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Super Bowl 2026 - Halftime Show von Bad Bunny bricht Rekorde und sorgt für kuriose Zahlen: Taco-Wahn, Toiletten-Phänomen und Instagram-Boom
- Aktualisiert: 10.02.2026
- 13:19 Uhr
- Mike Stiefelhagen
Bad Bunny brach mit seiner Halftime Show bei Super Bowl 60 Rekorde. Doch damit nicht genug. Es gibt zudem kuriose Zahlen zum Zuschauerverhalten.
Die New England Patriots und die Seattle Seahawks waren bei Super Bowl 60 für das Sportliche verantwortlich. Für Entertainment sorgte Bad Bunny mit seiner Halftime Show.
Der Latin-Star fuhr groß auf. Eine Plantage in Form eines Labyrinthes, viele Andeutungen und versteckte, aber auch direkte Botschaften.
Mit einer Menge Tänzerinnen und Tänzern - darunter die Hollywood-Stars Jessica Alba oder Pedro Pascal - performte der Rapper seine Hits wie "DTMF", "Titi Me Pregunto" oder "Nuevayol". Lady Gaga und Ricky Martin rundeten als Überraschungsgäste den Auftritt ab.
Das führte dazu, dass neben Rekorde auch einige kuriose Zahlen geliefert wurden. ran zeigt eine Auswahl. (verwendete Quellen: "The Guardian", "El Pais", "Eater LA", "Apple", "NFL", "The People")
Bad Bunny: Die Halftime Show in Zahlen
Zuschauer-Rekord: Geschätzt über 135 Millionen Zuschauer sahen die Show weltweit! Ein Rekord für eine Super-Bowll-Halbzeit-Show. Einige Auswertungen sprechen sogar von rund 142 Millionen, wenn man Streaming und Public Viewings mit einrechnet.
Zum Vergleich: Die alternative "All-American Halftime Show" von Turning Point USA erreichte nur etwa 6,1 Millionen gleichzeitige Zuschauer auf YouTube. Kid Rock war dort der Main Act. Die Übertragung hatte auf der Plattform "X" mehrere Abbrüche aus lizenzrechtlichen Gründen.
Apple Music: Nach der Show stiegen Bad Bunnys Streams auf das siebenfache an, mit mehreren Songs in den globalen Charts (Top 100), darunter viele in den Top 10.
Social Media: Nach dem spektakulären Auftritt löschte Bad Bunny alle seine Instagram-Posts. Der Grund ist nicht klar. Und das bei über 52,7 Millionen Followern! Das sorgte für Spekulationen.
Medieninteresse: Die Pressekonferenz (!) zur Halbzeitshow erzielte in den ersten 48 Stunden über 63 Millionen Aufrufe. Die größte jemals (für eine Super Bowl-Pressekonferenz).
Super Bowl 2026 - Halftime Show mit Bad Bunny: Von wegen lieber Toilette
Pionier: Bad Bunny war der erste Solo-Künstler mit überwiegend spanischsprachiger Performance bei einer Super Bowl-Halbzeitshow.
Keine Zeit: Das Wassersystem von New York City registrierte während und unmittelbar nach der Show ein ungewöhnliches Nutzungsverhalten. Während der Show sank der Wasserverbrauch deutlich, was darauf hindeutet, dass viele Menschen während des Auftritts nicht die Toilette oder Küche nutzten. Das gaben Stadtbeamte bekannt.
Unmittelbar nach Ende der Performance stieg der Verbrauch dann massiv an, mit einem gemeldeten starken Anstieg bei Toilettenspülungen. Auf Social Media ist die Rede von etwa 761.719 Spülungen in 15 Minuten. Jedoch ist diese Zahl nicht offiziell bestätigt.
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Taco Mania: Während der Show ließ Bad Bunny einen Taco-Stand der Taqueria "Villa's Tacos" aus Highland Park, Los Angeles, erscheinen. Ein kulturelles Symbol für die lateinamerikanische Community.
Der Besitzer des ursprünglichen Ladens, Victor Villa, berichtete, dass sein Restaurant nach der Show einen drastischen Social-Media-Boom erlebte. Der Taco-Stand gewann über 36.000 neue Instagram-Follower.
Generell stiegen die Taco-Suchanfragen bei Google um rund +60 Prozent zur Halftime Show. Suchbegriffe wie "tacos near me", "birria tacos", "street tacos" explodierten regelrecht. In mehreren US-Städten meldeten Taquerias ausverkaufte Salsas, Fleisch-Engpässe und Wartezeiten von über 60 Minuten.
Essenspause & Peak: Essens-Bestellungen brachen zur Halbzeit messbar ein. US-Lieferdienste meldeten während der ca. 13 minütigen Halftimeshow einen Rückgang von -20 bis -30 Prozent bei laufenden Bestellungen. Gleicher Effekt wie beim Wasserverbrauch: Niemand will was verpassen.
Zu Beginn des dritten Viertels gab es wieder einen Zuwachs von +35 bis +40 Prozent an Bestellungen. Besonders beliebt im Vergleich zu vorher: Mexikanisches & Latino-Food (+45 Prozent), Pizza (+32 Prozent) und Burger (+28 Prozent).
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