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Gianluca Gaudino - Bayerns Jungstar mit dem "Hungerlohn"

  • Aktualisiert: 12.09.2014
  • 12:27 Uhr
  • ran.de / Johannes Fischer
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© imago
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Beim FC Bayern verdienen die Topstars jeden Monat bis zu einer Million Euro. Gianluca Gaudino bekommt so viel wie ein Friseur im ersten Ausbildungsjahr - was den Youngster aber nicht stört.

München - Gianluca Gaudino hat sich in der Saisonvorbereitung des FC Bayern in den Vordergrund gespielt. Der 17-Jährige überzeugte Cheftrainer Pep Guardiola in den Testspielen so sehr, dass dieser seinen Schützling über den grünen Klee lobte: "Besser kann man kaum spielen". 

Bei seinem ersten Einsatz in der Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg entlockte er sogar Bundestrainer Joachim Löw ein Kompliment. "Man sieht, dass er eine sehr gute Technik hat". In der Tat: Der Teenager zeigte nicht die Spur von Nervosität und fiel im hochdekorierten Mittelfeld der Münchner keineswegs ab.

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Fördervertrag beim FC Bayern

Wer aber glaubt, dass Gaudino beim Rekordmeister auch in der Gehaltsliste einen Sprung nach vorne gemacht hat, befindet sich komplett auf dem Holzweg. Während seine Mitspieler hunderttausende Euro im Monat absahnen, muss sich der Sohn von Ex-Star Maurizio Gaudino mit einem "Hungerlohn" begnügen.

Karge 250 Euro werden dem Youngster, der bis zum 30. Juni 2015 noch einen Fördervertrag beim FC Bayern hat, am Monatsende überwiesen - und damit einen Betrag mit drei Nullen weniger als bei den meisten Kollegen. 

250 Euro - das ist die untere Grenze eines Friseurs im ersten Ausbildungsjahr. Spitzenverdiener wie Franck Ribery oder Mario Götze verdienen locker das 3000-fache von Gaudino.

"Der Rest kommt von alleine"

Dennoch macht man sich im Hause Gaudino keinen Kopf ums Geld. "Irgendwann wird der Klub auf uns zukommen und dann werden wir uns unterhalten. Wichtig ist jetzt, dass er oben trainieren kann, sich weiterentwickelt, der Rest kommt von alleine", sagte Papa Gaudino dem "Kicker".

Gut möglich also, dass die Bayern demnächst auf den Jungprofi zukommen und ihm eine satte Gehaltserhöhung versprechen. Es muss ja nicht gleich das 3000-fache sein.


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