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Handball: EM-Quali der Frauen

Handball: DHB-Frauen sichern sich EM-Ticket mit Kantersieg gegen Slowenien

Mit einen Kantersieg gegen Slowenien haben die deutschen Handballerinnen vorzeitig Qualifikation für die Europameisterschaft im kommenden Winter klar gemacht.

Stark abgeliefert, Ticket gelöst: Die deutschen Handballerinnen haben mit einer überzeugenden Vorstellung vorzeitig die Qualifikation für die Europameisterschaft im kommenden Winter geschafft.

Die Vizeweltmeisterinnen gewannen das zweite Duell mit Slowenien mit 33:18 (18:8) und begeisterten die Zuschauer in Heidelberg beim ersten Heimspiel nach dem Silber-Coup mit einer Spitzenleistung.

Angeführt von den Toptorschützinnen Antje Döll und Nina Engel mit jeweils fünf Treffern und angepeitscht von 3791 Fans in der ausverkauften Halle überzeugte die Mannschaft von Bundestrainer Markus Gaugisch auf ganzer Linie. Im Hinspiel vier Tage zuvor in Celje hatte das Team sich nach einem Stotterstart nochmal gefangen und so das Tor zur EM bereits weit aufgestoßen.

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DHB-Coach Gaugisch scherzt: "Nichts gesagt, ist genug gesagt"

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Mit der makellosen Bilanz von vier Siegen aus vier Spielen und 8:0 Punkten ist einer der ersten beiden Plätze in der Vierergruppe bereits sicher.

Die abschließenden Duelle mit Belgien und Nordmazedonien dienen nun eher zum Schaulaufen und Warmspielen für das Jahreshighlight: Vom 3. bis 20. Dezember jagt das DHB-Team in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei den EM-Titel. Die Auslosung erfolgt am 16. April in Kattowitz.

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Handball: Deutschland zieht schnell davon

Gaugisch hatte die holprige Vorstellung im Hinspiel gegen die Sloweninnen (30:23) wenig gefallen. "Das Spiel lief jetzt nicht so, dass wir an Dingen weiterarbeiten konnten, die wir uns vorgenommen haben", bemängelte er. Im 150. Länderspiel von Leistungsträgerin Emily Vogel begann Deutschland griffig und konzentriert in der Abwehr, nach einem festgehaltenen Ball von Torhüterin Sarah Wachter stellte Alexia Hauf per Gegenstoß früh auf 5:1 (7.).

Gaugischs Mannschaft agierte zielstrebig im Angriff und begann ohne Kreisläuferin, stattdessen mit sechs Spielerinnen im Rückraum. Der Plan ging auf, nach nicht einmal 13 Minuten zog Deutschland durch Nina Engel auf sechs Tore davon (9:3). Die Sloweninnen hingegen vergaben ihre Möglichkeiten und verloren viele Bälle leichtfertig.

Als Marie Steffen den nächsten Gegenstoß zum 12:3 verwandelte, schien das Spiel zur Hälfte der ersten Halbzeit entschieden zu sein. Im zweiten Durchgang rotierte die DHB-Auswahl ordentlich durch, insgesamt 13 Spielerinnen trafen für Deutschland. Trotz mehrerer Treffer der Sloweninnen blieb die Intensität in der Abwehr hoch.

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