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FC Bayern München: Thomas Tuchel hat den FCB früh verstanden - ein Kommentar

  • Aktualisiert: 01.04.2023
  • 10:13 Uhr
  • ran.de
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© IMAGO/Philippe Ruiz
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Nur eine Woche im neuen Amt und schon hat Thomas Tuchel bewiesen: Er weiß, wie man sich im für Trainer so gefährlichen Umfeld an der Säbener Straße bewegen muss. Für die Bayern könnte er zum absoluten Glücksgriff werden, die Kritiker sollten vorerst schweigen. Ein Kommentar. 

Ein Kommentar von Stefan Kumberger 

In den wenigen Tagen, die Thomas Tuchel für den FC Bayern in führender Position arbeitet, hatte der 49-Jährige vermutlich nicht viel Zeit, sich mit Experten-Meinungen und der medialen Aufarbeitung seiner Antritts-Pressekonferenz zu beschäftigen. "Work. Eat. Sleep. Repeat" – das sei in seiner ersten Bayern-Woche sein Motto gewesen, gestand Tuchel am Freitagmittag den Reportern im Mediencenter des Rekordmeisters. 

Dafür sprachen fast alle anderen über den Mann, der dem FC Bayern drei Titel bescheren soll. Eigensinnig, aufbrausend, charakterlich schwierig – so lauten noch die harmlosesten Vorwürfe gegen Tuchel. Auch der Journalist, der einst eine Tuchel-Biografie veröffentlicht hatte, gab unter der Woche via Podcast nochmals das "Best of" der schlimmsten Storys über den Bayern-Trainer zum besten. 

Und Tuchel? Der reagierte auf der Pressekonferenz vor dem Wiedersehen mit dem BVB (Samstag, ab 18:00 Uhr im Liveticker) gelassen.  

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FC Bayern: Thomas Tuchel ist kein Egoist

Lächelnd nahm er jede brisante Frage spielend auf und parierte charmant jeden kritischen Zwischenton der Journalistinnen und Journalisten. Bewundernswert, schließlich hört niemand gerne wenig schmeichelhafte Dinge über sich selbst.  

Tuchel hat bewiesen, dass er den FC Bayern schnell verstanden hat. Das Haifisch-Becken Bayern-Kabine, die anspruchsvollen Fans, das schwierige mediale Umfeld, die machtbewussten Bosse und natürlich der Patriarch Uli Hoeneß: Tuchel hat in Windeseile verinnerlicht, was von ihm erwartet wird und damit vorerst allen Kritikern den Wind aus den Segeln genommen. 

Fakt ist: Tuchel ist beileibe nicht der Querulant und Egoist, als der er gerne beschrieben wird.  

Dass er sich am Freitagmittag auf Nachfrage von ran gegen das "Schubladendenken" wehrte, ist sein gutes Recht! Bei all seinen Stationen hatte er Erfolg und all jene, die ihm giftige Kommentare hinterherwerfen, sind vermutlich auch nicht gerade einfache Charaktere. 

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Tuchel und der FC Bayern: Die Mischung macht's

Aus der bayerischen Politik stammt der Spruch: "Wer immer nur 'Everybody's Darling' sein will, ist irgendwann 'everybody's Depp'." Den Satz scheint auch Tuchel zu kennen. Er hat bisher die richtige Mischung aus seiner Rolle als kompromissloser Fußball-Fanatiker und Menschenfreund gefunden. 

Das sollte ab jetzt im Vordergrund stehen. Thomas Tuchel hat eine faire Chance und Respekt verdient. 


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