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Saudi-Arabien

Cristiano Ronaldo bekommt nach Streik eine Ansage von der Liga - macht "CR7" jetzt den Abflug?

  • Aktualisiert: 06.02.2026
  • 11:18 Uhr
  • Oliver Jensen

Der Streit zwischen Cristiano Ronaldo, seinem Klub Al-Nassr und der Saudi Pro League droht zu eskalieren, nachdem die Liga eine Ansage an den portugiesischen Superstar machte.

von Oliver Jensen

Geht der Streit zwischen Cristiano Ronaldo und seinem Klub Al-Nassr in die nächste Runde?

Der 41-jährige Superstar wurde am Montag im Spiel der Saudi Pro League gegen Al-Riad nicht eingesetzt. Laut dem portugiesischen Sender "A Bola" weigerte sich Ronaldo zu spielen, da er unzufrieden mit der Führung des Klubs durch den Saudi-Arabischen Public Investment Fund (PIF) ist.

"BBC Sport" zufolge soll der Wechsel von Ronaldos früherem Real-Madrid-Teamkollegen Karim Benzema Anfang dieser Woche von Al-Ittihad zum Spitzenreiter Al-Hilal der Hauptauslöser für Ronaldos Frustration bei Al-Nassr gewesen sein.

Der 38-jährige Franzose feierte ein beeindruckendes Debüt für Al-Hilal und steuerte beim 6:0-Erfolg gegen Al-Okhdood am Donnerstag einen Hattrick bei. Sowohl Al-Nassr wie auch Al-Hilal – der erfolgreichste Verein des Landes mit 19 Meistertiteln – werden vom PIF kontrolliert.

Ronaldo postete am Mittwoch ein Bild von sich im Training. Dennoch ist es schwer vorauszusehen, ob er am Freitag gegen Al-Ittihad spielen wird.

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In einer Erklärung gegenüber "BBC Sport" sagte ein Sprecher der Saudi Pro League: "Die Saudi Pro League ist nach einem einfachen Prinzip strukturiert: Jeder Klub arbeitet unabhängig unter denselben Regeln. Vereine haben eigene Vorstände, eigene Führungskräfte und eigene Fußball-Leitungen.

Und weiter: "Entscheidungen über Rekrutierung, Ausgaben und Strategie liegen bei diesen Klubs und liegen innerhalb eines finanziellen Rahmens, der darauf ausgelegt ist, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsbalance zu gewährleisten. Dieser Rahmen gilt gleichermaßen für die gesamte Liga."

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Saudi Pro League: Lob und Tadel für Cristiano Ronaldo

Einerseits wird der portugiesische Superstar von der Liga für sein Engagement gelobt: "Cristiano ist seit seiner Ankunft voll mit Al-Nassr verbunden und hat eine wichtige Rolle beim Wachstum des Klubs gespielt. Wie jeder Elite-Sportler will er gewinnen."

Allerdings gab es auch eine Ansage an "CR7": "Kein Individuum – so bedeutend er auch sein mag – trifft Entscheidungen außerhalb seines eigenen Klubs."

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Im Bezug auf die Verpflichtung von Benzema wurde hinzugefügt: "Die jüngsten Transferaktivitäten zeigen diese Unabhängigkeit deutlich: Ein Klub verstärkte sich auf eine bestimmte Weise, ein anderer wählte einen anderen Ansatz. Das waren Klubentscheidungen, getroffen innerhalb der genehmigten finanziellen Rahmenbedingungen."

Die Konkurrenzfähigkeit der Liga spreche dabei für sich: "Mit nur wenigen Punkten zwischen den Top vier ist das Titelrennen völlig offen. Dieses Gleichgewicht zeigt, dass das System wie vorgesehen funktioniert."

Tabellenführer ist Al-Hilal mit 50 Punkten, dahinter folgen Al-Ahli mit 47 Zählern und Ronaldo-Club Al-Nassr mit 46 Punkten.

Cristiano Ronaldo: Zukunft trotz rund 200 Millionen Euro Jahresgehalt offen

Ronaldo wechselte 2022 zu Al-Nassr, nachdem er Manchester United während der Saison verlassen hatte und wurde mit einem Jahresgehalt von rund 200 Millionen Euro zum bestbezahlten Fußballer der Geschichte. Mit Al-Nassr gewann er bislang jedoch lediglich den Arab Club Champions Cup.

Offen ist, wie die Zukunft von Ronaldo aussehen wird.

Der fünfmalige Ballon-d'Or-Gewinner unterzeichnete im Juni 2025 einen neuen Zweijahresvertrag. Der Vertrag gilt damit bis Sommer 2027.

Die portugiesische Sportzeitung "Record" berichtet allerdings, dass Ronaldos Vertrag bei Al-Nassr eine Ausstiegsklausel enthält. Die festgelegte Ablösesumme soll bei 50 Millionen Euro liegen.

Als mögliche Optionen gelten laut dem Blatt die MLS in den USA und eine Rückkehr nach Europa.

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