nur eine (zugegebenermaßen dumme) Interception und zwei Siege gegen zwei Division-Rivalen, die den Packers im Nacken sitzen. Das waren tolle Performances von Jordan Love zuletzt, was ihn auf Rang vier befördert.
Platz 3: Josh Allen (Buffalo Bills) Mal wieder ein Superman-Auftritt von Josh Allen gegen die Bengals. Bis lange ins vierte Viertel führte Cincinnati gegen die Buffalo Bills, dann zog Allen aber sein Cape an und riss das Spiel auf seine Seite. Das Highlight: Ein 40-Yard-TD-Run.
Platz 2: Drake Maye (New England Patriots) Beinahe tragisch, dass wir Drake Maye von Platz eins schubsen müssen. Nicht etwa, weil er schlecht gespielt hat, sondern wegen seiner Bye Week. Das MVP-Rennen spitzt sich zu - es wirkt, als wären beide Kontrahenten gleichauf. Mit zwei starken Leistungen gegen Buffalo und Baltimore könnte sich Maye aber wieder nach vorne setzen.
Platz 1: Matthew Stafford (Los Angeles Rams) Vorerst übernimmt aber wieder Matthew Stafford die Spitze. Gegen mittellose Cardinals lieferte er wieder eine Top-Leistung mit 281 Yards und drei Touchdowns. Gegen die alte Liebe aus Detroit kann er seinen kleinen Vorsprung gegenüber Maye halten oder gar ausbauen.
Die Bills gehen nach dem Sieg gegen die Chiefs dagegen mit einer Menge Momentum in die zweite Saisonhälfte. Mit den Tampa Bay Buccaneers, den Pittsburgh Steelers und den Philadelphia Eagles bekommt es Buffalo aber noch mit Playoff-Anwärtern zu tun. Zudem steht das zweite Duell mit den Patriots in Woche 15 bevor.
Die Patriots dagegen haben bis zu ihrer Bye Week in Woche 14 nur noch einen Playoff-Anwärter vor der Brust: Diese Woche reisen Drake Maye und Co. zu den Bucs. Ansonsten warten neben den Bills noch die Ravens nach der Bye auf die Patriots - mit den Jets und den Dolphins zum Saisonabschluss trifft New England anschließend auf keine ernsthaften Konkurrenten.
Natürlich wird das direkte Duell zwischen New England und Buffalo letztlich wegweisend sein, in Anbetracht des ansonsten einfacheren Spielplans sowie der aktuell besseren Ausgangslage legen wir uns dennoch auf ein Patriots-Heimspiel in den Playoffs fest.
Division-Sieger: New England Patriots
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AFC North
1. Pittsburgh Steelers (5-3)
2. Baltimore Ravens (3-5)
3. Cincinnati Bengals (3-6)
4. Cleveland Browns (2-6)
Auch hier gehen wir letztlich von einem Zweikampf aus. Joe Flacco schlägt sich bei den Cincinnati Bengals zwar gut, die Defense ist aber zur Halbzeit auf dem Weg, in mehreren Metriken die schlechteste Defense der NFL-Geschichte zu werden. Die Browns hingegen haben zwar eine gute Defense, sind offensiv aber viel zu harmlos, um den Rückstand aufzuholen.
Vieles spricht aktuell für die Baltimore Ravens, auch wenn sie noch immer zwei Siege weniger als die Steelers vorweisen. Mit einem gesunden Lamar Jackson und auch ansonsten vielen wiedergenesenen Stars könnten die Ravens aber einen Lauf starten. Der Spielplan meint es ebenfalls gut: Bis Woche 13 geht es gegen keine Mannschaft, die aktuell eine positive Bilanz vorzuweisen hat. Zudem hat Baltimore noch alles in eigener Hand, beide Duelle mit den Steelers stehen noch aus.
Pittsburgh hingegen hat noch deutlich härtere Spiele vor sich. Neben den beiden direkten Duellen mit den Ravens spielen die Steelers noch gegen die Los Angeles Chargers, die Chicago Bears, die Buffalo Bills und die Detroit Lions, die allesamt aktuell eine positive Bilanz vorweisen. Zudem ist Mike Tomlins Team individuell ohne größere Verletzungen schlicht und ergreifend schwächer besetzt als Baltimore.
Division-Sieger: Baltimore Ravens
NFL Power Ranking vor Week 15: Chiefs, Colts und Eagles im Fall, Packers rücken vor
NFL Power Ranking vor Week 15 Es geht in die Schlussphase der Regular Season! Super-Bowl-Favoriten kristallisieren sich heraus. Der Kampf um die Playoff-Plätze spitzt sich zu. Wie ist die aktuelle Gemengelage? ran präsentiert das Power Ranking vor dem 15. Spieltag.
Platz 32: Las Vegas Raiders (Vorwoche: 32) Die Entscheidung, die Franchise in die Hände von Pete Carroll zu legen, war ein kapitaler Fehler. Vegas belegt weiterhin den letzten Platz in unserem Ranking - auch wenn sich die Raiders beim 17:24 gegen die Denver Broncos zumindest wehrten. Die Mannschaft rund um Quarterback Geno Smith verlor sieben Spiele in Serie und steht bei einer 2-11-Bilanz.
Platz 31: New York Giants (Vorwoche: 29) Den New York Giants dürfte die spielfreie Woche gutgetan haben. Zuvor verloren sie nämlich sieben Spiele in Folge, zuletzt mit 15:33 bei den New England Patriots. Mit ihrer 2-11-Bilanz zählen sie weiterhin zu den Schlusslichtern der NFL. Die Defense lässt die zweitmeisten Yards der NFL zu.
Platz 30: New York Jets (Vorwoche: 28) Nachdem die Jets die ersten sieben Saisonspiele verloren hatten, gab es zumindest einen kleinen Aufwärtstrend: drei Siege wurden gewonnen, drei verloren. Das 10:34 gegen die Miami Dolphins war allerdings ein Rückfall in alte Zeiten. Sie stehen bei 3-10. Head Coach Aaron Glenn sitzt weiterhin auf einem Hot Seat.
Platz 29: Cleveland Browns (Vorwoche: 27) Fangen wir mit dem Positiven an: Shedeur Sanders lieferte gegen die Tennessee Titans ein ordentliches Spiel ab, warf drei Touchdown-Pässe und lief einmal selbst in die Endzone. Das Problem: Die Browns unterlagen trotzdem mit 29:31. Fünf der jüngsten sechs Spiele wurden verloren. Die Bilanz: 3-10. Stark ist lediglich die Defense, die die zweitwenigsten Yards der NFL zulässt.
Platz 28: Washington Commanders (Vorwoche: 23) Keiner weiß, wie das Team aus dem letztjährigen NFC Championship Game plötzlich bei 3-10 stehen kann. Die Commanders verloren in Woche 14 mit 0:31 gegen die ebenfalls schwächelnden Minnesota Vikings. Tight End Zach Ertz riss sich auch noch das Kreuzband. Dies war die achte Niederlage in Folge.
Platz 27: Tennessee Titans (Vorwoche: 31) Endlich wieder mal ein Erfolgserlebnis für die Titans: Beim 31:29 gegen die Browns war Running Back Tony Pollard der Unterschiedsspieler, lief für 161 Yards und zwei Touchdowns. Von den Yards her stellen die Titans weiterhin die schwächste Offense der Liga. Die Bilanz steht bei 2-11.
Platz 26: New Orleans Saints (Vorwoche: 30) Die New Orleans Saints sorgten mit dem 24:20 gegen die Tampa Bay Buccaneers für die größte Überraschung von Woche 14. Quarterback Tyler Shough warf einen Touchdown-Pass und lief zweimal in die Endzone. Bereits in den ersten Wochen, als die Saints eine Niederlage nach der anderen kassierten, waren sie besser als die Ergebnisse vermuten ließen. Nun haben sie zwei der vergangenen vier Spiele gewonnen und stehen bei 3-10.
Platz 25: Atlanta Falcons (Vorwoche: 26) Die Falcons starteten mit einer 3-2-Bilanz in die Saison, doch seitdem geht es nur noch in eine Richtung: und zwar bergab! Eine Niederlage gegen die Seattle Seahawks war zu erwarten, fiel mit 9:37 aber zu deutlich aus. Kirk Cousins lieferte ein schwaches Spiel mit zwei Interceptions ab. Sieben der vergangenen acht Spiele wurden verloren - ergibt eine 4-9-Bilanz.
Platz 24: Arizona Cardinals (Vorwoche: 24) Wenig überraschend waren die Cardinals gegen die Top-Mannschaft der Los Angeles Rams hoffnungslos unterlegen und verloren mit 17:45. Dadurch blickt Arizona auf fünf Niederlagen in Serie zurück und steht bei einer 3-11-Bilanz. Die Offense spielt solide, doch die Defense lässt die siebtmeisten Punkte der NFL zu.
Platz 23: Cincinnati Bengals (Vorwoche: 21) Die Rückkehr vom lange verletzten Joe Burrow war mit großen Hoffnungen verbunden. Tatsächlich führte er die Bengals in Woche 13 zum Sieg gegen die Baltimore Ravens, erlebte dann aber beim 34:39 gegen die Buffalo Bills einen schwachen Tag. Er warf zwar vier Touchdown-Pässe, aber auch zwei Interceptions der unnötigsten Sorte. Bei einer 4-9-Bilanz ist die Saison praktisch gelaufen, zumal auch noch Defensive End Trey Hendrickson operiert werden muss.
Platz 22: Minnesota Vikings (Vorwoche: Platz 25) Zwei Spieltage, zwei unterschiedliche Gesichter: In Woche 13 wurden die Minnesota Vikings von den Seattle Seahawks mit 0:26 übel vermöbelt. Rookie-Quarterback Max Brosner warf vier Interceptions. Eine Woche später kehrte JJ McCarthy in die Formation zurück - und die Vikings gewannen gegen Washington 31:0. Die Bilanz: 5-8. Nun fragt sich: Welches Gesicht zeigen sie gegen die Cowboys?
Platz 21: Kansas City Chiefs (Vorwoche: 18) Die Kansas City Chiefs sind bislang die große Enttäuschung der Saison. Selbst die absoluten Top-Stars wie Patrick Mahomes oder Tight End Travis Kelce patzen ungewohnt oft. Das 10:20 gegen die Houston Texans war die vierte Niederlage aus den vergangenen fünf Spielen. Die Playoff-Chancen sind mittlerweile minimal - liegen rechnerisch bei zwölf Prozent. Sonntag ist ein Sieg gegen die Los Angeles Chargers Pflicht.
Platz 20: Baltimore Ravens (Vorwoche: 20) Das zwischenzeitliche Hoch der Batimore Ravens scheint vorüber zu sein. Nachdem fünf Spiele in Folge gewonnen wurden, gab es nun ausgerechnet gegen Division-Rivalen zwei Niederlagen in Folge: Erst das 14:32 gegen die Cincinnati Bengals, dann das 22:27 gegen die Pittsburgh Steelers. Lamar Jackson quält sich durch die Saison, obwohl der Quarterback nicht richtig fit ist.
Platz 19: Miami Dolphins (Vorwoche: 22) Nach einem völlig misslungenen Saisonstart zeigt die Formkurve der Miami Dolphins steil nach oben. Das 34:10 gegen die New York Jets war bereits der vierte Sieg in Folge. Dadurch steht Miami bei einer 6-7-Bilanz. Quarterback Tua Tagovailoa spielt zwar nicht überragend, macht aber zumindest weniger Fehler als in früheren Wochen.
Platz 18: Indianapolis Colts (Vorwoche: 12) Die Colts stehen zwar noch bei einer 8-5-Bilanz. Doch nach der dritten Niederlage in Folge und dem Saisonaus von Quarterback Daniel Jones entsteht das Gefühl, dass sie nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Rookie Riley Leonard soll einspringen, hat aber Knieprobleme. Daher wurde der 44-jährige Philip Rivers aus dem Ruhestand geholt. Kurzum: Es sieht düster aus!
Platz 17: Tampa Bay Buccaneers (Vorwoche: 16) Bei den einst so starken Tampa Bay Buccaneers klappt nur noch wenig. Das 20:24 gegen die New Orleans Saints war die vierte Niederlage aus den vergangenen fünf Spielen. Mit 7-6 führen sie zwar noch die NFC South an, doch die Panthers haben die gleiche Bilanz. In Woche 16 treffen die beiden Teams aufeinander.
Platz 16: Pittsburgh Steelers (Vorwoche: 19) Forrest Gump würde sagen: "Die Pittsburgh Steelers sind wie eine Schachtel Pralinen - man weiß nie, was man kriegt." Gute und schlechte Auftritte wechseln sich ständig ab. Nach zwei Niederlagen in Folge war das 27:22 gegen die Ravens wieder ein positives Signal. Ob sie gegen die formstarken Dolphins daran anknüpfen können? Mit ihrer 7-6-Bilanz führen sie die AFC North an.
Platz 15: Carolina Panthers (Vorwoche: 17) Ist das eine Achterbahnfahrt. Bryce Young pendelt zwischen Tom Brady und dem Nachbarsvater, der dich mit seinen Würfen beeindrucken will. Gegen das beste Team der Liga sorgte eine hungrige Defense und ein Elite-Young für einen Upset (31:29 gegen die Rams). Die Panthers sind spannend. Unberechenbar. In Top-Form sogar angsteinflößend. Nach der Bye Week geht es nun zu den New Orleans Saints.
Platz 14: Dallas Cowboys (Vorwoche: 15) Die Erfolgsserie der Dallas Cowboys fand nach drei Siegen in Serie ihr Ende, weil sie mit 30:44 gegen die Detroit Lions verloren. Quarterback Dak Prescott erlebte einen bitteren Abend und warf zwei Interceptions. Dadurch stehen die Texaner nun bei einer 6-6-1-Bilanz. Für die Cowboys - von den Yards die beste Offense der NFL - geht es in Woche 15 mit einem Heimspiel gegen die Minnesota Vikings weiter.
Platz 13: Detroit Lions (Vorwoche: 13) Die Lions verbesserten sich durch den Sieg gegen die Cowboys auf 8-5. Detroit hat von den Yards die drittbeste Offense der Liga, das fünftbeste Passspiel, das fünftbeste Laufspiel, zudem steht die Defense im Sack-Ranking auf Platz 5. Was den Lions fehlt? Konstanz! Seit neun Spielen wechseln sich Siege und Niederlagen ab.
Platz 12: Philadelphia Eagles (Vorwoche: 7) Der amtierende Super-Bowl-Champion ist kaum noch wiederzuerkennen. Die 19:22-Overtime-Niederlage gegen die Los Angeles Chargers war das dritte verlorene Spiel in Folge für die Eagles. Nach dem gelungenen Saisonstart mit vier Siegen in Folge unterlagen sie in fünf von neun Spielen - ergibt eine 8-5-Bilanz.
Platz 11: Los Angeles Chargers (Vorwoche: 14) Die Los Angeles Chargers haben mit dem 22:19-Overtime-Sieg gegen die Philadelphia Eagles ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Kalifornier haben fünf der vergangenen sechs Spiele gewonnen und stehen bei 9-4. Die Defense spielt verlässlich und lässt die viertwenigsten Yards der NFL zu. Sonntag treffen sie auf die Kansas City Chiefs.
Platz 10: Jacksonville Jaguars (Vorwoche: 11) Seit vier Spielen sind die Jaguars ungeschlagen. Die Indianapolis Colts wurden mit 36:19 besiegt. Mit 9-4 führen sie die AFC South an, aber die Texans machen Druck. Jacksonville spielt am Limit und darf in den finalen Wochen keinen Zentimeter nachgeben.
Platz 9: San Francisco 49ers (Vorwoche: 8) Kein anderes Team spielt mehr am Limit als die Niners. Verletzungen hier, Verletzungen da, egal. Die Mannschaft ackert und holt in einer schweren Division alles raus. Nachdem drei Spiele in Folge gewonnen wurden und sie sich auf eine 9-4-Bilanz verbessert haben, konnten sie in der Bye Week noch einmal Energie für den Endspurt tanken.
Platz 8: Buffalo Bills (Vorwoche: 9) Die Buffalo Bills bleiben den New England Patriots in der AFC East weiter auf den Fersen. In einem High-Scoring-Game gewannen sie mit 39:34 gegen die Cincinnati Bengals und stehen bei 9-4. Die Bills haben von den Yards das beste Laufspiel der Liga und die zweitbeste Offense. Sonntag kommt es zum Top-Spiel gegen die Patriots.
Platz 7: Houston Texans (Vorwoche: 10) Auch wenn es in der Öffentlichkeit kaum Erwähnung findet: Die Houston Texans sind momentan eines der heißesten Teams der Liga. Das 20:10 gegen die Kansas City Chiefs war bereits der fünfte Sieg in Folge. Sie stehen "nur" bei 8-5, weil sie mit drei Niederlagen in die Saison gestartet sind. Die Defense lässt die wenigsten Yards der NFL zu.
Platz 6: Chicago Bears (Vorwoche: 5) Ausgerechnet im heißen Division-Duell gegen die Green Bay Packers fand die Erfolgsserie der Bears nach fünf Siegen ein Ende. Dennoch macht das Team mit ihrer 9-4-Bilanz einen stabilen Eindruck. Von den Yards her haben sie die fünftbeste Offense und das zweitbeste Laufspiel, zudem verzeichnen sie die meisten Turnovers (17) der NFL.
Platz 5: Green Bay Packers (Vorwoche: 6) Die Packers gewannen in drei Wochen hintereinander gegen Division-Rivalen. Erst gegen die Vikings (23:6), dann gegen die Lions (31:24) und schließlich gegen die Bears (28:21). Green Bay führt mit 9–3–1 die NFC North an. Ein Erfolgsfaktor ist die Defense, die die fünftwenigsten Yards der NFL zulässt.
Platz 4: Denver Broncos (Vorwoche: 4) Sie gewinnen und gewinnen und gewinnen - und hören einfach nicht auf damit. Das 24:17 gegen die Las Vegas Raiders war zwar kein Highlight. Aber: Es war der zehnte Sieg in Serie für Denver. Die Broncos stehen bei einer beeindruckenden 11-2-Bilanz. Der Hauptgrund für den Erfolg ist die Defense: Sie lässt die drittwenigsten Yards zu und verzeichnet die meisten Sacks (55).
Platz 3: Seattle Seahawks (Vorwoche: 3) Die Seahawks haben die Atlanta Falcons mit 37:9 deklassiert. Sie haben sieben der vergangenen acht Spiele gewonnen und stehen nun bei einer 10-3-Bilanz. Die Defense lässt mit 17,4 die zweitwenigsten Punkte der NFL zu. Und Quarterback Sam Darnold beweist, dass seine gute Saison 2024 bei den Minnesota Vikings kein Zufall war.
Platz 2: Los Angeles Rams (Vorwoche: 2) Mit dem 45:17 gegen die Arizona Cardinal haben die Rams bewiesen, dass die 28:31-Niederlage aus der Vorwoche gegen die Carolina Panthers nur ein Ausrutscher war. Die Kalifornier haben sieben der vergangenen acht Spiele gewonnen und stehen bei 10-3. Quarterback Matthew Stafford ist ein heißer MVP-Kandidat.
Platz 1: New England Patriots (Vorwoche: 1) Mike Vrabel hat aus der Patriots-Mannschaft absolute Maschinen gemacht. Alle schwärmen auch vom Spirit in der Kabine. Es gibt eine klare Hierarchie. Natürlich tun diverse Ausfälle weh und ein einfacher Spielplan trübt leicht. Doch das Team hat es in sich. In der Bye Week konnte sich New England erholen. Die Patriots stehen bei 11-2.
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AFC South
1. Indianapolis Colts (7-2)
2. Jacksonville Jaguars (5-3)
3. Houston Texans (3-5)
4. Tennessee Titans (1-8)
Die Indianapolis Colts sind die Überraschung der Saison. Daniel Jones führt die NFL bei den Passing Yards an und dirigiert dabei die Colts-Offensive bis auf die Niederlage bei den Steelers fast fehlerfrei. Auch wenn Indy stabil wirkt, ist die Division aber noch längst nicht entschieden.
Denn die Jaguars bleiben mit zwei Siegen weniger in Schlagdistanz. Die direkten Duelle beider Teams stehen dabei noch aus. Auch gegen die Texans müssen Jones und Co. noch zwei Mal ran. Zudem warten harte Aufgaben bei den Chiefs, bei den Seahawks und gegen die 49ers.
Nichtsdestotrotz sind die Colts der klare Favorit. Jacksonville steht aktuell wohl besser da, als es die Qualität der Mannschaft hergibt. Der Spielplan ist zwar machbar, doch mit einem angeschlagenen Brian Thomas Jr. und Travis Hunter, der noch mindestens drei Spiele verpassen wird, fehlen Trevor Lawrence die Waffen, um spätestens in den direkten Duellen mit Indianapolis Stand zu halten.
Die Texans könnten sich mit nur drei Siegen noch diese Woche aus dem Rennen verabschieden. Ohne den verletzten C.J. Stroud geht es ins Division-Duell mit den Jaguars. Sollte Houston verlieren, wäre mit ausstehenden Duellen gegen die Chiefs, die Bills, die Chargers und eben zwei Mal Indianapolis wohl wenig möglich.
Division-Sieger: Indianapolis Colts
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AFC West
1. Denver Broncos (8-2)
2. Los Angeles Chargers (6-3)
3. Kansas City Chiefs (5-4)
4. Las Vegas Raiders (2-7)
Die spannendste Division der AFC. Denver führt die Division an, richtig überzeugend spielen Bo Nix und Co. allerdings nur selten. Zuletzt gewannen die Broncos sieben Spiele in Folge, gegen die Eagles, die Jets, die Giants, die Texans und die Raiders enttäuschte Denver aber vor allem offensiv über weite Strecken der Spiele.
Angeführt von Justin Herbert wirken die Los Angeles Chargers aktuell gefährlicher. Der Quarterback spielt ohne seine wichtigsten Tackles sowie den verletzten Rookie-Star-Running-Back Omarion Hampton fast auf MVP-Niveau. Einzig seine vielen Interceptions sind ein berechtigter Kritikpunkt.
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NFL - Sauce Gardner im Colts-Trikot: Erste Trainingsbilder
Und dann wären da natürlich noch die Chiefs, die wirklich niemand unterschätzen sollte - auch wenn sie aktuell nicht in den Playoffs stünden. Bis zur Niederlage bei den Bills wirkte Kansas City wie das heißeste Team der Liga, das Spiel in Buffalo war aber unter mehreren Gesichtspunkten enttäuschend. Patrick Mahomes erlaubte sich eine Reihe von schlechten Würfen, zudem hatte die Chiefs-Defense zum wiederholten Male in dieser Saison keine Antworten auf eine gut funktionierende Offense.
Blickt man auf die direkten Duelle, haben die Chargers die besten Karten. Sowohl gegen die Chiefs als auch gegen die Broncos hat L.A. schon gewonnen, auch die Raiders wurden bereits bezwungen. KC und Denver können sich zudem in zwei ausstehenden direkten Duellen noch gegenseitig Siege wegnehmen.
Nichtsdestotrotz könnte den Chargers mit den vielen Verletzungen hinten raus der Atem ausgehen. Denver hat zwar alles in eigener Hand, letztlich gehen wir aber mit der individuellen Qualität sowie der Erfahrung der Chiefs, die nach ihrer anstehenden Bye Week einen Lauf hinlegen könnten.