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Der Weltmeister spielt zum Lunch: "Nicht unsere Lieblingszeit"
In der Mittagspause den Weltmeistern die Daumen drücken: Vor dem zweiten EM-Gruppenspiel der deutschen Basketballer kommen berufstätige Fans in Terminstress. Die Partie im finnischen Tampere gegen Underdog Schweden beginnt am Freitag bereits um 12.30 Uhr deutscher Zeit (RTL/MagentaSport). Die frühe Ansetzung passt nicht jedem im deutschen Team.
"Ich mag frühe Spiele nicht. Aber am Ende des Tages müssen wir alles tun, um ready zu sein. Da hätte man als Weltmeister schon bessere Zeiten kriegen können", sagte Kapitän Dennis Schröder. Co-Star Franz Wagner konnte der ungewohnten Situation etwas Positives abgewinnen: "Ich mag es eigentlich, so früh aufzustehen und direkt zum Spiel zu fahren", sagte er nach dem 106:76 zum Auftakt gegen Montenegro bei MagentaSport.
Auch das dritte Vorrundenspiel am Samstag gegen Litauen beginnt um 13.30 Uhr Ortszeit in Finnland. Verantwortlich sind dafür vor allem die TV-Sender, der finnische Gastgeber spielt in der Gruppenphase stets abends zur Primetime. Das Betreuerteam um Interims-Bundestrainer Alan Ibrahimagic, der den erkrankten Chefcoach Àlex Mumbrú auch in den kommenden beiden Partien vertritt, trifft entsprechende Anpassungen im Ablauf.
"Das ist nicht so unsere Lieblingszeit", sagte der 47-Jährige, der im frühen Tip-off jedoch kein allzu großes Hindernis bezüglich der Leistungsfähigkeit der Spieler sah: "Wir werden relativ früh ein kurzes Meeting haben, das Frühstück wird eher so ein Brunch sein. Alle Spieler haben ihre Routinen. Einige fangen sehr früh an, die ersten Spieler sind bereits um 11 Uhr in der Halle. Da müssen wir entsprechend alles andere vorher machen.