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Bulgarischer Premier fordert Rücktritt des Verbandspräsidenten

  • Aktualisiert: 15.10.2019
  • 12:43 Uhr
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© AFPSIDMICHAL CIZEK
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Nach den rassistischen Vorfällen in Bulgarien hat der Premierminister des Landes den "sofortigen Rücktritt" des Verbandspräsidenten gefordert.

Sofia - Nach den rassistischen Vorfällen im EM-Qualifikationsspiel zwischen Bulgarien und England (0:6) hat der bulgarische Premierminister Bojko Borissow den "sofortigen Rücktritt" des Verbandspräsidenten Boris Michailow gefordert. Bei Facebook schrieb der Spitzenpolitiker weiter, es sei "unzulässig, dass Bulgarien ... mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Verbindung gebracht wird."

Die Partie in Sofia stand zweimal (28., 43.) kurz vor dem Abbruch, weil einige bulgarische Zuschauer durch rassistische Rufe negativ auffielen und der Stadionsprecher die eigenen Anhänger mehrmals zur Mäßigung auffordern musste. Der kroatische Schiedsrichter Ivan Bebek hatte zuvor ein klares Signal gegeben. Zudem waren auf Bildern Zuschauer zu sehen, die den Hitlergruß zeigten.

Michailow und auch Nationaltrainer Krassimir Balakow, ehemaliger Bundesligaprofi, hatten vor dem Spiel beteuert, dass es in Bulgarien kein Problem mit rassistischen Fans gebe.

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