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NFL - Pittsburgh Steelers: Wie geht es mit Mike Tomlin weiter?
- Veröffentlicht: 14.01.2026
- 08:29 Uhr
- Mike Stiefelhagen
Mike Tomlin und die Pittsburgh Steelers gehen tatsächlich getrennte Wege. ran beantwortet alle Fragen zum Ende dieser Ära.
Nach 19 Jahren ist Schluss. Mike Tomlin verlässt die Pittsburgh Steelers.
Der Head Coach hat in dieser Periode keine einzige Saison mit einem negativen Record vorzuweisen.
Die Entscheidung lag wohl bei Tomlin. Er habe "viel nachgedacht und reflektiert" und kam dann zu diesem Entschluss. Die Steelers publizierten die Mitteilung und erklärten, diese Ära "wird sich niemals wiederholen".
Die Frage vieler NFL-Fans: wie geht es mit Tomlin weiter? Wir nennen Euch die Optionen.
Wichtiges Detail: Tomlin geht und wurde nicht entlassen
Mit zwei Jahren Restlaufzeit in seinem Vertrag gibt Tomlin die Verantwortung ab. In 2024 unterschrieb er eine Verlängerung bis 2026. Jedoch mit der inkludierten Option seitens der Steelers den Kontrakt bis 2027 zu verlängern.
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Dadurch das Tomlin nicht entlassen wurde, behält Pittsburgh bis dorthin seine "Coachingrechte". Bedeutet, er kann jetzt nicht einfach irgendwo anders unterschreiben. Zumindest bis 2027. Wenn ein anderes Team ihn bis dahin möchte, müssen sie sich mit den Steelers über einen Trade einigen.
Seit 1969 war er erst der vierte Head Coach der Franchise. "Er hat mich darüber in einem Treffen informiert. Ich bin sehr dankbar, für all das Erreichte," so Teambesitzer Art Rooney II.
Tomlin dazu: "Auch wenn dieses Kapitel nun zu Ende geht, wird mein Respekt und meine Liebe zu den Pittsburgh Steelers sich niemals ändern. Ich bin gespannt auf das, was die Zukunft für diese Organisation bereithält, und werde für meine Zeit als Trainer in Pittsburgh für immer dankbar sein."
Mike Tomlin: Was macht er in 2026?
Das bringt uns zu der Frage: was macht Tomlin in 2026? Natürlich gäbe es interessante Teams, die aktuell einen Trainer suchen. Wie die Cleveland Browns, Atlanta Falcons oder sogar Baltimore Ravens. Tomlin betonte immer, dass er es liebt zu coachen. Früher oder später wird er wieder an der Seitenlinie stehen.
Doch für 2026 scheint es wahrscheinlicher, dass er sich eine Auszeit nimmt. Vielleicht auch nur eine halbe. Denn er ist ja bekanntlich footballsüchtig. Viele US-Experten vermuten einen Wechsel in die Medienwelt.
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Viele seiner Pressekonferenzen waren unterhaltsam. Er ist direkt, charismatisch und kommunikativ. Er bringt alles für das Fernsehen mit. Fox Sports, ESPN, NBC, CBS - sie würden sich alle bemühen, sollte er Interesse haben.
Oder eben doch das Jahr Pause. Mal runterfahren. Sich das Business von außen anschauen. Und dann in 2027 (via Trade) oder 2028 neu angreifen. Mit 53 Jahren hat er noch einige Jahre im Tank.
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Wie geht es für die Pittsburgh Steelers weiter?
Die Welt muss sich bei den Steelers auch weiterdrehen. Wie ihre Historie zeigt, setzen sie auf Langfristigkeit beim Head Coach. Es gibt einige Kandidaten.
Chris Shula (Defensive Coordinator der Los Angeles Rams), Kevin Stefanski (ehemaliger Head Coach der Cleveland Browns), Marcus Freeman (Head Coach der Notre Dame Fighting Irish), Aden Durde (Defensive Coordinator der Seattle Seahawks), Jeff Hafley (Defensive Coordinator der Green Bay Packers), Jesse Minter (Defensive Coordinator der Los Angeles Chargers), Mike McDaniel (ehemaliger Head Coach der Miami Dolphins) und auch John Harbaugh (ehemaliger Head Coach der Baltimore Ravens) werden medial gehandelt.
Die Liste zeigt: der Fokus liegt traditionell auf defensiv denkenden Trainern oder eben Coaches mit einer Menge Erfahrung. Sollte man mehr Richtung Offense gehen wollen, ist McDaniel ein Top-Kandidat.
Wer auch immer der neue Coach wird, er muss mit entscheiden, ob es mit Aaron Rodgers als Quarterback weitergeht - wenn dieser das überhaupt möchte. Und wenn nicht, dann brauchen die Steelers endlich mal jemanden auf dieser Position mit Langfristigkeit.
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