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Griechen und Franzosen erfolgreich - Polen bezwingt Slowenien

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© IMAGO/IPA Sport/SID/Michal Dubiel

Die NBA-Stars Giannis Antetokounmpo und Luka Doncic überragen: Die Spitzenteams Frankreich und Griechenland sind erfolgreich in die Basketball-EM gestartet, Slowenien hingegen hat gegen den furios aufspielenden Co-Gastgeber Polen einen ersten Dämpfer kassiert. Die Griechen bezwangen in Limassol/Zypern Italien 75:66 (36:32) und wurden dank der 31 Punkte von Antetokounmpo (Milwaukee Bucks) ihrer Favoritenrolle in der Gruppe C gerecht.

Im polnischen Kattowitz erledigte erst der Olympiazweite Frankreich, der ohne die NBA-Stars Victor Wembanyama und Rudy Gobert bei der EuroBasket antritt, seine Pflichtaufgabe gegen Belgien mit 92:64 (43:27) souverän. Dann verlor Slowenien gegen den von den eigenen Fans beflügelten Co-Gastgeber Polen 95:105 (46:47).

Auch Lakers-Star Doncic, der sein Team mit 34 Punkten, neun Assists und spektakulären Aktionen im Spiel hielt, konnte die Auftaktpleite nicht verhindern. Polen traf über die Hälfte seiner Dreierversuche und setzte sich in einer hitzigen Partie - vier Spieler foulten aus - dank eines furiosen dritten Viertels entscheidend ab. Jordan Loyd (32 Punkte) und Mateusz Ponitka (23) erwischten einen Sahnetag bei den Gastgebern, zehn von zwölf Dreiern des Duos fanden den Weg in den Korb.

Im ersten Spiel bei einem großen Turnier von Frankreichs Trainer Frédéric Fauthoux, der den langjährigen Nationalcoach Vincent Collet beerbt hatte, war zuvor der Dreier nur durchwachsen gefallen. Insgesamt punkteten fünf Franzosen zweistellig. Dazu zählten auch die NBA-Profis Bilal Coulibaly (12 Punkte/Washington Wizards), Guerschon Yabusele (11/New York Knicks) sowie Zaccharie Risacher (10), der 2024 im NBA-Draft an erster Stelle von den Atlanta Hawks ausgewählt worden war.

In Gruppe D liegen die Franzosen, an denen Weltmeister Deutschland im Vorjahr bei Olympia im Halbfinale gescheitert war, aktuell vorne. Neben Slowenien und Polen kämpfen noch Israel und Island um die vier Achtelfinaltickets.

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