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Olympische Winterspiele

Olympia 2026: Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht im Viertelfinale - Sieg gegen Frankreich

  • Aktualisiert: 17.02.2026
  • 17:26 Uhr
  • SID

Deutschlands Eishockey-Männer bezwingen Frankreich mit 5:1 und stehen im Viertelfinale. Hier muss gegen die Slowakei aber noch eine Steigerung her.

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft kommt bei Olympia weiter nicht ins Rollen - und ist dennoch nur noch einen Sieg von den Spielen um die Medaillen entfernt.

Den letztlich deutlichen Arbeitssieg über Außenseiter Frankreich quittierte Leon Draisaitl mit einem Lächeln, der Star der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft wusste: Für eine Medaille bei den Winterspielen in Mailand bedarf es einer weiteren Steigerung. Und trotzdem durfte sich das mit so vielen außergewöhnlichen Einzelspielern gespickte DEB-Team nach dem lange mühevollen 5:1 (3:0, 0:1, 2:0) von den vielen deutschen Fans in der Santagiulia Arena feiern lassen.

"Ein paar individuelle Fehler haben uns wehgetan, aber alles in allem war es ein verdienter Sieg und ein Schritt in die richtige Richtung", sagte Draisaitl. Mit Blick auf das Viertelfinale am Mittwochmittag (ab 12:10 Uhr im kostenlosen Livestream auf Joyn) gegen die Slowakei warnte er: "Das wird ein schwieriges Spiel. Uns ist bewusst, dass sie eine sehr, sehr gefährliche Mannschaft sind. Wir müssen unser Spiel aufs Eis bringen."

Bundestrainer Harold Kreis war zufrieden nach dem erfolgreichen ersten K.o.-Spiel, nach diesem "big game" hatte er für sein Team fast nur Lob übrig: "Wir haben Frankreich zu keiner Zeit unterschätzt." Trotz 31 Schüssen auf das Tor von Philipp Grubauer sprach Kreis von einer "stabilen Verteidigung". Seine Spieler hätten die Scheibe lediglich "im zweiten Drittel nicht so bewegt. Aber wichtig war, dass die Mannschaft gut ins dritte Drittel gekommen ist."

Kapitän Draisaitl (4.), Frederik Tiffels (11.) und John-Jason Peterka (19.) sorgten nämlich für eine deutliche Führung, ehe Pierre-Edouard Bellemare (25.) die defensiv anfälligen Franzosen gegen zunehmend passive Deutsche heranbrachte und zeitweise für Nervosität in den DEB-Reihen sorgte.

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NHL-Goalie Grubauer rettet DEB-Vorsprung

Erst Joshua Samanski (47.) per Abstauber sorgte für Beruhigung. Zudem durften sich die Deutschen bei NHL-Goalie Grubauer bedanken. Nico Sturm (60.) schließlich traf zum Endstand ins leere Tor und sorgte für ein deutliches Ergebnis.

Gegen die Slowaken wird die Aufgabe ungleich schwerer. Auch der Olympia-Bronzemedaillengewinner von 2022 verfügt über eine ganze Reihe NHL-Spieler, zudem präsentierten sich die Slowaken bislang als starke Einheit, sie setzten sich in einer ausgeglichenen Vorrundengruppe vor Schweden und Finnland durch, die auch zu den Medaillenanwärtern zählen. Deutschland hat mit dem Ex-Weltmeister noch eine Olympia-Rechnung offen: Vor vier Jahren in Peking ging die DEB-Auswahl in der Viertelfinal-Qualifikation mit 0:4 unter.

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DEB-Team um NHL-Profis Leon Draisaitl und J.J. Peterka treffen

Frankreich, mit null Punkten und 5:20 Toren das zweitschwächste Team der Vorrunde, ist da eine kleinere Hausnummer. Dies wurde früh im Spiel deutlich: Deutschland ging entschlossen in die Räume, welche die Franzosen - in diesem Jahr nur bei der B-WM vertreten - dem DEB-Team ließen. Im ersten Powerplay der Partie traf Draisaitl mit seinem zweiten Turniertor zur Führung, sein Jugendfreund und Trauzeuge Tiffels erhöhte mit einem frechen Abschluss aus spitzem Winkel - und die mehrheitlich deutschen Fans in der Halle starteten La Ola. NHL-Profi Peterka mit seinem ersten Olympiator ließ an einen beruhigenden Sieg glauben.

Den Beginn des zweiten Drittels verschliefen die Deutschen aber komplett, die Franzosen waren plötzlich präsent und verkürzten. Das Kreis-Team vergab seinerseits zig Chancen, um für Ruhe zu sorgen. Erst im Schlussabschnitt hatte Deutschland die Partie wieder im Griff.

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