Wintersport Eishockey
Champions Hockey League: Berlin und Ingolstadt verlieren
Der deutsche Eishockey-Meister Eisbären Berlin hat in der Champions Hockey League (CHL) den ersten Dämpfer kassiert. Im Duell der Landes-Rekordmeister unterlag die Mannschaft von Trainer Serge Aubin knapp 2:3 (1:0, 1:3, 0:0) beim KAC Klagenfurt. Schlecht lief es auch für den ERC Ingolstadt, der erneut eine Niederlage gegen ein Team aus Finnland kassierte: Diesmal ein 1:4 (1:0, 0:2, 0:2) gegen Meister Kalpa Kuopio.
Wenige Tage vor dem Start der Deutschen Eishockey Liga (DEL) waren der Führungstreffer von Eric Hördler (20.) und der zwischenzeitliche Ausgleich von Nationalspieler Leonhard Pföderl (33.) nicht genug für den Hauptstadtklub. Berlin war in der Vorsaison erst im Viertelfinale am späteren CHL-Champion ZSC Lions Zürich gescheitert.
Auch beim ERC Ingolstadt reichte ein frühes Tor nicht: Zwar sorgte Daniel Pietta (5.) für die Führung des DEL-Hauptrundenersten der Vorsaison, die Gäste schlugen in der 25. Spielminute dann aber innerhalb von nur 14 Sekunden doppelt zurück. Kurz vor Ende des Spiels schraubten die Finnen das Ergebnis weiter in die Höhe.
Für den ERC ist es die bereits fünfte CHL-Teilnahme, beim letzten Auftritt in der Saison 2023/24 schied das Team im Play-off-Achtelfinale aus. Insgesamt 24 Mannschaften nehmen an der CHL teil. In der Ligaphase geht es jeweils gegen sechs unterschiedliche Gegner. Alle Teams werden in einer Gesamttabelle aufgeführt, 16 schaffen es in die K.o-Runde.