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DFB-Team: Marc-Andre ter Stegen hat sich die Nummer 1 verdient - ein Kommentar

  • Aktualisiert: 23.03.2023
  • 18:43 Uhr
  • ran.de
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© 2023 Getty Images
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Nach Manuel Neuers Ausfall ist Marc-Andre ter Stegen endlich erste Wahl im Tor der deutschen Nationalmannschaft. Und das zu Recht. Ein Kommentar.

Vom DFB-Team berichtet Martin Volkmar

Seit seinem Debüt im Jahr 2012 musste Marc-Andre ter Stegen lange warten, ehe er es zur Nummer 1 in der deutschen Nationalmannschaft brachte. Damals feierte er als 20-Jähriger beim 3:5 gegen die Schweiz einen eher unglücklichen Einstand.

Elf Jahre später ist der Torwart des FC Barcelona nun durch Manuel Neuers Ausfall endlich Stammkeeper in der DFB-Auswahl, zumindest vorerst. Und das zu Recht.

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Einige Vorgänger mussten noch länger warten

Prominente Vorgänger haben darauf sogar noch länger warten müssen, zumindest wenn man aufs Alter blickt. Schließlich wird ter Stegen bei der Heim-EM 2023 erst 32 Jahre alt sein.

Auch Andreas Köpke spielte sein erstes großes Turnier, die WM 1994, mit 32 und überließ Oliver Kahn erst vier Jahre später mit 36 Jahren den Platz im deutschen Tor – der dann wiederum bis 37 im DFB-Team auflief.  

Und Jens Lehmann war bei seiner Beförderung zur Nummer 1 vor der WM 2006 bereits 36 Jahre alt und hörte erst nach dem verlorenen EM-Finale 2008 mit 38 Jahren auf.

Viele Gründe sprechen für ter Stegen und gegen Neuer

Trotzdem will ter Stegen natürlich jetzt die Chance nutzen und den Lehmann-Nachfolger Neuer endgültig aufs Altenteil schicken. Gründe dafür gibt es genug.  

Nach der schweren Fußverletzung ist nach wie vor völlig offen, wann der Bayern-Kapitän sein Comeback feiern kann. Und dann muss sich Neuer auch im Verein erstmal gegen den aktuellen Platzhalter Yann Sommer durchsetzen.  

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Ganz abgesehen von der Tatsache, dass der einstmals beste Torwart der Welt schon seit einiger Zeit nicht mehr so außerirdisch gehalten hat wie zu seinen Glanzzeiten. Mit bald 37 Jahren spricht daher derzeit wenig für eine Rückkehr Neuers zu alter Stärke.

Gleichzeitig hat sich ter Stegen die Berufung zur neuen Nummer 1, die er bis auf weiteres auch auf dem Trikot trägt, schon seit langem mehr als verdient. Seit sieben Jahren ist er unumstrittener Stammtorwart beim FC Barcelona, einem der größten, erfolgreichsten und damit auch unruhigsten Klubs der Welt. Allein das gelang nur wenigen Keepern vor ihm.

Zweifel bleiben, ob Flick nicht doch Neuer bevorzugt

Hansi Flick kann daher froh sein, einen solchen Weltklasse-Mann nun als Neuer-Ersatz ins Tor stellen zu können. Doch Zweifel bleiben, ob der Bundestrainer das auch tatsächlich zu schätzen weiß. Insider glauben jedenfalls, dass er aufgrund der über die Jahre beim DFB und bei Bayern gewachsenen engen Bindung zu Neuer diesen im Zweifel wieder bevorzugen würde.

Ter Stegen reagiert auf diese regelmäßigen Nachfragen nach seiner künftigen Rolle bislang äußerst souverän, auch auf der Pressekonferenz am Donnerstag vor dem Testspiel gegen Peru. Seine Kernaussage: "Am Ende zählt der Leistungsgedanke."

Das bleibt zu hoffen, denn mehr als seine nachgewiesene Klasse nun auch über einen längeren Zeitraum im DFB-Dress zu zeigen, kann der 30-Jährige ohnehin nicht machen. Für den wahrscheinlichen Fall, dass er dem Druck gewachsen ist und die Aufgabe meistert, ist ter Stegen jedenfalls eindeutig die Zukunft im deutschen Tor.


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