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Bundesliga

FC Bayern München: Theo Hernandez soll Max Eberls Königstransfer werden

  • Aktualisiert: 17.05.2024
  • 09:39 Uhr
  • Martin Volkmar
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Nach ran-Informationen will Max Eberl unbedingt Theo Hernandez vom AC Mailand verpflichten. Doch intern gibt es Zweifel an solch einem teuren Deal.

Vom FC Bayern berichtet Martin Volkmar

Noch ist unklar, wie der geplante große Umbau des Bayern-Teams genau aussehen soll.

Viel hängt von der weiterhin offenen Trainerfrage ab, denn der Chefcoach wird ein wichtiges Wort bei Zu- und Abgängen mitreden wollen.

Trotzdem arbeiten Max Eberl und Christoph Freund schon seit Wochen im Hintergrund an der Zusammenstellung des neuen Kaders.

Zum einen, weil nach wie vor beim FC Bayern die Devise gilt, dass der Verein das letzte Wort bei Spielern hat und nicht der Übungsleiter.

Zum anderen, weil den Münchnern aufgrund der Hängepartie auf der Trainerbank auch auf dem Spielermarkt die Zeit langsam wegläuft.

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Das Wichtigste in Kürze

FC Bayern: Wunschkandidat Hernandez wird teuer

Dabei steht bei Eberl nach ran-Informationen ein Defensivspieler ganz oben auf der Liste: Geht es nach dem Sportvorstand, soll Theo Hernandez sein erster Königstransfer werden.

Für den Verteidiger des AC Mailand wäre der FCB-Boss bereit, sehr tief in die Tasche zu greifen.

Hernandez‘ Marktwert wird auf 60 Millionen Euro taxiert, Milan erwartet aber aufgrund des noch bis 2026 laufenden Vertrags eher 70 bis 80 Millionen Euro Ablöse.

Offenbar hat es bereits weiterführende Gespräche zwischen dem Rekordmeister und dem französischen Nationalspieler gegeben, auch wenn Berichte über eine angebliche Zusage des Spielers nicht zutreffen.

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Theo Hernandez: Auch ManUnited und Chelsea interessiert

Immerhin haben unter anderem Manchester United und der FC Chelsea ebenfalls Interesse an Hernandez, doch auch eine vorzeitige Vertragsverlängerung in Mailand zu deutlich verbesserten Konditionen ist möglich.

Angeblich verdient der Franzose zwischen vier und fünf Millionen Euro und strebt bei den "Rossoneri" eine Verdoppelung seiner Bezüge an.

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Eberl soll dem 26-Jährigen aber sehr deutlich gemacht haben, dass er ihn gerne an der Säbener Straße begrüßen würde.

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Theo Hernandez: Offensiv wie defensiv überzeugend

Bei Milan und in der Nationalmannschaft, mit der er 2022 im WM-Finale stand, hat Hernandez sowohl in der Defensive als auch mit seinen offensiven Vorstößen kämpferisch wie taktisch überzeugt.

Der Linksverteidiger würde nach Eberls Ansicht sowohl von seinen Führungsqualitäten als auch seiner aggressiven Spielweise her eine entscheidende Lücke bei Bayern schließen.

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Denn der seit Monaten schwächelnde Alphonso Davies hat in der Rückwärtsbewegung bekanntlich seine größten Defizite und könnte den Verein zudem Richtung Real Madrid verlassen.

Theo Hernandez: Zweifel in der Bayern-Spitze

Trotzdem steht ein Wechsel von Hernandez zum FC Bayern noch lange nicht fest.

Denn in der Vereinsspitze gibt es einige Zweifel am Bruder des Ex-Bayern Lucas Hernandez, zumal beide in Manuel García Quilón denselben Berater haben.

Der Spanier handelte mit Eberls Vorgänger Hasan Salihamidzic 2019 für den damaligen Bundesliga-Rekordtransfer, der für 80 Millionen Euro von Atletico Madrid geholt wurde, einen ebenso rekordverdächtigen Vertrag aus.

Laut "kicker" erhielt Hernandez ein Jahresgehalt von 24 Millionen Euro, was die Bayern zwar immer dementierten.

Bayern: Lucas Hernandez sprengte das Gehaltsgefüge

Nur glaubte Salihamidzic offenbar kein Berater, so dass sich alle folgenden Vertragsgespräche mit anderen Profis Hernandez‘ vermeintliches Salär zum Vorbild nahmen.

Dadurch wurde das Gehaltsgefüge der Mannschaft gesprengt, worunter der Kader aktuell sichtbar leidet, weil auch Spieler wie etwa Serge Gnabry so viel verdienen, dass sich ein Abgang aus München für sie finanziell nicht lohnen würde.

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Auch bei Theo kann man davon ausgehen, dass Quilon nicht viel weniger als für dessen Bruder fordern wird – zusätzlich zur wahrscheinlich sehr hohen Ablöse.

Theo Hernandez: Charakterliche Defizite in der Vergangenheit

Darüber hinaus ist man sich nicht sicher, ob sich Theo Hernandez charakterlich tatsächlich so weiterentwickelt hat, wie es seine Vertrauten behaupten.

In der Vergangenheit erregte sein Verhalten öfter Aufsehen. Unter anderem kassierte er einen heftigen Shitstorm, weil er sich 2017 von kleinwüchsigen Menschen auf seiner Geburtstagsparty bedienen ließ und mit ihnen in den sozialen Medien posierte.

In Erinnerung sind auch seine üblen Beschimpfungen des ehemaligen Bundesligaprofis Hakan Calhanoglu von Lokalrivale Inter auf Milans Meisterparty 2022.

Daher ist im Moment noch offen, ob der Aufsichtsrat mit den mächtigen Ex-Bossen Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge einem millionenschweren Deal mit Theo Hernandez zustimmen würde.

Eberl allerdings hat sich bereits auf seinen Wunschkandidaten festgelegt.

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