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NFL Playoffs: Houston Texans schalten Pittsburgh Steelers aus - und beenden womöglich Karriere von Aaron Rodgers
- Aktualisiert: 13.01.2026
- 08:22 Uhr
- Kevin Obermaier
Die Pittsburgh Steelers schlagen die Houston Texans in der Wild Card Round. Aaron Rodgers gewinnt sein erstes Playoff-Spiel seit 2020.
Die Houston Texans haben die Divisional Round der NFL-Playoffs erreicht - und womöglich die Karriere von Aaron Rodgers beendet.
Angeführt von der starken Defense, die zwei Touchdowns erzielte, siegte das Team von Head Coach DeMeco Ryans bei den Pittsburgh Steelers mit 30:6 (7:6).
Die Texans treffen in der kommenden Runde auswärts auf die New England Patriots.
Für die Steelers, die seit 2016 auf einen Erfolg in der Postseason warten, ist die Saison nach zehn Siegen und acht Niederlagen beendet.
Texans at Steelers: Stroud und Rodgers unter Druck
Nach Punts auf beiden Seiten zu Spielbeginn erzielte Pittsburgh die ersten Punkte. Rodgers brachte die Offense mit einem langen Pass auf D.K. Metcalf in Reichweite, Kicker Chris Boswell verwandelte das Field Goal aus 32 Yards sicher.
Houston wollte mit einem "Flea Flicker" kontern, doch der Trickspielzug ging nach hinten los: Steelers-Linebacker Jack Sawyer schlug den Ball aus C.J. Strouds Hand und Defensive End Yahya Black eroberte ihn für Pittsburgh. Es war Strouds erster Fumble und erst der dritte der Texans in der gesamten Saison.
Die Steelers schlugen aber kein Kapital daraus, es blieb beim 3:0 nach dem ersten Viertel.
VIDEO: Endet mit diesem fatalen Pass Rodgers' Karriere?
Im zweiten Abschnitt kam dann auch die Texans-Offense ins Rollen. Ein Stroud-Pass auf Christian Kirk veredelte einen imposanten 92-Yard-Drive (der zweitlängste in Houstons Playoff-Historie) - und die Gäste übernahmen mit 7:3 die Führung.
Strouds zweiter Ballverlust kurz vor der eigenen Redzone brachte die Steelers dann sofort in Position, doch die Texans-Defense verhinderte Schlimmeres. Pittsburgh musste sich mit Boswells zweitem Field Goal begnügen - 6:7, der Halbzeitstand.
Der eine große Unterschied in der ersten Hälfte: die Effektivität bei dritten Versuchen. Die Texans blieben bei sieben ihrer neun 3rd Downs am Ball, die Steelers wandelten kein einziges ihrer sechs in ein neues 1st Down um.
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Texans-Defense entscheidet Partie bei den Steelers
Was Pittsburgh dafür besser machte: den Ball beschützen. Und wegnehmen. So auch im ersten Drive nach der Pause: Cornerback Brandin Echols fing einen Stroud-Pass in der Redzone ab - der dritte Turnover des 24 Jahre alten Quarterbacks.
Doch auch Rodgers hatte weiter einen schweren Stand: Der 42-Jährige konnte Mitte des dritten Quarterbacks noch nicht einmal 100 Yards durch die Luft verbuchen. Nach einem Fumble des Spielmachers verhinderte O-Liner Mason McCormick gar einen möglichen Texans-Touchdown.
Und auch bei Stroud gingen die Probleme weiter. Einen dritten Ballverlust konnte der Youngster nur mit Mühe verhindern. Im folgenden Spielzug fand der Quarterback dann aber Kirk über 49 Yards - das längste Play der Partie. Kicker Ka'imi Fairbairn verwandelte die gute Feldposition in ein Field Goal aus 51 Yards und in das 10:6 für die Texans.
Und Houstons Defense legte nach: Will Anderson schlug knapp sieben Minuten vor dem Ende den Ball aus Rodgers' Händen und Sheldon Rankings trug ihn über 33 Yards zum Touchdown, 17:6.
NFL: Rodgers-Zukunft nach Steelers-Aus ungewiss
Buhrufe hallten durchs Acrisure Stadium. Und sollten bis zum Spielende nicht mehr abklingen.
Denn statt eines Comebacks sahen die Fans in Pittsburgh einen weiteren Texans-Touchdown durch Running Back Woody Marks zum 24:6 und einen Rodgers-Pick-Six zum 30:6 - der Endstand.
Die Steelers-Zukunft ist nach dem Playoff-Aus ungewiss. Rodgers kokettierte zuletzt öffentlich mit einem Karriereende. Auf der Pressekonferenz nach der Partie sagte der 42-Jährige, "keine Entscheidung aus der Emotion heraus" treffen zu wollen.
Head Coach Mike Tomlin steht wegen des ausbleibenden Erfolgs in der Postseason schon länger in der Kritik, auch sein Stuhl könnte wackeln.