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Basketball-EM: Auch Rassismus gegen Franzosen Francisco

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© AFP/SID/SERGEI GAPON

Nach dem deutschen Weltmeisterkapitän Dennis Schröder ist bei der Basketball-EM auch der Franzose Sylvain Francisco Opfer rassistischer Angriffe geworden. Der frühere Profi von Bayern München wurde nach dem Vorrundenspiel gegen Slowenien (103:95) in den sozialen Medien attackiert.

Der französische Verband FFBB kritisierte die "rassistischen Botschaften und Beleidigungen", man unterstütze Francisco "voll und ganz. Diese unerträglichen Äußerungen widersprechen allen Werten, für die der Basketballverband eintritt", hieß es in einer Mitteilung bei X.

Francisco hatte in Kattowitz/Polen gegen die Slowenen mit 32 Punkten geglänzt und war zum Spieler des Spiels gekürt worden, hatte sich zuvor aber einen Aussetzer erlaubt. Nach einem Handshake mit dem slowenischen Superstar Luka Doncic kurz vor Spielende zog Francisco zum Korb und erzielte die letzten Punkte der Franzosen. Damit brach der Point Guard ein ungeschriebenes Gesetz. Später bereute er seine Aktion.

Schröder war am Samstag beim Spiel gegen Litauen (107:88) im finnischen Tampere von einem Fan rassistisch beleidigt worden. Die Person wurde durch Bilder der Sicherheitskameras identifiziert, während der weiteren Turnierspiele erhält sie Hallenverbot. Der Deutsche Basketball Bund (DBB) verurteilte das Verhalten.

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