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NBA Finals Awards: Welche Spieler überzeugten am meisten?

<strong>NBA Finals Awards: Welche Spieler überzeugten am meisten?</strong><br>Die NBA Finals sind im vollen Gange und könnten gleichzeitig auch bald schon vorbei sein. Aktuell liegen die Dallas Mavericks gegen die Boston Celtics mit 1:3 hinten. Noch nie hat eine Mannschaft so einen Rückstand aufgeholt. Im Zuge dessen stellt <em><strong>ran</strong></em> nun mögliche Finals-Award-Gewinner vor. Ein Award ist real - die anderen nicht.
NBA Finals Awards: Welche Spieler überzeugten am meisten?
Die NBA Finals sind im vollen Gange und könnten gleichzeitig auch bald schon vorbei sein. Aktuell liegen die Dallas Mavericks gegen die Boston Celtics mit 1:3 hinten. Noch nie hat eine Mannschaft so einen Rückstand aufgeholt. Im Zuge dessen stellt ran nun mögliche Finals-Award-Gewinner vor. Ein Award ist real - die anderen nicht.
© Getty Images
<strong>Most Valuable Player of the Finals: Jaylen Brown</strong><br>Schon über die gesamten Playoffs wird darüber geredet, ob nicht eigentlich Jaylen Brown der bessere der beiden Jays sei. In dieser Debatte scheiden sich die Geister. Was man aber definitiv feststellen kann, ist, dass Jaylen Brown der beste Spieler der NBA Finals ist. Nachdem er bereits zum "Eastern Conference Finals MVP" gewählt wurde..
Most Valuable Player of the Finals: Jaylen Brown
Schon über die gesamten Playoffs wird darüber geredet, ob nicht eigentlich Jaylen Brown der bessere der beiden Jays sei. In dieser Debatte scheiden sich die Geister. Was man aber definitiv feststellen kann, ist, dass Jaylen Brown der beste Spieler der NBA Finals ist. Nachdem er bereits zum "Eastern Conference Finals MVP" gewählt wurde..
© Getty Images
Wäre der Titel des "Finals MVPs" die Krönung einer überragenden Postseason. JB zeigte es seinen Kritikern und war vor allem in seiner Entscheidungsfindung deutlich besser als bei den letzten Playoff-Runs. Offensiv überzeugt er mit stringenten Drives, Mid-Range-Pull-Ups und guter Ballzirkulation. Brown erzwingt nichts, sondern lässt das Spiel immer besser auf sich zukommen. Auf dem Weg zum Korb ist er unaufhaltsam.
Wäre der Titel des "Finals MVPs" die Krönung einer überragenden Postseason. JB zeigte es seinen Kritikern und war vor allem in seiner Entscheidungsfindung deutlich besser als bei den letzten Playoff-Runs. Offensiv überzeugt er mit stringenten Drives, Mid-Range-Pull-Ups und guter Ballzirkulation. Brown erzwingt nichts, sondern lässt das Spiel immer besser auf sich zukommen. Auf dem Weg zum Korb ist er unaufhaltsam.© Getty Images
Und auch defensiv überzeugt der 27-Jährige. Als Primärverteidiger gegen Luka Doncic macht Brown seine Sache so gut, wie es eben gegen einen so überragenden Offensivspieler geht. Brown spielt physisch und agiert immer wieder als Help-Defender in der Zone. Im ersten Spiel der Finals verzeichnete er drei Steals und zusätzlich noch drei Blocks. Eine überragende Statline!
Und auch defensiv überzeugt der 27-Jährige. Als Primärverteidiger gegen Luka Doncic macht Brown seine Sache so gut, wie es eben gegen einen so überragenden Offensivspieler geht. Brown spielt physisch und agiert immer wieder als Help-Defender in der Zone. Im ersten Spiel der Finals verzeichnete er drei Steals und zusätzlich noch drei Blocks. Eine überragende Statline!© Getty Images
<strong>Defensive Player of the Finals: Jrue Holiday</strong><br>In den ersten beiden Spielen sah es fast danach aus, als wäre Holiday der beste Spieler Bostons. Durch seine konstant physische Verteidigung ist quasi kein Matchup ein Missmatch für den 1,93 Meter großen Guard. Zudem überzeugt er auch Offensiv mit konstantem Shotmaking. Was auch oft übersehen wird: Holiday hat bisher keinen einzigen Turnover!
Defensive Player of the Finals: Jrue Holiday
In den ersten beiden Spielen sah es fast danach aus, als wäre Holiday der beste Spieler Bostons. Durch seine konstant physische Verteidigung ist quasi kein Matchup ein Missmatch für den 1,93 Meter großen Guard. Zudem überzeugt er auch Offensiv mit konstantem Shotmaking. Was auch oft übersehen wird: Holiday hat bisher keinen einzigen Turnover!
© Getty Images
Aber zurück zur Verteidigung - seinem Steckenpferd. Selbst Luka Doncic wird immer wieder von Holiday verteidigt. Zumeist mit großem Erfolg. Holiday hat einen ähnlich starken Körper wie Lou Dort - welcher wohl das ekligste Matchup gegen Luka ist - , zusätzlich die Fähigkeit stets vor dem Mann zu bleiben und zudem starke Hände beim Steal. Der Slowene ist regelmäßig entnervt.
Aber zurück zur Verteidigung - seinem Steckenpferd. Selbst Luka Doncic wird immer wieder von Holiday verteidigt. Zumeist mit großem Erfolg. Holiday hat einen ähnlich starken Körper wie Lou Dort - welcher wohl das ekligste Matchup gegen Luka ist - , zusätzlich die Fähigkeit stets vor dem Mann zu bleiben und zudem starke Hände beim Steal. Der Slowene ist regelmäßig entnervt.© Getty Images
Der andere Spieler, der Jrue während der Playoffs verflucht, ist Kyrie Irving. Was beim Matchup gegen Doncic gilt, fällt gegen den deutlich kleineren Irving noch mehr ins Gewicht. Holiday ist der ideale Verteidiger gegen "Uncle Drew". Gerade in den ersten beiden Spielen nahm er den ehemaligen Celtics-Guard regelmäßig komplett aus dem Spiel.
Der andere Spieler, der Jrue während der Playoffs verflucht, ist Kyrie Irving. Was beim Matchup gegen Doncic gilt, fällt gegen den deutlich kleineren Irving noch mehr ins Gewicht. Holiday ist der ideale Verteidiger gegen "Uncle Drew". Gerade in den ersten beiden Spielen nahm er den ehemaligen Celtics-Guard regelmäßig komplett aus dem Spiel.© Getty Images
<strong>Sixth Man of the Finals: Kristaps Porzingis</strong><br>Man muss zuerst festhalten, dass Porzingis bisher nur die ersten beiden Spiele auf dem Parkett stand. In diesen war er überragend. Gleichzeitig drängt sich kein anderer Bankspieler auf, weswegen der Award an den Letten geht.
Sixth Man of the Finals: Kristaps Porzingis
Man muss zuerst festhalten, dass Porzingis bisher nur die ersten beiden Spiele auf dem Parkett stand. In diesen war er überragend. Gleichzeitig drängt sich kein anderer Bankspieler auf, weswegen der Award an den Letten geht.
© Getty Images
Nach seiner Einwechslung in Spiel 1 drehte sich umgehend das Momentum auf die Seite der Kelten. 20 Punkte, 6 Rebounds und 3 Blocks in gerade einmal 20 Minuten Spielzeit sind ein Brett! Zudem erschwerte er die Würfe der Mavericks konstant, weswegen allein seine Präsenz als Shotblocker in der Zone Würfe verändert.
Nach seiner Einwechslung in Spiel 1 drehte sich umgehend das Momentum auf die Seite der Kelten. 20 Punkte, 6 Rebounds und 3 Blocks in gerade einmal 20 Minuten Spielzeit sind ein Brett! Zudem erschwerte er die Würfe der Mavericks konstant, weswegen allein seine Präsenz als Shotblocker in der Zone Würfe verändert.© Getty Images
Im zweiten Spiel waren es zwar "nur" 12 Punkte, 4 Rebounds und ein Block, jedoch hatte der 2,18-Meter-Hühne das beste Plus/Minus der gesamten Mannschaft mit +12. Diese Werte legte er in 23 Minuten auf, bevor er verletzt raus musste. Es klappte im folgenden Spiel zwar auch ohne ihn, jedoch sind die Celtics mit ihm auf dem Feld aktuell nahezu unschlagbar. Sein Einfluss ist immens.
Im zweiten Spiel waren es zwar "nur" 12 Punkte, 4 Rebounds und ein Block, jedoch hatte der 2,18-Meter-Hühne das beste Plus/Minus der gesamten Mannschaft mit +12. Diese Werte legte er in 23 Minuten auf, bevor er verletzt raus musste. Es klappte im folgenden Spiel zwar auch ohne ihn, jedoch sind die Celtics mit ihm auf dem Feld aktuell nahezu unschlagbar. Sein Einfluss ist immens.© Getty Images
<strong>Most Improved Player of the Finals: Al Horford</strong><br>Beim 15. Versuch könnte es endlich so weit sein. Al Horford ist wohl bald NBA Champion und niemand hätte es mehr verdient als der mittlerweile 38 Jahre alte Big Men. Im gehobenen Alter hat der "Godfather" zwar an Athletik eingebüßt, ist aber immer noch ein wichtiger Bestandteil der Offense und Defense von Boston.
Most Improved Player of the Finals: Al Horford
Beim 15. Versuch könnte es endlich so weit sein. Al Horford ist wohl bald NBA Champion und niemand hätte es mehr verdient als der mittlerweile 38 Jahre alte Big Men. Im gehobenen Alter hat der "Godfather" zwar an Athletik eingebüßt, ist aber immer noch ein wichtiger Bestandteil der Offense und Defense von Boston.
© Getty Images
Defensiv zeigte Horford in den Playoffs, dass er nicht die prophezeite Schwachstelle der Celtics-Defense ist. Ob als Help-Defender oder in einem direkten Matchup - er ist stets zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Offensiv dehnt er zudem das Spielfeld und schafft so Platz in der Zone für seine Mitspieler.
Defensiv zeigte Horford in den Playoffs, dass er nicht die prophezeite Schwachstelle der Celtics-Defense ist. Ob als Help-Defender oder in einem direkten Matchup - er ist stets zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Offensiv dehnt er zudem das Spielfeld und schafft so Platz in der Zone für seine Mitspieler.© Getty Images
In den Finals fiel sein Dreier bisher konstant. Im Vergleich zu der Regular Season hat Horford noch einmal eine Schippe drauf gelegt. In einem ohnehin schon erfahrenen Celtics-Team hat er die meiste Postseason-Erfahrung. Horford spricht viel mit seinen Teamkollegen und geht als Leader voran.
In den Finals fiel sein Dreier bisher konstant. Im Vergleich zu der Regular Season hat Horford noch einmal eine Schippe drauf gelegt. In einem ohnehin schon erfahrenen Celtics-Team hat er die meiste Postseason-Erfahrung. Horford spricht viel mit seinen Teamkollegen und geht als Leader voran.© Getty Images
<strong>Coach of the Finals: Joe Mazzulla</strong><br>Das der Celtics-Coach jünger ist als Al Horford, war lange ein Thema. Inzwischen redet kaum noch jemand darüber. Mazzulla hat eine klare Vision und lässt diese von umsetzen. Auch wenn gewisse Dinge nicht klappen, hat er Vertrauen in seine Spieler und ist dennoch immer in der Lage, Dinge anzupassen. Mazzullas großes Vorbild ist zudem kein Basketballtrainer - es ist Pep Guardiola.
Coach of the Finals: Joe Mazzulla
Das der Celtics-Coach jünger ist als Al Horford, war lange ein Thema. Inzwischen redet kaum noch jemand darüber. Mazzulla hat eine klare Vision und lässt diese von umsetzen. Auch wenn gewisse Dinge nicht klappen, hat er Vertrauen in seine Spieler und ist dennoch immer in der Lage, Dinge anzupassen. Mazzullas großes Vorbild ist zudem kein Basketballtrainer - es ist Pep Guardiola.
© Getty Images
Über diesen sagte er Anfang des Jahres: "Ich lerne viel von ManCity. Ich studiere Pep sehr viel. Ich denke, er ist der beste Trainer auf jedem Niveau, in jedem Sport. Er hatte einen großen Einfluss (auf mich)." Obwohl Basketball und Fußball grundverschieden sind, sieht man Peps Einfluss. Richtlinien und zu besetzende Räume werden vorgegeben. Den Rest sollen die Spieler selbst im Fluss des Spiels entscheiden.
Über diesen sagte er Anfang des Jahres: "Ich lerne viel von ManCity. Ich studiere Pep sehr viel. Ich denke, er ist der beste Trainer auf jedem Niveau, in jedem Sport. Er hatte einen großen Einfluss (auf mich)." Obwohl Basketball und Fußball grundverschieden sind, sieht man Peps Einfluss. Richtlinien und zu besetzende Räume werden vorgegeben. Den Rest sollen die Spieler selbst im Fluss des Spiels entscheiden.© Getty Images
Mazzula strahlt eine Gelassenheit aus, die bei seiner geringen Erfahrung auf höchsten Niveau beachtlich ist. Stellvertretend dafür steht auch eine Antwort bei einer Pressekonferenz. Darauf angesprochen, ob er stolz sei, dass zwei schwarze Trainer in den Finals stehen, sagt er: "Ich frage mich wie viele (Finals)Trainer Christen sind..." Ruhe im Saal. Eindeutiger hätte er nicht machen können, was er von der Frage hält.
Mazzula strahlt eine Gelassenheit aus, die bei seiner geringen Erfahrung auf höchsten Niveau beachtlich ist. Stellvertretend dafür steht auch eine Antwort bei einer Pressekonferenz. Darauf angesprochen, ob er stolz sei, dass zwei schwarze Trainer in den Finals stehen, sagt er: "Ich frage mich wie viele (Finals)Trainer Christen sind..." Ruhe im Saal. Eindeutiger hätte er nicht machen können, was er von der Frage hält.© Getty Images
<strong>Offensive Player of the Finals: Luka Doncic</strong><br>Obwohl er in der Serie 0:3 hintenliegt, ist der Slowene der offensiv beste Spieler der Serie. Die Defensive wird bei diesem Award ohnehin ausgeklammert. Doncic sieht bis dato in jedem Spiel verschiedene Verteidiger gegen sich und schafft es dennoch, Punkte für sich und andere zu kreieren.
Offensive Player of the Finals: Luka Doncic
Obwohl er in der Serie 0:3 hintenliegt, ist der Slowene der offensiv beste Spieler der Serie. Die Defensive wird bei diesem Award ohnehin ausgeklammert. Doncic sieht bis dato in jedem Spiel verschiedene Verteidiger gegen sich und schafft es dennoch, Punkte für sich und andere zu kreieren.
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Seit Beginn der Playoffs ist der offensive Output von Doncic überragend. Kaum ein Spieler versteht es so gut, seinen direkten Verteidiger auf den Rücken zu nehmen und daraus Missmatches für sich und seine Mitspieler zu kreieren. Gerade die Center Lively und Gafford profitierten enorm von den hohen Anspielen des "Western Conference Finals MVPs".
Seit Beginn der Playoffs ist der offensive Output von Doncic überragend. Kaum ein Spieler versteht es so gut, seinen direkten Verteidiger auf den Rücken zu nehmen und daraus Missmatches für sich und seine Mitspieler zu kreieren. Gerade die Center Lively und Gafford profitierten enorm von den hohen Anspielen des "Western Conference Finals MVPs".© Getty Images
Gegen Boston wurde immer klarer, wie sehr Verletzungen an dem 25-Jährigen nagen. Gegen Ende der Partien wirkt er oft kraftlos. Was jedoch bei seiner hohen Usage nur verständlich ist. Boston hat die bestmöglichen Verteidiger gegen Doncic und trotzdessen schafft er es, der beste Offensivspieler auf dem Feld zu sein.
Gegen Boston wurde immer klarer, wie sehr Verletzungen an dem 25-Jährigen nagen. Gegen Ende der Partien wirkt er oft kraftlos. Was jedoch bei seiner hohen Usage nur verständlich ist. Boston hat die bestmöglichen Verteidiger gegen Doncic und trotzdessen schafft er es, der beste Offensivspieler auf dem Feld zu sein.© Getty Images
<strong>Moment of the Finals (so far): Porzingis Rückkehr in Spiel 1</strong><br>Der größte Moment der NBA Finals war bisher wohl die Rückkehr von Kristaps Porzingis. Der variable Big Men kam im ersten Viertel bei Minute 7:17 ins Spiel und drückte dem Spiel sofort seinen Stempel auf. Seine Energie brachte die Halle zum Beben. Gleichzeitig bedeutete der von ihm eingeleitete Run die erste Finals-Niederlage der Dallas Mavericks.
Moment of the Finals (so far): Porzingis Rückkehr in Spiel 1
Der größte Moment der NBA Finals war bisher wohl die Rückkehr von Kristaps Porzingis. Der variable Big Men kam im ersten Viertel bei Minute 7:17 ins Spiel und drückte dem Spiel sofort seinen Stempel auf. Seine Energie brachte die Halle zum Beben. Gleichzeitig bedeutete der von ihm eingeleitete Run die erste Finals-Niederlage der Dallas Mavericks.
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Es standen 5:24 auf der Uhr, als die Porzingis-Show begann. Zunächst zog er zwei Freiwürfe gegen seinen ehemaligen Mitspieler Doncic. Der Rhythmus war von da an da. 30 Sekunden später kam ein Wurf aus der Mitteldistanz über Jaden Hardy. Kurz danach hämmerte er, nach einem beherzten Drive, den Ball über Lively.
Es standen 5:24 auf der Uhr, als die Porzingis-Show begann. Zunächst zog er zwei Freiwürfe gegen seinen ehemaligen Mitspieler Doncic. Der Rhythmus war von da an da. 30 Sekunden später kam ein Wurf aus der Mitteldistanz über Jaden Hardy. Kurz danach hämmerte er, nach einem beherzten Drive, den Ball über Lively.© Getty Images
Was folgte war ein Block gegen Hardy und ein weiterer Mitteldistanzwurf über einen kleinerern Gegenspieler. In der letzten Minute des Viertels blockte er spektakulär Kyrie Irving und Josh Green und versenkte zwischendurch noch einen Dreier aus der Bewegung. Seine Statline aus den ersten sieben Minuten der Finals: 11 Punkte, 3 Rebounds und 3 Blocks!
Was folgte war ein Block gegen Hardy und ein weiterer Mitteldistanzwurf über einen kleinerern Gegenspieler. In der letzten Minute des Viertels blockte er spektakulär Kyrie Irving und Josh Green und versenkte zwischendurch noch einen Dreier aus der Bewegung. Seine Statline aus den ersten sieben Minuten der Finals: 11 Punkte, 3 Rebounds und 3 Blocks!© Getty Images
<strong>NBA Finals Awards: Welche Spieler überzeugten am meisten?</strong><br>Die NBA Finals sind im vollen Gange und könnten gleichzeitig auch bald schon vorbei sein. Aktuell liegen die Dallas Mavericks gegen die Boston Celtics mit 1:3 hinten. Noch nie hat eine Mannschaft so einen Rückstand aufgeholt. Im Zuge dessen stellt <em><strong>ran</strong></em> nun mögliche Finals-Award-Gewinner vor. Ein Award ist real - die anderen nicht.
<strong>Most Valuable Player of the Finals: Jaylen Brown</strong><br>Schon über die gesamten Playoffs wird darüber geredet, ob nicht eigentlich Jaylen Brown der bessere der beiden Jays sei. In dieser Debatte scheiden sich die Geister. Was man aber definitiv feststellen kann, ist, dass Jaylen Brown der beste Spieler der NBA Finals ist. Nachdem er bereits zum "Eastern Conference Finals MVP" gewählt wurde..
Wäre der Titel des "Finals MVPs" die Krönung einer überragenden Postseason. JB zeigte es seinen Kritikern und war vor allem in seiner Entscheidungsfindung deutlich besser als bei den letzten Playoff-Runs. Offensiv überzeugt er mit stringenten Drives, Mid-Range-Pull-Ups und guter Ballzirkulation. Brown erzwingt nichts, sondern lässt das Spiel immer besser auf sich zukommen. Auf dem Weg zum Korb ist er unaufhaltsam.
Und auch defensiv überzeugt der 27-Jährige. Als Primärverteidiger gegen Luka Doncic macht Brown seine Sache so gut, wie es eben gegen einen so überragenden Offensivspieler geht. Brown spielt physisch und agiert immer wieder als Help-Defender in der Zone. Im ersten Spiel der Finals verzeichnete er drei Steals und zusätzlich noch drei Blocks. Eine überragende Statline!
<strong>Defensive Player of the Finals: Jrue Holiday</strong><br>In den ersten beiden Spielen sah es fast danach aus, als wäre Holiday der beste Spieler Bostons. Durch seine konstant physische Verteidigung ist quasi kein Matchup ein Missmatch für den 1,93 Meter großen Guard. Zudem überzeugt er auch Offensiv mit konstantem Shotmaking. Was auch oft übersehen wird: Holiday hat bisher keinen einzigen Turnover!
Aber zurück zur Verteidigung - seinem Steckenpferd. Selbst Luka Doncic wird immer wieder von Holiday verteidigt. Zumeist mit großem Erfolg. Holiday hat einen ähnlich starken Körper wie Lou Dort - welcher wohl das ekligste Matchup gegen Luka ist - , zusätzlich die Fähigkeit stets vor dem Mann zu bleiben und zudem starke Hände beim Steal. Der Slowene ist regelmäßig entnervt.
Der andere Spieler, der Jrue während der Playoffs verflucht, ist Kyrie Irving. Was beim Matchup gegen Doncic gilt, fällt gegen den deutlich kleineren Irving noch mehr ins Gewicht. Holiday ist der ideale Verteidiger gegen "Uncle Drew". Gerade in den ersten beiden Spielen nahm er den ehemaligen Celtics-Guard regelmäßig komplett aus dem Spiel.
<strong>Sixth Man of the Finals: Kristaps Porzingis</strong><br>Man muss zuerst festhalten, dass Porzingis bisher nur die ersten beiden Spiele auf dem Parkett stand. In diesen war er überragend. Gleichzeitig drängt sich kein anderer Bankspieler auf, weswegen der Award an den Letten geht.
Nach seiner Einwechslung in Spiel 1 drehte sich umgehend das Momentum auf die Seite der Kelten. 20 Punkte, 6 Rebounds und 3 Blocks in gerade einmal 20 Minuten Spielzeit sind ein Brett! Zudem erschwerte er die Würfe der Mavericks konstant, weswegen allein seine Präsenz als Shotblocker in der Zone Würfe verändert.
Im zweiten Spiel waren es zwar "nur" 12 Punkte, 4 Rebounds und ein Block, jedoch hatte der 2,18-Meter-Hühne das beste Plus/Minus der gesamten Mannschaft mit +12. Diese Werte legte er in 23 Minuten auf, bevor er verletzt raus musste. Es klappte im folgenden Spiel zwar auch ohne ihn, jedoch sind die Celtics mit ihm auf dem Feld aktuell nahezu unschlagbar. Sein Einfluss ist immens.
<strong>Most Improved Player of the Finals: Al Horford</strong><br>Beim 15. Versuch könnte es endlich so weit sein. Al Horford ist wohl bald NBA Champion und niemand hätte es mehr verdient als der mittlerweile 38 Jahre alte Big Men. Im gehobenen Alter hat der "Godfather" zwar an Athletik eingebüßt, ist aber immer noch ein wichtiger Bestandteil der Offense und Defense von Boston.
Defensiv zeigte Horford in den Playoffs, dass er nicht die prophezeite Schwachstelle der Celtics-Defense ist. Ob als Help-Defender oder in einem direkten Matchup - er ist stets zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Offensiv dehnt er zudem das Spielfeld und schafft so Platz in der Zone für seine Mitspieler.
In den Finals fiel sein Dreier bisher konstant. Im Vergleich zu der Regular Season hat Horford noch einmal eine Schippe drauf gelegt. In einem ohnehin schon erfahrenen Celtics-Team hat er die meiste Postseason-Erfahrung. Horford spricht viel mit seinen Teamkollegen und geht als Leader voran.
<strong>Coach of the Finals: Joe Mazzulla</strong><br>Das der Celtics-Coach jünger ist als Al Horford, war lange ein Thema. Inzwischen redet kaum noch jemand darüber. Mazzulla hat eine klare Vision und lässt diese von umsetzen. Auch wenn gewisse Dinge nicht klappen, hat er Vertrauen in seine Spieler und ist dennoch immer in der Lage, Dinge anzupassen. Mazzullas großes Vorbild ist zudem kein Basketballtrainer - es ist Pep Guardiola.
Über diesen sagte er Anfang des Jahres: "Ich lerne viel von ManCity. Ich studiere Pep sehr viel. Ich denke, er ist der beste Trainer auf jedem Niveau, in jedem Sport. Er hatte einen großen Einfluss (auf mich)." Obwohl Basketball und Fußball grundverschieden sind, sieht man Peps Einfluss. Richtlinien und zu besetzende Räume werden vorgegeben. Den Rest sollen die Spieler selbst im Fluss des Spiels entscheiden.
Mazzula strahlt eine Gelassenheit aus, die bei seiner geringen Erfahrung auf höchsten Niveau beachtlich ist. Stellvertretend dafür steht auch eine Antwort bei einer Pressekonferenz. Darauf angesprochen, ob er stolz sei, dass zwei schwarze Trainer in den Finals stehen, sagt er: "Ich frage mich wie viele (Finals)Trainer Christen sind..." Ruhe im Saal. Eindeutiger hätte er nicht machen können, was er von der Frage hält.
<strong>Offensive Player of the Finals: Luka Doncic</strong><br>Obwohl er in der Serie 0:3 hintenliegt, ist der Slowene der offensiv beste Spieler der Serie. Die Defensive wird bei diesem Award ohnehin ausgeklammert. Doncic sieht bis dato in jedem Spiel verschiedene Verteidiger gegen sich und schafft es dennoch, Punkte für sich und andere zu kreieren.
Seit Beginn der Playoffs ist der offensive Output von Doncic überragend. Kaum ein Spieler versteht es so gut, seinen direkten Verteidiger auf den Rücken zu nehmen und daraus Missmatches für sich und seine Mitspieler zu kreieren. Gerade die Center Lively und Gafford profitierten enorm von den hohen Anspielen des "Western Conference Finals MVPs".
Gegen Boston wurde immer klarer, wie sehr Verletzungen an dem 25-Jährigen nagen. Gegen Ende der Partien wirkt er oft kraftlos. Was jedoch bei seiner hohen Usage nur verständlich ist. Boston hat die bestmöglichen Verteidiger gegen Doncic und trotzdessen schafft er es, der beste Offensivspieler auf dem Feld zu sein.
<strong>Moment of the Finals (so far): Porzingis Rückkehr in Spiel 1</strong><br>Der größte Moment der NBA Finals war bisher wohl die Rückkehr von Kristaps Porzingis. Der variable Big Men kam im ersten Viertel bei Minute 7:17 ins Spiel und drückte dem Spiel sofort seinen Stempel auf. Seine Energie brachte die Halle zum Beben. Gleichzeitig bedeutete der von ihm eingeleitete Run die erste Finals-Niederlage der Dallas Mavericks.
Es standen 5:24 auf der Uhr, als die Porzingis-Show begann. Zunächst zog er zwei Freiwürfe gegen seinen ehemaligen Mitspieler Doncic. Der Rhythmus war von da an da. 30 Sekunden später kam ein Wurf aus der Mitteldistanz über Jaden Hardy. Kurz danach hämmerte er, nach einem beherzten Drive, den Ball über Lively.
Was folgte war ein Block gegen Hardy und ein weiterer Mitteldistanzwurf über einen kleinerern Gegenspieler. In der letzten Minute des Viertels blockte er spektakulär Kyrie Irving und Josh Green und versenkte zwischendurch noch einen Dreier aus der Bewegung. Seine Statline aus den ersten sieben Minuten der Finals: 11 Punkte, 3 Rebounds und 3 Blocks!
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  • 10.07.2024
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