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2. Bundesliga: Hamburger SV vs. SpVgg Greuther Fürth

Hunt lässt HSV gegen Fürth spät jubeln

  • Aktualisiert: 04.03.2019
  • 23:35 Uhr
  • SID
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Dusel-Sieg vor dem Derby: Der Hamburger SV hat den direkten Aufstiegsplatz zwei in der 2. Bundesliga zurückerobert. Ein Ex-Münchner sieht nach einer Schwalbe Gelb-Rot.

Hamburg - Dusel-Sieg vor dem Derby: Der Hamburger SV hat den direkten Aufstiegsplatz zwei in der 2. Bundesliga zurückerobert. Das Team von Trainer Hannes Wolf schlug die SpVgg Greuther Fürth im Montagabendspiel durch ein spätes Tor von Kapitän Aaron Hunt (85.) mit Ach und Krach 1:0 (0:0). 

Sechs Tage vor dem mit Spannung erwarteten Stadtderby beim FC St. Pauli stimmte bei den Hamburgern nicht viel mehr als das Ergebnis. Selbst die numerische Überlegenheit nach einer Gelb-Roten Karte gegen Fürths Offensivmann Julian Green (67.) nach einer vermeintlichen Schwalbe konnten die Hausherren lange nicht für sich nutzen. 

Der unter Wolf zuhause noch ungeschlagene HSV hat mit 47 Punkten Tuchfühlung zum Spitzenreiter 1. FC Köln (48) aufgenommen und drei Punkte Vorsprung auf Union Berlin auf Rang drei. Fürth kassierte dagegen in der vierten Partie unter Trainer Stefan Leitl die erste Pleite.

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Pollersbeck verletzt sich beim Warmmachen

Die Hamburger mussten kurz vor dem Anpfiff eine Hiobsbotschaft verkraften. Stammkeeper Julian Pollersbeck verletzte sich beim Warmmachen und musste passen, Tom Mickel rückte in die erste Elf. Der 29-Jährige sah einen ordentlichen Start seiner Vordermänner.

Hee-Chan Hwang drückte auf der rechten Außenbahn aufs Tempo und legte gefährlich quer, doch Pierre-Michel Lasogga wurde noch entscheidend beim Abschluss gestört (8.). Der HSV blieb zunächst am Drücker und Lasogga gefährlich. Nach schneller Kombination und Zuspiel von Hunt zog der Sturmtank wuchtig von der Strafraumgrenze ab, doch Sascha Burchert war bestens postiert (13.).

Mit zunehmender Spieldauer stellten sich die Gäste immer besser auf die Hanseaten ein und setzten verstärkt die offensiven Akzente. Auch, weil das Aufbauspiel der Hausherren längst nicht immer sattelfest war. Beinahe hätte der lauernde Kenny Prince Redondo profitiert, er wurde gerade noch von David Bates geblockt (20.).

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Fürth auch zu zehnt gefährlich

Die Hamburger hatten Probleme und mussten vor der Pause auch noch Hwang verletzt auswechseln, Berkay Özcan kam rein. Und Fürth blieb auch im zweiten Durchgang giftig und zielstrebig. Paul Seguin prüfte Mickel mit einem strammen Fernschuss (52.), drei Minuten später zielte Lasogga nach einer Ecke nur knapp vorbei - am eigenen Tor (55.).

Fürth spielte auch mit zehn Mann weiter nach vorne, der HSV hoffte auf eine späte Eingebung - und die lieferte Hunt bei seinem Comeback nach über einmonatiger Verletzungspause.

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