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Sport Allgemein Basketball

Nur 22 Stunden Pause: Schröders Sauna-Vorbereitung auf Litauen

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© IMAGO/Wunderl/SID/BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl

Für die Vorbereitung auf den Showdown gegen die robusten Litauer wählt Dennis Schröder den finnischen Ansatz. "Erstmal Eis, dann wahrscheinlich Sauna, Rotlicht, Physio, dann nochmal Eis, viel Essen und Trinken. Und dann bin ich ready", sagte der Kapitän der deutschen Weltmeister vor dem dritten EM-Spiel am Samstag (12.30 Uhr/RTL und MagentaSport) gegen die Basketball-Nation aus dem Baltikum.

Rund 22 Stunden haben Deutschen nach dem ungefährdeten 105:83-Erfolg gegen Schweden Zeit, um sich auf die größte Herausforderung der Vorrunde im finnischen Tampere einzustellen. Laut Daniel Theis werde die Partie "definitiv kompliziert", so der Routinier: "Litauen ist ein sehr physisches Team, sehr groß." Damit meinte er vor allem NBA-Center Jonas Valanciunas von den Denver Nuggets, der mit seinen 2,11 Metern unter dem Korb aufräumt.

Neben Valanciunas brilliert bei Litauen besonders Spielmacher Rokas Jokubaitis, der zur neuen Saison zu Bayern München wechselt. "Natürlich haben sie die gute Kombination aus einem Point Guard und einem großen Spieler", befand auch Deutschlands Interimstrainer Alan Ibrahimagic, der auch am Samstag den erkrankten Àlex Mumbrú vertreten wird - und ergänzte: "Ich glaube aber, dass ihre größte Stärke ist, dass sie ein Team und eine Einheit sind."

Domantas Sabonis, der beste Litauer und bald Teamkollege von Schröder bei den Sacramento Kings, fehlt in diesem Jahr, weshalb die Mannschaft noch mehr über das Kollektiv kommt. Bei der EM 2022 hatten die Litauer die damals aufstrebenden Deutschen in der Gruppenphase von Köln in einem epischen Verlängerungskrimi am Rande einer Niederlage, letztlich siegte der spätere Bronzemedaillengewinner mit 109:107.

Auch diesmal wäre ein deutscher Sieg enorm wichtig, da das Duell mit über den Gruppensieg entscheiden dürfte. Werden die Deutschen Erster in der Staffel B, können sie womöglich den Medaillenkandidaten Serbien, Türkei und Lettland aus der Überkreuzgruppe A im Achtelfinale aus dem Weg gehen. "Daher wäre es super, wenn man die Gruppe gewinnen könnte, um dann einen vermeintlich schwächeren Gegner zu bekommen", sagte Ibrahimagic.

Da dürfte es helfen, dass der erfahrene und ebenfalls 2,11 m lange Johannes Voigtmann, der gegen Schweden geschont wurde, nach Knieproblemen wieder dabei sein könnte. "Ich würde sagen, dass er in der Lage sein sollte, zu spielen", sagte Ibrahimagic.

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