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Nach Vier-Tore-Gala: Arsenal-Fans trauern Gnabry hinterher

  • Aktualisiert: 02.10.2019
  • 13:41 Uhr
  • ran.de
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© 2019 imago
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Serge Gnabry überstrahlte mit seinen vier Treffern beim 7:2-Kantersieg des FC Bayern bei Tottenham Hotspur alles. Und er erinnerte die Fans des FC Arsenal schmerzlich daran, wen sie 2016 fast zum Nulltarif in Richtung Bundesliga haben ziehen lassen. Auf Twitter gab es Frust aber auch jede Menge Bewunderung für den 24-jährigen Flügelstürmer.

München - "Nord-London ist rot." Serge Gnabry streute auf Twitter nach seiner Vier-Tore-Gala in der Champions League gegen Tottenham Salz in die Wunde der Spurs. Aber auch die Fans eines anderen nordenglischen Klubs fühlten den Schmerz. Die des FC Arsenal.

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Die Gunners sind ebenfalls im Norden der englischen Hauptstadt angesiedelt. Ihre Vereinsfarben: rot und weiß. Vier Jahre lang trug Gnabry das Trikot, ehe der damalige Trainer Arsene Wenger den Flügelstürmer für magere fünf Millionen Euro an Werder Bremen verscherbelte.

Bewunderung für Gnabry

"Gnabry hat Arsenal gezeigt, wen sie da verkauft haben", spottete Innenverteidiger-Legende Rio Ferdinand im englischen TV bei "BT Sport". Damit sprach er einer Vielzahl der Arsenal-Fans aus der Seele.

"Die Bewegung, die Ballführung, der Abschluss!", schwärmte Ferdinand. Alles Qualitäten, die die Gunners damals offenbar nicht im 24-Jährigen gesehen hatten. Es muss sich heute anfühlen wie eine schallende Ohrfeige.

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Vier Jahre ein "Gunner"

Mit 16 war Gnabry 2011 aus der Jugend des VfB Stuttgart in die Akademie des FC Arsenal gewechselt. Zwei Jahre später folgte der Sprung zu den Profis. Doch der Durchbruch blieb dem Flügelstürmer in London ebenso verwehrt wie bei seiner Leihe nach West Bromwich. Deshalb entschieden sich die Gunners 2016 für einen Verkauf an Werder Bremen.

Einen Schritt, den die Arsenal-Fans ihrem Klub heute verübeln. Die Kommentare der Engländer unter Gnabrys "North-London is red"-Tweet – eine Mischung aus Frust und Bewunderung: 

"Wir sollten diesen Gnabry verpflichten", schrieb ein Fan. "Wo sollen wir deine Statue aufstellen?", fragte ein anderer. Und wieder ein anderer versuchte den Schmerz mit Galgenhumor zu lindern. "Gnabry an Werder Bremen verkauft, dass er zu Bayern wechseln kann und die Spurs abschießt. Der große Wenger hat es wieder getan."

Gnabry warnt vor zu viel Euphorie

Gnabry selbst, versuchte nach dem Kantersieg den Ball flach zu halten. "Wir dürfen jetzt nicht übertreiben", warnte er im Interview mit "DAZN". Aber natürlich sei ihm auch klar, dass dieses Ergebnis "eine Welle macht".

Der Schmerz der Fans im Norden von London dürfte aber wohl so schnell nicht weggespült werden. 

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